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Wie kann Fahrradfahren sicherer werden?

Ein weißes Fahrrad, Grablichter und ein Schild mit der Aufschrift «Radfahrerin 08.12.2016», aufgenommen auf dem Grünstreifen einer Straße in Berlin.

Wie kann Fahrradfahren sicherer werden?

158 Radfahrer sind im ersten Halbjahr 2019 bei Verkehrsunfällen gestorben. Das sind elf Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Wie lässt sich das ändern? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Wer Fahrrad fährt, kennt das: schmale Radwege, schlecht asphaltiert und plötzlich: Ende. In vielen Städten gibt es auf großen Hauptstraßen überhaupt keine Radwege und an Kreuzungen lauern Gefahren durch LKWs, die beim Abbiegen die Radfahrer im toten Winkel nicht erkennen.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat Vorschläge gemacht, wie das Radfahren attraktiver und sicherer werden könnte. Unter anderem sollen Autos in Zukunft Fahrräder und Tretroller nur noch mit einem Mindestabstand von eineinhalb Metern überholen dürfen. Außerdem will Scheuer ein neues Verkehrsschild einführen, das Autos komplett verbietet, Zweiräder zu überholen. Dem Fahrradclub ADFC gehen die Pläne nicht weit genug. Sie änderten nichts am Grundproblem, dass es gar keinen Platz für komfortable, breite Radwege gibt, sagte ADFC-Sprecherin Stephanie Krone.

Ein lebensgefährliches Problem für Radfahrer sind LKWs. Die Grünen fordern, einen elektronischen Abbiegeassistenten für Lastwagen verpflichtend einzuführen.

Wie können Radfahrer besser geschützt werden? Brauchen wir neue Verkehrsschilder und Verbote, um das Radeln sicherer zu machen? Welche Verantwortung tragen Autofahrer für die Sicherheit von Radfahrern? Welche Vorsichtsmaßnahmen können die Radfahrer selbst treffen? Welche Vorschläge haben Sie?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Christoph Schmidt, Vorsitzender des ADFC Köln

Redaktion: Valentina Dobrosavljevic und Julia Lührs

Wie kann Fahrradfahren sicherer werden?

WDR 5 Tagesgespräch 23.08.2019 43:31 Min. Verfügbar bis 22.08.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

111 Kommentare

  • 111 Martin Mühlhoff 23.08.2019, 13:51 Uhr

    P.S. In Amsterdam fahren die Radler ohne Helm. das halte ich für eine gute Orientierung, das sollte doch jeden Neugierig machen:)

  • 110 Beasty 23.08.2019, 13:49 Uhr

    Vielleicht ist die Zunahme der tödlichen Unfälle dem Darwinismus geschuldet, in dem sich die besonders risikofreudigen undisziplinierten Radler mit Ohrstöpsel im Ohr und Smartphone vor dem Gesicht , rasend in ihrer selbstgeschaffenen Virtual Reality dann zu sehr App-gelenkt verunfallen. Zu Ihrem Gast: „Man kann die Häuser nicht abreißen… sondern muss die Straße teilen. „ # Inzwischen gibt es Lastenräder die größer als mein Kleinwagen sind. Dann doch bitte mit Führerschein,richtigem Kennzeichen, Steuern und TÜV

    Antworten (1)
    • Martin Mühlhoff 23.08.2019, 13:58 Uhr

      Noch mehr Regeln- das ist es einfach nicht. und Kleinwagen, das klingt ja bescheiden. Die Lastenräder , die ich kenne sind nicht 4 m Lang. Kleinwagen schon. und min. 1,70 breit Lastenräder gross wie ein SUV habe ich schon gar nicht gesehen. Dafür wesentlichlich mehr sehr große KFZ. Lastenräder sind einfach klasse. Und telefonieren im Strassenverkehr geht auch beim Autofahren, das sehe ich jeden Tag, das ist nichts bestimmtes bei RadfahrerInnen...

  • 109 Ignaz-Denket um! 23.08.2019, 13:46 Uhr

    Als Verkehrsteilnehmer ist es ganz wichtig, das man miteinander kommuniziert, mit Handgesten, mit den Augen.usw., man muss und sollte den anderen Teilnehmer am Verkehr mittteilen, was man macht, so halte ich es, dafür brauche ich am Abend nicht ins Fitnesscenter gehen, das Leben zeugt meine Fitness.

  • 108 Martin Mühlhoff 23.08.2019, 13:44 Uhr

    Probleme Bauartbedingt: Die vielen Einfahrttaschen in Radweg und Bürgersteig nerven mich beim Radfahren (beim Rollstuhlfahren auch) kosten viel Geld und was machen die eigentlich? Ein Auto kann schnell quer über den Bürgersteig einfahren. (...) Konflikt vorprogrammiert. In der Sendung kam der Vorschlag allen Auto-Fahranfängern eine Stunde Radfahren zu bescheren. In diesem Zuge wäre auch eine Stunde Radfahren in Amsterdam perfekt. Hier gibt es angeschrägte Bordsteine zum Einfahren statt Taschen im Bürgersteig. Das zwingt zum behutsamen Einfahren, kostet weniger und der Weg bleibt für die Fussgänger gerade. Radwege sind durch einen Bordstein von der Autofahrbahn getrennt aber auf gleicher Höhe. Hier parkt sicher niemand, der seine Auspuffanlage noch braucht. Es gibt einen Countdown an den Fahrradampeln (in Augenhöhe und mit Signal-Anforderungsknopf). Warum bei rot fahren? Es geht gleich weiter, so die freundliche Botschaft. Lieb wäre mir das Europaweit!

  • 107 Ignaz-Denket um! 23.08.2019, 13:41 Uhr

    Als Radfahrer habe ich noch nie ein großes Problem gehabt, egal mit Radweg oder ohne Radweg, Ich verhalte mich immer einigermaßen verkehrsgerecht und rede mir immer ein, "ich werde noch gebraucht", also fahre ich achtsam für mich und den anderen Verkehrsteilnehmern. Bei Bussen und bei den LKW`s fahre ich besonders achtsam, denn die sind mir ein bisschen zu kräftig, die haben bei mir die Vorfahrt und außerdem beherrsche ich das Fahrrad und nicht das Fahrrad mich. Viele Radfahrer sitzen auf dem Fahrrad wie ein "Affe auf dem Schleifstein"(Scherz), sie geben eine lächerliche Figur ab, sitzen unbequem, einfach körperlich unfähig ei Fahrrad zu bewegen. Geschweige vom charakterlichen Verhalten. Nicht der Radweg ist für mich das Problem, der Mensch ist das Problem.

    Antworten (1)
    • Netter - mit Etiquette 23.08.2019, 13:57 Uhr

      Dieser Kommentar wurde mehrfach abgegeben und daher an dieser Stelle gesperrt. (die Redaktion)

  • 106 Martin R. 23.08.2019, 13:32 Uhr

    Den Fahrzeugführern - allen - sollte wieder mehr klar werden, daß sie gewissermaßen eine Waffe mit sich führen, die geeignet ist, andere Menschen zu verletzen/gefährden. Dazu gehören auch Radfahrer, sie sind zwar gegenüber Kfz in der schwächeren Position, wohl aber gefährdender gegenüber Fussgängern. Wer am Straßenverkehr teilnimmt, sollte sich halt stets bewusst sein, dass er dort nicht allein ist.

  • 105 Werner Sodan 23.08.2019, 13:31 Uhr

    Egal ob mit Autos, LKW´s, Fußgängern oder mit anderen Radlern - praktisch jeder Fahrrad-Unfall geht übel aus. Denn das Fahrrad hat keine Knautschzone, aber hat dennoch ein sperriges Metallgerüst mit vielen gefährlichen Verletzungspunkten, welche Fußgängern und anderen Radlern arge Unfallschäden zufügen können. Und auf nassem Laub, Regen, Eis und Schnee sind Radfahrten ebenso die reinsten Kamikaze-Fahrten. Aus all diesen Gründen bevorzuge ich daher das Auto, zumal man da auch sicherer unterwegs ist, selbst wenn man gesundheitliche Probleme hat. Und mit dem Auto sinnvoll und geplant eingesetzt lassen sich eine Vielzahl von stets unfall-gefährdeten Radfahren einsparen, so z.B. beim Wocheneinkauf, wo man wegen der niedrigen Transport-Kapazität zig mal mehr herum radeln müßte als mit dem Auto einen Wocheneinkauf auf einer Fahrt zu transportieren.

  • 104 Ein Kind... 23.08.2019, 13:27 Uhr

    kann man doch heute kaum noch alleine mit dem Roller oder einem Fahrrad auf die Straße lassen, selbst, wenn man in einem Dorf wohnt. Zu meiner Zeit war das völlig anders, aber da gab es auch noch nicht so viel Gewimmel auf den Straßen. Überhaupt finde ich, dass die Kinder heute nicht genug Verkehrserziehung bekommen. Zwar sieht man schon mal Kindergartenkinder, die von Polizisten belehrt und geschult werden, aber eher selten. Ich erinnere mich daran, in der 3. oder 4. Klasse mal in der Schule auf einem Übungsplatz das Wichtigste gelernt zu haben, was sich als sehr nützlich erwies. Für meinen Führerschein habe ich daher auch nur wenige Stunden benötigt, weil ich die Schilder und Regeln alle kannte. Nun, sie zu kennen und sich daran zu halten ist natürlich zweierlei und das was ich im heutigen Straßenverkehr erlebe unterscheidet sich da schon grandios! Es macht überhaupt keinen Spaß mehr, weil alles überfüllt ist und man verpasst hat sich auch hier rechtzeitig anzupassen.

    Antworten (3)
    • Gerhard Franzen 23.08.2019, 13:34 Uhr

      So schaun die Früchte des Arbeits- und Wachstumswahns aus. BGE heißt daher auch Entschleunigung des Lebens. Dann macht auch Radfahren wieder Spaß.

    • @ G. Franzen: 23.08.2019, 13:57 Uhr

      Glauben Sie diesen Blödsinn wirklich?

    • @Gerhard 23.08.2019, 13:59 Uhr

      Mit BGE würden doch noch mehr auf der Straße rumlungern.

  • 103 Maria E. 23.08.2019, 13:20 Uhr

    Wer MUSS denn mit dem Fahrrad in den Städten ohne Radewege herumfahren? Wer MUSS unbedingt mit dem Auto in die Innenstädte fahren? - Ich habe vor dreizehn Jahren mein Auto freiwillig abgeschafft, um meine Beine zu benutzen, d.h. ich wollte mich bewegen! Meinen Arbeitsplatz konnte ich gut mit dem Bus erreichen. Mit anderen Worten: Ich brauchte nicht unbedingt ein Auto! - Ich gehe heute mit einem Rucksack oder mit einem ‚Hackenporsche‘ einkaufen; ich mache alle Wege zu Fuß. In meinem relativ kleinen Ortsteil kann ich alles kaufen, was ich so brauche. Online kaufe ich nur sehr selten etwas. - Mein Nachbar hat einen relativ weiten Weg zu seinem Arbeitsplatz, den der kaum mit einem Fahrrad zurücklegen könnte, er benutzt also sein Auto, was ich gut verstehen kann, denn mit öffentlichen Verkehrsmitteln wäre ein mehrmaliges Umsteigen erforderlich. Am besten wäre dem Klimaschutz gedient, wenn jeder möglichst viele Wege zu Fuß machen würde, was in sehr vielen Fällen möglich sein dürfte.

    Antworten (2)
    • Thomas Neumann 23.08.2019, 13:37 Uhr

      Schieben Sie nicht die Versäumnisse der Städteplaner auf die Autofahrer ! Wären die Städte besser gebaut worden, dann gäbe es auch keine Unfälle mit Radfahrern. Busse, die einen Dieselrußausstoß wie zusammen 300 Autos haben, sind auch keine tragbare Alternative zum PKW.

    • Karina 23.08.2019, 13:51 Uhr

      Wie schön für Sie, dass Sie so gute Gelenke haben, um zu Fuß mit Rucksack einzukaufen! Meine Arthrose zwingt mich zumindest aufs Fahrrad, denn sämtliche Einkäufe kmweit zu schleppen, das geht nicht mehr. Es muss deshalb unbedingt mehr und bessere Radwege sowie mehr und besseren ÖPNV geben, d.h. der Staat, die Politik ist gefragt und damit wir alle beiunseren Wahlentscheidungen ! (Also keine CDU/FDP/AFD wählen, die dem Individual-Verkehr hörig sind)

  • 102 martin mühlhoff 23.08.2019, 13:19 Uhr

    Hallo, mich würde mal interessieren wieviele Radfahrer tödliche Unfälle verursachen. Sollte der Wert über 50 % liegen wäre ich für eine Gleichbehandlung. Autofahrer sind per se abgekapselt im Wohnzimmer von min. 1t Gewicht unterwegs. Immer wenn ich Autofahrer auf ihre Vorfahrtnahme hingewiesen habe (in meinen Leben hat sich genau 1er entschuldigt, weil er ohne zu Blinken ausgeparkt hat und mich fast umgefahren hätte) Sonst kommt es fast immer zu derben Aggressionen. Das gipfelte mal in einer Backpfeife weil ich nach Vorfahrtnahme an die Scheibe geklopft habe. Beim Joggen gab es auch mal die Drohung, dass mich der Fahrer das nächste mal überfahren würde. Ein ganz normaler Mann war das. Von Radfahrern kenne ich das nicht. Für mich sind Autofahrer so sehr in ihrem Privaten unterwegs, dass eine Kontaktaufnahme ungefähr so erlebt wird, als käme ich in ihr Wohnzimmer und schaltete den Fernseher ab. Im Gegenzug ist eine Autohupe sehr laut, einfach zu bedienen und risikofrei.

    Antworten (1)
    • Karina 23.08.2019, 13:52 Uhr

      2/3 werden von Autos verursacht !!

  • 101 Bitte LÄCHELN! 23.08.2019, 13:10 Uhr

    40-Tonner fährt sich in Schillerstr./Fahrradstr. fest! Das ist Münster! Und auf der Promenade wird Wettrennen von E-Scootern mit E-Bikes gefahren ... Sch.... Tag!

    Antworten (1)
    • Renate Meile 23.08.2019, 13:34 Uhr

      Die Schillerstr. ist eine miese Alibiaktion der Münsteraner Stadtverwaltung, weil da überhaupt nicht kontrolliert wird. Da hilft es dann auch nicht, wenn man die Straße rot anstreichen lässt (wirklich geplant). Die Aktionen, die Münster mittlerweile pro Fahrrad veranstaltet, sind reine Augenwischerei. In Wirklichkeit will man gar nichts ändern. Sonst würde man hier nicht per Schild auf völlig unzureichende, schmale Radwege gezwungen. Auch in Münster sitzt "Gott" im Auto. Die E-Dinger sind in der Tat eine Pest, da geräuschlos und Klingel offenbar nicht vorhanden.

  • 100 Gerhard 23.08.2019, 13:07 Uhr

    Zu den Fakten: seit Einführung des Autos sind nach konservativer Schätzung weltweit über 100.000.000 Tote zu beklagen (in der EU derzeit mehr als 30.000 pro Jahr). Das ist deutlich mehr als als zwei Weltkriege zusammen. Daraus folgt für eine Mordwaffe wie dem Auto eine deutliche Geschwindigkeitsbeschränkung: in Städten Tempo 30, Tempo 30 Zonen werden zu Fahrradstraßen mit Tempo 20, auf Land- und Bundesstraßen Tempo 50; Ausnahmen nur dort, wo Fuß- und Fahrradfahrer auf deutlich getrennten Wegen sich bewegen können. Vor 70 Jahre gab es die gleichen Bedenken und Proteste gegen die Einführung von Tempo 50 in geschlossenen Ortschaften.

    Antworten (1)
    • Martin R. 23.08.2019, 13:38 Uhr

      Mordwaffe nur dann, wenn es dazu vorsätzlich benutzt wurde. Wieviele Tote sind es dann? Wie stünde es um die Überbevölkerung der Erde, wenn diese hundert Millionen noch leben würden?

  • 99 Renate meile 23.08.2019, 13:03 Uhr

    Zum Thema Critical Mass: Ich finde das eine tolle Idee. Immer wenn ich das Autofahrergemecker über ALLE Radfahrer anhören muss und dass diese immer im Weg seien ... Dann denke ich manchmal, lasst uns einen Tag machen, an denen alle Radfahrer, die ein Auto haben, mit dem Auto in die Stadt fahren ... Dann ist die Stadt dicht und kein Autofahrer kommt mehr voran. Also, liebe Autofahrer freut euch doch einfach, dass wir nicht auch noch mit dem Auto fahren.

    Antworten (2)
    • Martin Weidner 23.08.2019, 13:12 Uhr

      PKWs behindern den Verkehr!

    • Martin R. 23.08.2019, 13:43 Uhr

      PKW's behindern den Radfahrer, Radfahrer behindern PKW-Fahrer. Alle behindern sich gegenseitig. Sind das korrekt gesagt jetzt alles Behindernde oder Behinderte? hihi

  • 98 Als Schwächerer... 23.08.2019, 13:02 Uhr

    auf dem Rad oder zu Fuß, verhalte ich mich immer defensiv. Manchmal hat man ja auch gar keine Chance Blickkontakt aufzunehmen, weil oft das Licht gerade so ungünstig auf der Scheibe steht, dass es nicht geht. Das sind Situationen, die fast immer zu Missverständnissen führen, weil der Autofahrer nicht erkennen kann, warum der Radfahrer/Fußgänger nicht reagiert. Ich habe das schon unzählige Male erlebt. Was aber gar nicht geht, sind Rad- und Rollerfahrer, die durch eine Fußgängerzone fahren. Die verhalten sich da genauso Rücksichtslos, wie diejenigen, die sie auf der Straße gerne anprangern! Ich würde mir hier sehr viel klarere Strukturen, Kontrollen und Regeln wünschen, wenn es ohne nicht geht. Natürlich muss auch die Infrastruktur angepasst werden. Viele Straßen sind viel zu eng und weder den neuen Autogrößen, noch der Fülle an unterschiedlichen Fahrzeugen gewachsen. Hier wurde insgesamt zu viel versäumt, das man schleunigst anpassen sollte - so oder so.

    Antworten (2)
    • Unsicheheitsfaktor 23.08.2019, 13:29 Uhr

      Mit ihrem unsicheren Verhalten erreichen Sie das Gegenteil von Sicherheit. Fußgänger müssen klar erkennbar zeigen, was sie vorhaben. Auch muss man seine Rechte in Anspruch nehmen. Das ist dann eine klare Situation. Eine klare Situation ist eine sichere Situation. Wie wollen Sie die Straßen verbreitern? Dazu müssten Sie die Häuser an den Straßen abreißen, um Gehwege zu verbreitern und zusätzliche briete Radspuren auf der Fahrbahn einzurichten. Für mich wirken Sie wie ein Troll.

    • @ Unsicherheitsfaktor: 23.08.2019, 13:55 Uhr

      Wer redet denn davon Straßen zu verbreitern? Es gibt auch andere Lösungen, wie z. B. Nutzungsbegrenzung, Anwohnernutzrechte, Einbahnstraßen, etc. pp. Innenstädte sollen doch eh zu verkehrsberuhigteren Zonen werden, schon wegen der Immissionen. Da muss dann auch eine Sinnvollere Verkehrsplanung her, als wir die momentan haben - aber da hinken wir ja wo es nur geht. Die gesamte Republik besteht nur noch aus versäumten Baustellen, was die Situation noch verschlimmert. Da kann man nur hoffen, dass dabei jetzt gleich auch die veränderten Umstände mitberücksichtigt, die bei Entstehung der Straßen damals so nicht absehbar waren. Damit wäre schon viel gewonnen.

  • 97 Martin Weidner 23.08.2019, 13:01 Uhr

    Umdenken geschieht nur langsam. Noch viele PKW-Fahrer empfinden Radfahrer als generelle Störung. Viele Radfaher benehmen sich wie Robin Hood jenseits aller Regeln.

  • 96 Sollte 23.08.2019, 12:58 Uhr

    Wenn schon eine Ausbildung als Radfahrer, wie ein junger Anrufer gerade meint, dann bitte auch eine Ausbildung zur Erlaubnis von Kinder zeugen. Voraussetzung in dem Fall, vernünftige Ausbildung, mindestens fünf Jahre aktiv im Beruf, + krisenfester Beruf, größtes Hobby Familie mit Kinder. Dies würde den Steuerhaushalt und Steuerbelastung unglaublich entlasten. Es gibt also vieles vernünftiges zu tun, fangen wir an.

    Antworten (1)
    • Fahrradausbildung 23.08.2019, 13:38 Uhr

      Die Fahrradfahrausbidlung darf aber nicht die Polizei machen. Die kennen nicht den Unterschied von Fahrbahn und Straße, und von Straßenverkehr und Autoverkehr. Da werden Radfahrer als untertanen herangebildet, die die Autofahrer möglichst nicht stören sollen.

  • 95 klaus 23.08.2019, 12:57 Uhr

    1. Weniger Regel, mehr Verkehrserziehung auch in Medien(es gab mal die Sendung der 6. Sinn) 2. Geschwindigkeitsbegrenzung für 2Räder auf 20 kmh. Ich fahre Rad und Auto. Und brauche keine Sonderspur fürs Rad. Einfach aufpassen,mal nachgeben anstatt stur .,wie manche Kampfradler..Recht durchsetzen. Andererseits: ein Grabstein mit Inschrift "er hatte Vorfahrt" fällt auf.... Ferner: wenn ich in der Stadt radele und dann geräuschlos mit nicht zugelassenen Rädern, teils ohne Klingel, ein Kampfradler an mir vorbei schiesst, erschrecke ich oft,..und denke "solch lebensmüder Idiot"...

  • 94 E. Sonnen, 77 J 23.08.2019, 12:56 Uhr

    Wow, jetzt wird heftig über Radfahrunfälle diskutiert. Ein paar Wochen weiter, und es wird über E-Roller-Unfälle diskutiert. Radfahrer und neu Roller, ohne und mit E, Passanten, Kinderwagen, Kleinkinder, Rollatoren ... und dann das Auto als Arbeitswerkzeug und Prestigewerkzeug. Bei der heutigen aggressiven Stimmungslage ist dieses Gemenge hochexplosiv bzw. mit diesen Wahlmöglichkeiten (Krankenhaus/Friedhof/Knast/Wohnung) ausgestattet. Der Gesetzgeberin muß handeln, aber die rauscht durch Europa.

    Antworten (3)
    • Martin Weidner 23.08.2019, 13:03 Uhr

      Es gibt noch mehr: So gibt es neben Schuhgänger auch Fußgänger! Oder Radfahrer mit Kinderwagen-Anhänger ...

    • Martin Weidner 23.08.2019, 13:03 Uhr

      Es gibt noch mehr: So gibt es neben Schuhgänger auch Fußgänger! Oder Radfahrer mit Kinderwagen-Anhänger ...

    • Mikea 23.08.2019, 13:16 Uhr

      Liebe Frau Sonnen, vielleicht erinnern sie sich auch noch an den Spruch der frühen 60er Jahre: "Vorsicht + Rücksicht = Sicherheit!" Wenn sich jeder Verkehrsteilnehmer an diese Kurzform des §1 der Straßenverkehrsordnung hält, ist schon sehr viel gewonnen.

  • 93 henry 23.08.2019, 12:54 Uhr

    Die Fahrräder sollten mit einer längere Antenne mit Fahne ausgestattet werden. Klappt ja bei kleinen Kinderrädern ganz gut, die fallen im Verkehr auf. Und die Radfahrer sollten die flüssige Fahrweise unterlassen. Also - rot auf dem Radweg, ab auf die Straße, ist da rot, ab auf den Bürgersteig u.s.w.

    Antworten (1)
    • Gehweg ist Straße 23.08.2019, 13:41 Uhr

      Das ist typische Gesunde-Menschen-Verstand-Polemik. Sie kennen nicht einmal den Unterschied von Fahrbahn und Straße.

  • 92 Ach, 23.08.2019, 12:53 Uhr

    hört doch auf! Das Auto, besser gesagt das möglichst "dicke" Auto, ist des Deutschen liebstes Kind und wird es auch immer bleiben. Und alle Radfahrer sind auf unseren Straßennur lästige Fliegen. Von den Fußgängern auf den Trottoirs ganz zu schweigen. Es wird sich nichts ändern, egal wie viel die Bürger diskutieren, den die Auto-Industrie ist einfach zu mächtig. Und das ist von der Politik auch so gewollt.

    Antworten (1)
    • Martin Weidner 23.08.2019, 13:04 Uhr

      Junge Menschen wollen weniger ein PKW besitzen als früher. Die Zigarettenindustrie hast auch verloren, der PKW-Industrie wird es genauso gehen, wenn die nicht die Wende schaffen.

  • 91 Ralf Wolters 23.08.2019, 12:53 Uhr

    Die meisten Radfahrer verhalten sich zwar regelkonform, leider scheint aber dennoch ein nicht geringer Teil der Radfahrer der Ansicht zu sein, dass die Straßenverkehrsordnung nicht für sie gilt. Die Aussage von Herrn Schmidt, dass Unfälle zwischen Fußgängern und Radfahrern zu etwa 50:50 von Fußgängern und Radfahrern verursacht werden, kann ich überhaupt nicht glauben. Ich halte eine Kennzeichenpflicht für RadFAHRER für sinnvoll. Dies könnte als Textil am Körper getragen werden.

    Antworten (2)
    • Upshuffle 23.08.2019, 13:02 Uhr

      Als Textil am Körper könnte es direkt auch verpflichtend für Fußgänger gemacht werden. Plus Helmpflicht natürlich.

    • Textilkennzeichen ... 23.08.2019, 13:04 Uhr

      ... an der Kleidung lehne ich aus historischen Gründen ab.