Ist der Einzelhandel noch zu retten?

Leere Einkaufsstraße in Brühl

Ist der Einzelhandel noch zu retten?

Vorweihnachtszeit. Für den Einzelhandel die umsatzstärkste Zeit im Jahr. Die City ist voll, aber viele Geschäfte stehen leer. Kaufhausketten kämpfen ums Überleben. Wie halten Sie es mit dem Einkaufen? Innenstadt oder Internet? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Die Konjunktur in Deutschland schwächelt. Dass es bislang keine echte Rezession wurde, liegt auch an der anhaltend guten Kauflaune der Deutschen. Aber die Einzelhändler profitieren immer weniger von der Konsumfreude. Immer mehr Menschen kaufen im Internet ein und lassen sich die Waren bequem nach Hause liefern.

Vor allem die kleinen Läden leiden. Schon im Frühjahr rechneten sie mit einem spürbaren Umsatzrückgang, meldete der Einzelhandelsverband im April. Und früher machten diese kleinen Geschäfte den besonderen Charme der Innenstädte aus.

Dagegen wächst der Umsatz beim Internetgeschäft beständig. Die Deutschen kaufen gern und viel im Netz. Tendenz stark steigend. Für das laufende Jahr wurde dort mit einem Umsatzplus von zehn Prozent gerechnet.

Wo geben Sie ihr Geld aus? In der City schauen, im Netz kaufen? Wer ist schuld daran, dass immer mehr Innenstädte veröden oder immer austauschbarer aussehen, weil Ketten und Billigläden das Angebot dominieren? Welche Möglichkeit hätten Städte und Stadtplaner, dem etwas entgegenzusetzen?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Redaktion: Gundi Große und Dirk Müller

Studiogast: Dr. Markus Preißner, Wissenschaftlicher Leiter, Institut für Handelsforschung IFH Köln

Ist der Einzelhandel noch zu retten?

WDR 5 Tagesgespräch 18.11.2019 45:08 Min. Verfügbar bis 17.11.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

101 Kommentare

  • 101 Rettung durch Festpreise? 18.11.2019, 13:59 Uhr

    Um den heiligen Schein der neoliberalen Freiheit der Stadtluft zu wahren, braucht die städtische Leistungselite neben einer bequemen sozialen und weltanschaulichen Auslese auch wieder die Preisbindung für die Güter zur Befriedigung der gemeinen und nur für Habenichtse lebenswichtigen Grundbedürfnisse. Denn wer nichts verdient, soll auch nicht wohnen. So könnte der Einlass an den Haupteingängen der Stadt auf das zivilisierte und gebildete Publikum mit erfolgreich bestandener Bonitätsprüfung beschränkt und nur unmündige Niedriglöhner durch den Lieferanteneingang eingelassen werden, die sich nicht durch unangemessene Lohnforderungen gegen die Interessen der irdischen Stellvertreter Mammons versündigen. Schließlich benötigt die Leistungselite für einen sorgenfreien Lebenswandel im Sinne der hergebrachten Grundsätze der guten Sitte und der Leitkultur auch genügend günstiges Hartz-IV-Dienstpersonal, damit es sich zukünftig noch mehr lohnt, einen besonders kultivierten Geschmack zu haben.

  • 100 Bernd Karstens 18.11.2019, 13:58 Uhr

    Was da in den aussterbenden Innenstädten Deutschlands und all ihrer sich leerenden und fortan nicht mehr vermietbaren Ladenlokale für jedermann sichtbar wird, ist nichts anderes als die logische Folge der AGENDA 2010-Dumpinglöhnerei und der dahinter stehenden Groko Arbeits- und Wachstumswahnpolitik. Und der notgedrungene Ausweich ins Internet-Shopping für die Konsumenten kann natürlich so auch nicht immer weiter expandieren. Damit, mit dem goldenen Mittelweg zwischen Einzelhandel & Internetshopping und wie auch dahingehend eine bessere Politik für die Bürger gemacht werden könnte, befassen sich u.a. die Gästebuch-Kommentare Nr. 12, 23, 27, 32, 41, 53, 60, 87, 90 und 95.

  • 99 1.400 EUR BGE für Alle 18.11.2019, 13:55 Uhr

    Ins internet-Shopping getriebene Geldnot unter der AGENDA 2010 hat nichts mit "Bequemlichkeit" zu tun.

  • 98 Ein 18.11.2019, 13:50 Uhr

    gelungenes Geschäftsstadtkonzept besteht für mich immer aus einer gesunden Mischung individueller Läden, die überwiegend Fachartikel und ein abwechslungsreiches Sortiment bieten. Was der eine nicht hat, hat ein anderer. Bonn z. B. hatte mal eine sehr schöne Geschäftslandschaft in der Innenstadt. Das ist aber alles kaputt gemacht worden. Preise für Läden, die sich keiner mehr leisten kann oder wo man kaputt dran geht. Die Stadt wurde wie vieles andere auch kaputt saniert. Höher, Schneller, Weiter macht sich da nicht bezahlt, sondern geht nach hinten los - für alle! Auch das Menschengewimmel ist kaum noch erträglich. Bei allem bleibt die Qualität auch meistens voll auf der Strecke. Das geht bei den ganzen Wegwerfklamotten und Billigprodukten los und hört ganz anderswo auf. Alles hat - wenn überhaupt - allenfalls noch einen Mittelwert. Für mich völlig unerklärlich und traurig zugleich. Schuld hat das ganze pervertierte System, aus dem es auszubrechen gilt, sonst wird das nie was.

  • 97 Breslein hat Recht 18.11.2019, 13:49 Uhr

    Die Kommentare Nr44 und 34 von Breslein zeigen einen Weg zur Rettung des Einzelhandels auf. Gebühren für Beratung und Eintritt ins Kaufhaus sollten erhoben werden. Beides wird dann beim Kauf vor Ort verrechnet. Doch für diesen radikalen Ansatz fehlt den Einzelhandel der Mut. Die Angst vor Verlust nur eines Kunden treibt jedoch immer mehr Menschen ins Internet.

    Antworten (1)
    • Mikea 18.11.2019, 13:56 Uhr

      Kaufhäuser leben auch davon, daß sie sich Ihre Kunden mit Hilfe ihrer Waren einfangen!

  • 96 1.400 EUR BGE für Alle 18.11.2019, 13:39 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 95 FFF & BGE ! 18.11.2019, 13:34 Uhr

    Wenn schon der deutschen Wirtschaft Tunnelblick, Kleinkarriertheit, Unkreativität, Intoleranz und Egozentrik im Wege stehen, ein bundesweites, flächendeckendes Freies Paketshop-System aufzubauen, in das jedes Versandunternehmen zentral seine Pakete einliefern könnte und da jeder Paketempfänger fußläufig seine Pakete bei freier Zeit- und Wegeeinteilung abholen könnte, und bei dem Einzelhandel und Internetshops bestens miteinander kooperieren und davon profitieren könnten, dann sollte wenigstens die Politik sich dafür einsetzen und hinsichtlich Umwelt- und Klimaschutz dieses Symbiosesystem sogar zur gesetzlichen Auflage machen, um das ganze heutige selbst-, city- und klima-ruinöse Massenpaketfahrtenkuriertum zu beenden.

    Antworten (1)
    • Anonym 18.11.2019, 13:39 Uhr

      Das war wohl der längste Satz des Tages! Ich muss ihn noch einmal lesen, um den Sinn zu verstehen ...

  • 94 KlartextJetzt 18.11.2019, 13:33 Uhr

    In den Innenstädten existiert der klassische Einzelhändler seit den 90er Jahren doch längst nicht mehr, das ist die immergleiche Mär zur Weihnachtszeit. Zu verdanken haben wir dies den in diesen Jahren von den "Parteien der Mitte" großzügig genehmigten Shopping-Centern, zu dieser Zeit gab es noch keinen Online-Handel. Zu konstatieren ist zuallererst die hierdurch verursachte großflächige Zerstörung historischer Bausubstanz. Zu finden sind hier heute ausschließlich aggressive Kraken wie Tchibo, NewYorker, Hallhuber, Mister & Lady, H & M, Tally Weijl, Voswinkel, Camel active, Görtz usw. Dazwischen billiger LED-Weihnachtskitsch und 70 cm hohe Laternenkerzen, Glühwein für 3,- pro Becher. Einzig positiv sind neue Start-Ups jüngerer "Idealisten" in den Randlagen, z. B. Kaffeeröstereien oder "Kreativshops". Ansonsten beziehe ich sämtliche Ware aus dem Netz, dann kann ich mir auch die sog. (zumeist provisionsbasierte) Beratung ersparen. Und lange Schlangen an den drei Kassen von Galeria.

  • 93 Postfiliale 18.11.2019, 13:31 Uhr

    Das Problem sind die Retouren. Ich betreibe eine kleine Postfiliale in der Provinz und habe nur vormittags geöffnetr. Ca. ein Drittel aller Päckchen und Pakete, die ich wöchentlich entgegennehme, sind Retouren. Da gibt es Stammkunden, die sich alle möglichen Kleidungsstücke bestellen - die dann einige Tage tragen (gerne am Wochenende) und dann die Teile wieder zurückschicken. Ein Großteil wird dann von amazon u.a. weggeworfen. Retouren sollten nicht mehr kostenlos sein - das würde sicher helfen. Ganz extrem ist hier vor Ort eine 4-köpfige Familie (die Kinder um die 18/20 Jahre alt) - die sehe ich gelegentlich auf meinen Gassirunden mit meinem Hund. hat einer von denen neue Schuhe an, weiß ich bereits, dass die am Montag bei mir auftauchen mit einem Zalando-Retoure-Paket. Leider muss ich immer freundlich bleiben....

    Antworten (2)
    • Mikea 18.11.2019, 13:57 Uhr

      Es gibt nichts, was nicht auch mißbraucht werden könnte!

    • KlartextJetzt 18.11.2019, 13:58 Uhr

      Wo findet man denn "Einzelhandelsgeschäfte" in der "Provinz"? Als Betreiber einer "kleinen" Postfiliale sollte man vielleicht froh sein, daß eine vitale "Retourenfrequenz" besteht, Briefmarken dürften als "Geschäftsmodell" zunehmend in den Hintergrund treten. Und Schreibutensilien kauft man bei Dirk für einen Appel und ein Ei.

  • 92 Ist Deutschland 18.11.2019, 13:30 Uhr

    noch zu retten? Da die Politik seit 30 Jahren nur dem schnöden Mammon hinterherrennt musste es irgendwann die Händler treffen. Natürlich die kleinen zu erst. In der 3 Welt leben Leute davon Orangen auszupressen und das Getränk zu verkaufen.... Wenn sich eine Gesellschaft entwickelt fallen eben einfache Sachen weg.... Und wenn Geld nur noch 25% des Wertes (alles andere sind Zwangsabgaben) hat dann reicht es eben nicht mehr. Das heißt ich muss das 4 bis 6 fache verdienen um ein Auskommen zu haben. Das lässt sich nicht mehr realisieren. Also ist der Laden zu und das Geld kommt vom Amt.

  • 91 G. Heim 18.11.2019, 13:29 Uhr

    Letztlich bleibt es jedem selber überlassen, ob er/sie/divers sich vom allgegenwärtigen Konsumterror in Geiselhaft nehmen lässt und dann wahlweise an vollen Innenstädten und "mageren" Einzelhandelssortimenten (keine gepökelten Nachtigallenaugen zu kriegen!) oder am ach so zeitsparenden, stundenlangen Internetgewühle mit anschließendem Retourenmarathon kaputtgeht - oder eben nicht. Weniger ist (immer noch) mehr.

  • 90 BGE for Future 18.11.2019, 13:24 Uhr

    Das verkehrstechnische Desaster konzept- und planlos dauerumbau-wütiger deutscher Städte ist Abschreckung genug, noch länger den von all dem Chaotentum und der damit einhergehenden auf Dauer krank machenden Hektik und Stresserei ebenso betroffenen deutschen Einzelhandel zu nutzen. All das bietet zudem null Shopping-Erlebnis und man ist da eher froh, so einer lärm-umtosten Blindaktionismus-Hölle schnellstmöglich zu entkommen, ehe einem da auch noch das Auto unter´m Hintern weg abgeschleppt wird nach dem knöllchenschuld-zuweisenden Motto, als wären wir Konsumenten an all dem schuld, was da Stadtplaner & Co. andauernd an Üblem verbocken und verzapfen. Da habe ich doch schneller meine gewünschten 7 Sachen zusammen und besser eingekauft samt Erholungs- und Erlebniswert, wenn ich hinter der Grenze in den BeNeLux-Ländern alles einkaufe.

    Antworten (2)
    • Da sind 18.11.2019, 13:32 Uhr

      die Zwangsabgaben auch viel geringer und die Bevölkerung (langsam) gewachsen. Nicht wie hier Masse statt Klasse....

    • BGE geht anders 18.11.2019, 13:43 Uhr

      @ Da sind: Wachstum bedeutet nun mal auch in seiner logischen Folge Bevölkerungswachstum. Also etwas, was die Welt schon lange nicht mehr braucht.

  • 89 Es gibt nur 18.11.2019, 13:19 Uhr

    noch ganz wenige Städte, die mit der Geschäftslandschaft individuell bestehen können und nicht im Einheitsbrei der immer gleichen Geschäfte mit den immer gleich schlechten Waren langweilen und sich damit oft selbst das Wasser abgraben. In der heutigen Zeit, wo Individualismus so groß geschrieben wird, kann ich das auch gar nicht wirklich verstehen. Schaue ich mich um, stelle ich fest, dass es meistens auch sehr lustlos und sogar unfreundlich zu geht. Zum Teil muss man sich sogar Unverschämtheiten gefallen lassen. Viele Geschäfte und Lokale haben überhaupt kein Konzept - und wenn, dann oft das völlig falsche für den jeweiligen Standort. Da darf man sich dann auch nicht wundern, wenn die Kunden keine Lust mehr haben und möglichst bequem im Internet kaufen gehen. Oft erreicht man die Kundschaft mit einfachen und klaren Konzepten eher, als mit irgendwelchen ausgefeilten Strategien, die nach kurzer Zeit verpuffen.

  • 88 Anonym 18.11.2019, 13:13 Uhr

    Das Internet und die Digitalisierung ist nichts Neues, sie gibt es schon jahrelang und entwickelt sich natürlich stetig weiter. der Aufschrei des Einzelhandels zeigt, wie tief dieser Handelszweig bisher geschlafen hat!! Nun geht es ans Eingemachte! Selbstkritik scheint mir eher angebracht, als die Schuld bei den Erfolgreichen allein zu suchen. Cyberangriffe in Firmen; Behörden etc. zeigt auf welchem realistischen Niveau diese Klientel noch angesiedelt ist!!!

  • 87 FFF & BGE ! 18.11.2019, 13:09 Uhr

    Es ist für viele Einzelhändler längst zur fixen und selbstruinösen Wahnidee geworden, "nur durch Wachstum und Expansion überleben zu können". Hollands florierende Citys und Läden lehren das ganze Gegenteil davon. Dort bekomme ich auf Anhieb meine gesuchten Artikel, weil dort die Läden sich nicht im globalen Wachstumsplunder verzetteln und verkalkulieren, sondern nach der bewährten Devise "Schuster bleib bei deinem Leisten" ein verläßliches, konstantes Sortiment den Kunden bieten. Das hat auch den Vorteil, daß da nicht waren-dauerunkundiges Personal wie in Deutschland rum steht, bei dem jede Kundenfrage zum Laden-Zusammenbruch führt. Sondern in den Niederlanden bekommt man in den Läden stets kompetente Antworten vom Personal, das übrigens auch keiner Dauerfluktuation wie im deutschen Einzelhandel ausgesetzt ist.

    Antworten (2)
    • Stimmt nicht 18.11.2019, 13:33 Uhr

      auch in Holland sterben die Einzelhändler. Ich glaube das Sie Handelswaren in Holland kaufen die hier gar nicht angeboten werden :-)

    • hanfdampfinallengassen 18.11.2019, 13:43 Uhr

      Das gilt meines Wissens nur für Coffee-Shops. Und Rückgaben sind dort auch nicht nötig... :-)

  • 86 Eine Schonfrist 18.11.2019, 13:09 Uhr

    Solange es eine Generation 65 + mit deren Kaufkraft gibt , die mit nachgewiesenen höchstens 35 % im Internethandel zu Buche schlägt , bleibt Kommunen und Einzelhandel eine Schonfrist die Fragen der Zeit gebührend zu beantworten . Die gleiche Bevölkerungsgruppe - oder alle die mal 65 + werden - wird mit zunehmendem Alter mobilitätsbedingt zumindest ihren täglichen Bedarf nicht mehr auf der Grünen Wiese außerhalb der Zentren decken , sondern die Innenstadt aufsuchen wollen . Gut wenn dann noch Geschäfte durchgehalten haben . So ähnlich ist es ja mit der täglichen Mobilität : Erst wurden tausende Km Gleise stillgelegt und in Radwege umgewandelt , demnächst kommt die Rolle rückwärts , Stichworte : Straße , Schiene , Wasserwege .

  • 85 Anonym 18.11.2019, 13:06 Uhr

    Merke: Je mehr Werbung für ein Produkt gemacht wird, desto unnützer ist es! Das gilt für Onlineangebote wie Einzelhandel. Und was lernt uns dat? 99% unnützer Kram.

    Antworten (1)
    • Martin R. 18.11.2019, 13:24 Uhr

      Yo!

  • 84 Ich vemisse 18.11.2019, 13:05 Uhr

    die ganzen kleinen individuellen Läden mit ihrem Fachwissen sehr. Deshalb mache ich es auch genau umgekehrt. Ich schaue erst im Internet und gehe dann ins Fachgeschäft, wenn ich noch eines finde. Ich meide auch alle Billigwaren aus China oder sonstwo; man bezahlt es immer drei mal. Bekomme ich im Ladenhandel nicht was ich möchte, suche ich mir möglichst einen Regionalerzeuger im Internet. Klappt auch das nicht schaue ich Überregional. Ein guter Wegweiser sind mir da die Hersteller, die ihre Waren z.B. über MANUFACTUM vertreiben. Qualitätsware zu höheren Preisen, die jedoch hält, was sie verspricht. Bei Amazon oder ebay kaufe ich nie! Was immer geht, mache ich selbst. Generell bin ich nicht Konsumorientiert, sondern eher Minimalistisch unterwegs. Ich habe festgestellt, dass es das Leben enorm vereinfacht und unkomplizierter macht. Man ist einfach zufriedener mit weniger, hat nicht soviel zu verwalten und trotzdem alles, was man tatsächlich braucht.

  • 83 Ahlso I. 18.11.2019, 13:02 Uhr

    Onlinehandel, für jeden Verantwortlichen Bürger unmöglich, Umweltbelastung, Ressourcenverbrauch ist nicht zu toppen. Zudem, erhöht sich der Preis durch die hin und her schickerei auf unnötige Weise, von der retournierten Ware, die dann auch noch entsorgt wird...!

    Antworten (2)
    • Anonym 18.11.2019, 13:10 Uhr

      @Ahlso I.: Sie haben Recht, aber Sie vergessen, dass beim Konsum bei vielen Menschen der Verstand einfach mal aussetzt. Spaß (!) muss es machen! Eventshopping als Freizeit(totschläger). Ich kaufe nicht, weil ich etwas brauche, sondern weil ich es HABEN WILL!!!!!!

    • Gnom 18.11.2019, 13:39 Uhr

      Der Online-Handel hat nunmal den Vorteil, die Ware genauestens in Augenschein zu nehmen! Und bei Nichtgefallen geht es einfach zurück! Tja, sollte den Kunden vor Abzocke schützen, geht aber, man sieht es ja bei den zahlreichen Retouren täglich, voll auf Kosten der Läden vor Ort! Abhilfe könnte da schon einmal ein begrenztes Rückgabe-Recht schaffen! Ich habe aber bei einem Nierderländischen Textil-Billiganbieter hier im Ruhrgebiet, sogar vier Wochen "Garantie" mir unbegründeter Rückgabe! Die "Etablierten" allerdings, weigern sich beständig! Mit einer Ausnahme: "Aldi"! Die haben wohl die Zeichen der Zeit erkannt!

  • 82 Anonym 18.11.2019, 13:01 Uhr

    Alles was es im Internet gibt und ich benötige, kaufe ich im Internet. Dies ist das beste für die Umwelt. Gleichzeitig habe ich kein Kriminalität- und Gesundheitsrisiko.

    Antworten (3)
    • Anonym, aber schlau 18.11.2019, 13:12 Uhr

      @Anonym:"Dies ist das beste für die Umwelt." Hahahahahahahahaaaaaa!

    • Sie Schlaumeier... 18.11.2019, 13:24 Uhr

      Nirgendwo ist die Kriminalität höher als im Internet! Mittlerweile wird man zwar überall mit Montagsware und geplanter Obloseszenz abgezockt, doch wenn ich im Handel bar bezahle, kann mir wenigstens nicht jemand wegen einer gefakten PayPal-Transaktion das Konto mal eben leer räumen! Deshalb: Nur Bares ist Wahres!

    • Phobie 18.11.2019, 13:26 Uhr

      Die Umwelt und Innenstädte als Gesundheitsrisiko und als generell gefährlich betrachten schränkt das eigene Leben ein. Diese reale Gefahr ist größer als die gemutmaßten Umfeldgefahren.

  • 81 Viola Brings 18.11.2019, 12:59 Uhr

    Ich bemühe mich weitgehend stationär zu kaufen.. Ich möchte natürlich den Einzelhandel unterstützen. Ohne Geschäfte ist die Innenstadt an Sonntagen tot.Da müsste anderes passieren, um die Stadt jenseits von Konsum attraktiv zu halten. In der letzten Zeit habe ich die Leute ,die online kaufen, besser verstanden. Bei Fehlkäufen brauchen sie sich nicht zu rechtfertigen, sondern erhalten ihr Geld zurück. Warum der Einzelhandel das nicht grundsätzlich kann, kann ich nachvollziehen. Das ist aber für den Kunden nicht von Nutzen.. Viele Grüße , bin zu spät in ihre Sendung gekommen,sehr gutes Thema. Wir sind kostenfreie Wegwerfgesellschaft..... Stimmt nicht