CDU – Wer soll's machen?

Norbert Röttgen (o.r.), Friedrich Merz (o.r.), Jens Spahn (u.l.), Armin Laschet (u.r.)

CDU – Wer soll's machen?

Die CDU sucht nach einer neuen Führung. Heute beginnt Annegret Kramp-Karrenbauer mit den Nachfolgergesprächen. Wer soll es werden? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Annegret Kramp-Karrenbauer empfängt heute (18.02.2020) Friedrich Merz zum Gespräch über ihre Nachfolge und eine mögliche Kanzlerkandidatur. In den kommenden Tagen finden sich noch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bei der scheidenden CDU-Chefin ein. Auch Norbert Röttgen will offenbar CDU-Vorsitzender werden.

Verstärkt ist in der Parteispitze von einer Teamlösung die Rede – ein Team, "in dem die Stärken aller drei Bewerber zur Geltung kommen", wie es Parteivize Thomas Strobl ausdrückt. Auch Armin Laschet kann sich ein Führungsteam für die CDU vorstellen." Alles was ein Team ist, was die unterschiedlichen Fähigkeiten der unterschiedlichen Akteure mit einbezieht – und das müssen auch noch ein paar mehr sein als die drei, die gerade genannt werden – tut der CDU als Volkspartei gut", sagte Laschet. Das müsse sich aber deutlich von den Doppelspitzen bei SPD und Grünen unterscheiden.

Die ungeklärte Führungsfrage sorgt auch bei der Schwesterpartei für Irritationen: CSU-Chef Markus Söder sieht die gesamte Union inhaltlich und strategisch nicht gut auf die nächste Bundestagswahl vorbereitet. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat die Union angesichts der Führungsdebatte vor Vertrauensverlusten in der Bevölkerung gewarnt.

Wie soll die künftige Führung der Union aussehen? Wer ist ihr Favorit? Oder geben Sie einem Führungsteam eine Chance? Wie viel Zeit lassen Sie der CDU-Spitze, sich neu aufzustellen? Und glauben Sie, dass mit einer Entscheidung in der Führungsfrage auch die inhaltliche Diskussion in der Union vorangebracht wird?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Benjamin Höhne, stellv. Leiter des Instituts für Parlamentarismusforschung in Berlin

Redaktion: Ulrich Horstmann und Gundi Große

CDU – Wer soll's machen?

WDR 5 Tagesgespräch 18.02.2020 45:48 Min. Verfügbar bis 17.02.2021 WDR 5

Download

Kommentare zum Thema

145 Kommentare

  • 145 Hoppeditz Spahn 18.02.2020, 13:59 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 144 Knobel-Gunnar 18.02.2020, 13:59 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 143 Gerd SR-71/ Wahnsinn! 18.02.2020, 13:59 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 142 Schall und Rauch 18.02.2020, 13:58 Uhr

    Es machte schon einen erbärmlichen Eindruck, wie die führungslose deutsche Volksseele so ziellos in der Welt umher taumelte und seine wirtschaftliche Potenz unter den Scheffel stellte, seit dem letzten deutschen Genossen der Bosse als Macher-Kanzler der genialen und in elitären Kreisen umjubelten Hartz IV-Stigmatisierung zur rentablen wirtschaftlichen Nutzung der Unterschicht gekündigt wurde, sodass der in den Dienst des Putin aufgestiegen ist. Mutti ist zwar weiterhin die Beste, aber in unsicheren globalen Zeiten braucht das deutsche Volk für seine Wehrhaftigkeit eine starke männliche Hand, um die Genese eines gesunden Weltklimas durch die erneute Dominanz des deutschen Wesens mit seinen nicht nur symbolisch rauchenden Schornsteinen zu fördern. Denn für eine gute konservative Führung zurück in die Zukunft braucht der echte Mann nicht nur den populistischen Schall von Pauken und Trompeten, sondern auch viel (Weih-)Rauch, um die Leistungselite vor dem Tod und die Steuer zu schützen!

  • 141 Walter U. Bricht 18.02.2020, 13:57 Uhr

    Die CDU ist doch wie der Immobilienmarkt nur noch eine große Wertblase.

  • 140 Thomas Strack 18.02.2020, 13:56 Uhr

    Die Werte-Union sucht noch nach Werten in der Union. Leider vergeblich.

  • 139 Uli 18.02.2020, 13:55 Uhr

    Da ruft in so einer Sendung ausnahmsweise mal eine Frau an, die auf intelligente, höfliche und freundliche Weise eine pointierte Meinung zu formulieren imstande ist und alles was die WDR-Moderatorin zustande bringt, ist demonstrative Verständnislosigkeit. Sehr schade, aber auch nicht überraschend…

  • 138 Kevin Reimler 18.02.2020, 13:54 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 137 Gnom 18.02.2020, 13:54 Uhr

    Wie beschränkt heute die Bezeichnung "Volksdemokratie" oder "Volkspartei" herüber kommt, wurde sehr schön bei einer Anruferin sichtbar! 26% für die CDU wurden für die Dame zur Kennzeichnung einer "Mogelpackung"! Nein, ganz im Gegenteil, als Wahlhelfer bei verschiedensten Parteien wurde mir sehr deutlich vor Augen geführt, dass bei mehr als 35 Parteien in unserer Wahllandschaft, 45% für die CDU und 35% Stimmen für die SPD und selbst 11% (Westerwelle hatte noch von 18% geträumt) kaum mehr als eine kaum noch zu erfüllende Hoffnung zu sein haben. Der Titel der Volksparteien ist weniger der Anzahl an Stimmen aber immer an die Vielfalt der Wählerwünsche gekettet! Sind FDP und Grüne, sogar Linke und AfD klare Klientel-Parteien,müssen CDU und SPD immer noch als reinrassige Volksparteien gelten, wenn sie auch durch die Zerfledderungen der "Altparteien", wie die Anruferin meint, ordentlich Federn lassen mussten. Wenn aber nun die Rechten glauben die beiden VP entmachten zu können, irren sie!

  • 136 Udo FLintenberg 18.02.2020, 13:50 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 135 Plausi Controlletti 18.02.2020, 13:48 Uhr

    Nun lasst die CDU doch mal erst in Ruhe ihre strategische Arbeit machen, anstatt sie durch mediale Pressure-Groups wieder in falsche Richtungen zu prügeln, für die dann später niemand Verantwortung zu übernehmen bereit sein dürfte und Zeitengpässe zu konstruieren, die nicht wirklich existieren! Eine typische mediale Blase. Es gibt nichts Neues zu berichten, aber das mit viel Lärm und Aufwand..