Transparenz oder Diskriminierung?

Polizisten führen einen mit Handschellen gefesselten Mann zu einem Pkw. Der Mann gehört zu den acht Menschen, die nach Angaben der Polizei bei einem Großeinsatz gegen Drogendealer auf dem U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße in Berlin festgenommen wurden

Transparenz oder Diskriminierung?

Künftig sollen die Pressestellen der Polizei in NRW generell Angaben zur Nationalität von Tatverdächtigen machen, wenn diese bekannt ist. Das hat Innenminister Herbert Reul Anfang der Woche verkündet. Seine Begründung: Transparenz. Was meinen Sie? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Das beste Mittel gegen politische Bauernfängerei, nennt NRW Innenminister Herbert Reul seinen Vorstoß in Presseauskünften künftig die Nationalität aller Tatverdächtigen nennen zu lassen, wenn diese zweifelsfrei feststeht. Bisher war es üblich diese nur zu nennen, wenn es für das Verständnis der Tat von Bedeutung war. Etwaige Migrationshintergründe sollen nicht genannt werden. Seit der Kölner Silvesternacht wird über die Nennung der Nationalität von Verdächtigen erbittert gestritten. Polizei und Medien wurde bei Nicht-Nennung häufig Zensur vorgeworfen. Sie würden dadurch die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung decken. Vor allem in den sozialen Medien kursieren etliche Verschwörungstheorien darüber.

Der Deutsche Presserat begrüßte die Initiative des NRW-Innenministers. "Die Entscheidung, ob die Nationalität für die Berichterstattung relevant ist, muss jede ethisch gebundene Redaktion sorgsam selbst abwägen und treffen. Das kann und darf keine Behörde entscheiden," erklärte Presseratssprecher Volker Stennei. Auch der Vorsitzende der Landespressekonferenz, Tobias Blasius, hält die neue Polizeiregelung für richtig. Allerdings hätte nun auch Journalisten eine größere Verantwortung.

Widerspruch kam von dem Vorsitzenden des Deutschen Journalistenverbandes, Frank Überall. Er lehnt die künftige generelle Herkunftsnennung durch Journalisten ab. Dies wäre "ein Einknicken vor den Verbreitern von Hassreden und Rassismus in den sozialen Netzwerken", erklärte er.

Was meinen Sie? Ist Ihnen die Nennung der Herkunft von Tatverdächtigen wichtig? Hilft es Ihnen Verbrechen besser einzuschätzen? Verhindert das gar Verschwörungstheorien? Sollten auch die Medien stets die Herkunft nennen? Oder glauben Sie, dass dadurch Minderheiten diskriminiert und Vorurteile geschürt werden?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Herbert Reul (CDU) NRW Innenminister

Redaktion: Beate Wolff und Valentina Dobrosavljevic

Transparenz oder Diskriminierung?

WDR 5 Tagesgespräch 28.08.2019 45:55 Min. Verfügbar bis 27.08.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

206 Kommentare

  • 206 JoLa 28.08.2019, 13:59 Uhr

    Natürlich dient es der Transparenz bei Straftaten, auch wenn H. Erdenberger immer wieder versucht seine Meinung , nämlich nicht benennen, einbringt. Das hat nichts mit objektivem Journalismus zu tun, ist aber leider heutzutage ein Stilmittel gerade des ÖR, WDR voran,mit dem konservative oder rechtslastige Meinungen weggebügelt werden sollen. Die bisherigenBerichterstattun war immer mit einem hohen Schutzfaktor gegenüber Ausländern, Migranten und Flüchtlingen verbunden. Anbiederung an die Falschen.

  • 205 Tom Schmidt 28.08.2019, 13:59 Uhr

    Kein Mensch auf diesem Planet wird durch bloße Nennung seiner Nationalität diskriminiert. Falls durch die Nennung diskriminierende Assoziationen aufkommen, muss sich der Betroffene bei denen aus seinem Kollektiv bedanken, die Mist gebaut haben!

  • 204 Albert Dreistein 28.08.2019, 13:59 Uhr

    Transparenz hin, Diskriminierung her. Das alles löst noch lange nicht das dahinter stehende Grundproblem der Massenmigration und so würde auch weiterhin trotz mehr und verfassungsgemäß berechtigter Transparenz in der Informationspolitik von Staat und Presse die Stimmung wegen der Massenmigration immer weiter aufgeheizt. Und so erachte ich die beiden Kommentare Nr. 180 und 186 zielführender, endlich mit dem BGE Innen- und Weltpolitik zu machen, weil nur so die anstehenden Probleme der weltweiten Flüchtlingsströme bis hin zur Brandrodung der Amazonaswälder nachhaltig lösbar sind. Und mit dem BGE als eine Art territoriumsungebundenes Finanz-Asyl würden sich damit auch all die vielen aufwendigen BAMF-Verfahren erledigen und deren klein-karrierte, nicht minder diskriminierende Prüferei, ob jemand aus politischen, wirtschaftlichen oder sonstigen Gründen ein Asyl braucht.

  • 203 Dirk 28.08.2019, 13:59 Uhr

    Wir wollen nicht “politisch korrekt“ „akzeptieren [müssen], dass die Zahl der Straftaten bei jugendlichen Migranten besonders hoch ist…“ (Forderung Angela Merkels, 2011)! Völker sind nun mal verschieden! Die weltweit häufigste Fluchtursache: bewaffnete Konflikte zw. unterschiedlichen Völkern, die durch willkürliche Grenzziehungen zum Zusammenleben gezwungen wurden! Wenn Kriminalstatistiken eingebürgerte Ausländer nicht irrigerweise als „Deutsche“ einstuften, ergäbe sich bes. bei Raub u. Gewaltdelikten, im organisierten Drogen- u. Menschenhandel ein eindeutiges Bild! Vor wenigen Jahren beschloss der Dt. Juristentag, sog. „Ehrenmorde“ künftig weniger streng zu ahnden. Bassam Tibi, 30.1.2018, Basler Zeitung: „Selbst Muslim, mache ich mir Sorgen über d. Zukunft Europas als einer ,Insel d. Freiheit in einem Ozean d. Gewaltherrschaft'... Über d. Asylrecht zugewanderte Muslime bringen die Probleme ihrer Länder mit nach Europa, und die Europäer verbieten sich eine offene Diskussion hierüber.“

  • 202 Vorfahrt für Standrecht 28.08.2019, 13:58 Uhr

    Im Grunde dürfte die Nationalität bei Tatverdächtigen zumindest solange noch keine Rolle spielen, bis sie tatsächlich durch stichhaltige Beweise als Täter überführt worden sind. Aber mithilfe des Innenministers in Verbindung mit dem real existierenden Rechtsempfinden der besorgten Bürger, soll wohl die Arbeit der Polizei dadurch unterstützt und beeinflusst werden, dass bei Tatverdächtigen mit Migrationshintergrund die Stigmatisierung als schuldige Täter erleichtert wird und so nach dem Prinzip, Standrecht geht vor Grundrecht, ihre beschleunigte Abschiebung noch vor einem unbequemen Urteil und insbesondere einem drohenden Freispruch gerechtfertigt werden kann.

  • 201 klenesRädchen 28.08.2019, 13:58 Uhr

    Es gibt Nationalitäten und Religionen, bei denen das Messer locker sitzt oder die Gewalt Normalität ist. Nix Neues! Das Verschweigen der Nationalität äusländischer Verbrecher zeigt nur eines: Die Schuld und Scham unserer Regierung, die ja in Wahrheit überhaupt nicht weiß, wie viele Verbrecher sie seit 2015 ins Land gelassen hat. Ich habe in den Aufnahmestationen und Flüchtlingsschlangen keine Drogensuchhunde, keine Polizei gesehen.... Ich erinnere mich an Männer, die sich bei Anblick einer Fernsehkamera schnell ihre Kaputzen oder Jacken vor die Gesichter hoben, sogar als Merkel in der Nähe war! Ein Moslem verprügelt einen Juden mit einem Gürtel...in DEUTSCHLAND?Die Schuldphobie der Merkelregierung geht sogar soweit, dass sie einen deutschstämmigen Modeschöpfer nach seinem Tode nicht einmal beachtet geschweige denn ehrt, weil dieser sich nämlich kritisch äußerte: es sei äußerst unverständlich, dass ein Land, das den Juden so viel Leid angetan hat, dessen Feinde nach Deutschland holt.

  • 200 Mutige vor ! 28.08.2019, 13:57 Uhr

    Endlich hat bald das Mauscheln , das keinem half , ein Ende - lange gedauert !

  • 199 Martin R. 28.08.2019, 13:55 Uhr

    Die Veröffentlichung solcher Daten sollte sich nur auf Verurteilte Täter und klar überführte Tatverdächtige ( am Tatort überwältigte und festgenommene Täter) beschränken. Sobald es spekulativ wird, sollten diese nicht gesicherten Daten nicht in den Raum geworfen werden. In Statistiken sollte alles klar differenziert werden.

  • 198 Statistik 28.08.2019, 13:55 Uhr

    oder hat die auffällige Neigung zur Gewaltkriminalität etwa doch viel mehr mit Herkunft, Kultur und Religion zu tun? Das darf natürlich nicht sein, da schlägt umgehend die Rassismusbimmel Alarm. Wo kommen wir denn da hin! Dabei ändern all die Erklärungen und Relativierungen so oder so nichts an den statistischen Befunden.

  • 197 Jost Bender 28.08.2019, 13:55 Uhr

    Wer die ‚Preisgabe‘ von Fakten als „Einknicken ggn. dem rechten Rand und ggn. den Hetzern“ fehl-etikettiert wie Frank Überall und viele linke Kommentatoren, macht damit nur deutlich, dass für ihn/sie der „Kampf gegen Rechts“ in der journalistischen Praxis offenbar v.a. ein Kampf gegen Fakten ist. Wer schon mehr Transparenz moralisch diskreditieren möchte, hat selbst die elementaren Differenzierungen aufgegeben, ohne die eine öffentliche Debatte unmöglich/sinnlos ist - und trägt ironischerweise genau zu der Polarisierung bei, die er vorgibt bekämpfen zu wollen: Wer Gesinnungen bekämpft, indem er Fakten unkenntlich machen möchte begeht eine paradoxe Intervention und erreicht zuverlässig das Gegenteil dessen, was er vorgibt, erreichen zu wollen.

  • 196 Letzter Anrufer 28.08.2019, 13:52 Uhr

    Die Redakteurin und die Technikerin haben dem Moderator wahrscheinlich aufs Ohr gegeben, dass er die weiblichen Journalisten in die Aussagen des Anrufers dazwischen einwirft. So wie es beim WDR üblich ist. Die Frauen achten sehr darauf. (Eigene mehrfache Angaben).

  • 195 R. Esser 28.08.2019, 13:50 Uhr

    Meine Güte, ist das denn wirklich so schwer zu begreifen? Die Menschen erwarten von (etablierter) Politik UND (etablierten) Medien doch nichts Unmögliches: lediglich Wahrheit, Klarheit und Ehrlichkeit! Alles andere ist nur Nährboden für noch mehr (gegenseitige) Desinformation und für eine noch tiefere, unheilbare Spaltung der Gesellschaft die, sofern in heute vorliegender Form fortgeführt, unweigerlich in bösartigen Konflikten enden wird bzw. muss. Das kann doch niemand ernsthaft wollen! Zumindest Herr Reul scheint das inzwischen erkannt zu haben, im Gegensatz zu diversen, politischen Vorgänger/innen.

    Antworten (1)
    • Raymund Schoen 28.08.2019, 13:59 Uhr

      Wenn Sie die Wahrheit selber wollten, müssten Sie eine Statistik der VERURTEILTEN fordern. Die gibt es aber gar nicht. Alles andere sind "Verdächtigte", und die können UNSCHULDIG sein. - Schon mal drüber nachgedacht? - Spätestens als unschuldig Bezichtigter merkt man das... ;-)

  • 194 Beasty 28.08.2019, 13:49 Uhr

    Die geplanten Nationalitäten angaben empfand eben die Anruferin als diskriminierend. Wenn aber die Nationalität der Täter genannt wird, öffentliche Aufmerksamkeit entsteht wirken vielleicht auch die Eltern der Kriminellen mehr auf ihre Kinder ein un? nicht selbst als suspekt zu gelten. Am Ebertplatz hatte angeblich die Kölner Polizei die Täter „ im Auge“Hat nur nichts genutzt. Um aber Täter ab zu schrecken neue Straftaten zu begehen, müssen so viele Daten wie irgend möglich gesammelt und veröffentlicht werden, um den Tätern mehr und mehr ihre Anonymität zu nehmen und sie sichtbar zu machen und sie so von No-Go Arealen wie den Ebertplatz zu vergrämen.

  • 193 A. Voelker 28.08.2019, 13:48 Uhr

    Je mehr ausländische Personen eingebürgert werden, umso mehr sinkt die Ausländerkriminalität. Auch Mitglieder z.B. libanesischer Clans können deutsche Kriminelle sein.

  • 192 Traudel Wimmer 28.08.2019, 13:45 Uhr

    Ich wäre für mehr Transparenz, auch wenn dann mein syrischer Nachbar jede Woche in der Zeitung steht.

  • 191 kleinesRädchen 28.08.2019, 13:45 Uhr

    Die Nationalität jedes Täters darf kein Geheimnis sein. Tatsachen polizeilich verschweigen beweist nur, dass man etwas nicht wahrhaben will und schlichtweg Angst hat vor ehrlichen Meinungen und vor den Reaktionen der Bürger , und zwar ALLER Bürger, auch der Nichtdeutschen! Dieses Verschweigen ist nichts Anderes als ein politischer Maulkorb! Das Grundrecht bezieht sich nicht auf irgendeine Nationalität, sondern ausdrücklich auf JEDEN! Derjenige der Unrecht tut und einen anderen Menschen verletzt oder gar tötet, muss seine Identität und Nationalität öffentlich benennen! Erhalten z.B. muslimische Flüchtlinge Unterweisung in die GRUNDRECHTE für JEDEN, der seinen Fuß auf deutschen Boden setzt und Ankündigung der strikten Konsequenz der Missachtung dieser Grundrechte eines JEDEN, auch wenn eine Ideologie etwas *anderes* bekundet oder sogar fordert! Mag die deutsche Justiz sich mal fragen, warum manche Täter *sich*radikalisiert haben oder warum sie z.B. Frauen skrupelfrei misshandeln ode

  • 190 Breslein 28.08.2019, 13:41 Uhr

    Bei manchen Kommentaren kommt es mir so vor, das es den Menschen egal wäre, wenn sie das Opfer einer Gewalttat geworden sind, wenn der Täter ein Deutscher ist. Ist es gefühlt wirklich schlimmer wenn ich von einen Nicht Deutschen verprügelt oder vergewaltigt werde? Ich meine NEIN. Doch bei einigen Kommentaren, habe ich das Gefühl das das Gegenteil der Fall ist.

    Antworten (3)
    • Raymund Schoen 28.08.2019, 13:56 Uhr

      Den meisten geht es um Gruppenabgrenzung als Voodoo: Ich gut, die anderen böse. - Man fühlt sich dann sicherer, auch wenn in Familien die meisten Beziehungstaten geschehen, und kein Ort sicherer ist als ein dunkler Wald...

    • Beasty 28.08.2019, 13:56 Uhr

      Hallo Breslein . Gefühlt ist es schlimmer von einem Ausländer schändlich behandelt werden, besonders von einem Flüchtling, der als "Schutzsuchender" zu uns kam , gut versorgt wurde , dann kriminell wird so dass wir von ihm Schutz suchen müssen.

    • Netter - mit Etiquette 28.08.2019, 13:59 Uhr

      ZITAT:"Bei manchen Kommentaren kommt es mir so vor, das es den Menschen egal wäre, wenn sie das Opfer einer Gewalttat geworden sind, wenn der Täter ein Deutscher ist. Ist es gefühlt wirklich schlimmer wenn ich von einen Nicht Deutschen verprügelt oder vergewaltigt werde?" Herr Breslein, mir kommt es so vor, als würden Sie Macciavellistisch* argumentieren.. Frage: Haben SIe nicht ev. auch bei diesem Thema den sog. "Tunnelblick" ?! *der Zweck heiligt die Mittel

  • 189 Mikea 28.08.2019, 13:38 Uhr

    Ich möchte nicht betrogen, bestohlen, beraubt, verletzt, beleidigt, und schon gar nicht umgebracht werden, ganz unabhängig wer dies und vielleicht noch anderes an mir begehen möchte. Ich möchte das weder von einem Einheimischen, einem Fremden, einem Migranten, einem Flüchtling oder einem Asylsuchenden noch gar von einem Deutschen erleiden müssen. Ich möchte ganz einfach in Frieden leben und meine Rechte geschützt wissen.

  • 188 Ist doch klar 28.08.2019, 13:36 Uhr

    , Leute, alle Bürger, Journalisten oder wer auch immer, die die Wahrheit sagen sind Nazis (ironisch gesagt). Nein, so kommen wir nicht weiter. Man kann nur hoffen, dass bald, Herr Reul hin oder her, die ungeschönte Wahrheit ans Licht kommt. Über das Böse in unserem Land. Sei es deutsch oder ausländisch. Es hilft Alles nichts - wir müssen ihr irgendwann ins Gesicht sehen um eine friedliche Zukunft für Alle zu schaffen.

    Antworten (1)
    • Raymund Schoen 28.08.2019, 13:52 Uhr

      Ist doch klar, wieder so eine anonyme Memme... - Lesen Sie doch einfach in der BKS (Bundes-Kriminal-Statistik) nach. Da steht ihre ganze Transparenz drin. - Hat nur zwei Haken: Ist mit Arbeit verbunden und es stehen keine Verurteilungen drin. Dafür gibt es nämlich gar keine Statistik. - Das wäre mal eine Aufgabe... ;-)

  • 187 Transparenz... 28.08.2019, 13:33 Uhr

    können wir hier gar nicht genug haben und nicht nur deshalb finde ich das völlig richtig! Ausländer sollten das auch eher begrüßen statt sich wieder in die Diskriminierungs-Ecke zu stellen, denn es trennt die mit guten Absichten von den übrigen, deren Absichten unklar und vielleicht auch mehr als zweifelhaft sind. Mal davon abgesehen haben wir ein Recht auf konkrete Information. Und wenn uns schon zugemutet wird mit Menschen zusammen zu leben die sich hinter verschiedenen Identitäten verstecken - aus welchem Grund auch immer - sollten wir auch informiert werden, wenn die kriminell werden, schon aus Sicherheitsgründen. Andernfalls könnten wir uns nämlich auch diskriminiert fühlen, schon mangels notwendiger Information aber auch in unseren Rechten! In Zeiten wie heute können wir uns Intransparenz auch gar nicht mehr leisten, egal in welchem Bereich, das bedingt schon die Fehlpolitik der letzten Jahrzehnte mit ihren ganzen fatalen Ergebnissen.

    Antworten (1)
    • Raymund Schoen 28.08.2019, 13:41 Uhr

      Verschiedene Identitäten: Ich sage nur Marco A., 6 x Flüchtling, ein Mal deutscher Bundeswehrsoldat... Immer diese Flüchtlinge... (IronieEnde)

  • 186 BGE-Politik 28.08.2019, 13:33 Uhr

    Auch und vor allem dieses Thema zeigt, wie aufgeheizt die Stimmung in Deutschland ist wegen der Massenmigration. Also sollte man sich nicht an diesen Fragen Transparenz/Diskriminierung festbeißen, sondern nach Lösungen suchen, wie der Massenmigration beizukommen ist, ohne daß dadurch viele Deutsche weiterhin schwere Nachteile wie z.B. auf dem Wohnungsmarkt oder durch Kriminalität erleiden. Und so sollte das Thema Asyl ganz neu gedacht werden und ein Finanz-Asyl eingeführt werden. Damit wären die Asylanten nicht mehr auf das Territorium Deutschlands angewiesen, sondern könnten sich mit einem EZB-finanzierten BGE irgendwo in der Welt eine neue Existenz aufbauen. Dies könnte sogar in ihrem Herkunftsland sein. So könnte Deutschland auch in Brasilien per BGE Klimaschutzpolitik machen, indem die Amazonas-Bauern ein BGE bekommen statt noch länger den Regenwald brandzuroden.