Geschlechtsneutrale Hymne: Was halten Sie davon?

 Text des Deutschlandliedes auf einer Wand, vorne leere Stühlen

Geschlechtsneutrale Hymne: Was halten Sie davon?

Jetzt hat auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bekundet, dass er eine neue Nationalhymne ablehnt. Ist sprachliche Geschlechtsneutralität der Weg zu mehr Gleichberechtigung? Diskutieren Sie im WDR 5 Tagesgespräch!


Die Diskussion um eine geschlechtsneutrale Umdichtung der Nationalhymne wurde von der Gleichstellungsbeauftragten des Bundesfamilienministeriums angestoßen: Sie hatte in einem internen Brief an alle Mitarbeiter des SPD-geführen Bundefamilienministeriums anlässlich des Weltfrauentages angeregt, Textzeilen in der deutschen Nationalhymne nach dem Vorbild Kanada oder Österreich neu zu formulieren.

Die österreichische Hymne wurde schon vor sieben Jahren geändert: Aus "Heimat bist Du großer Söhne" wurde dort "Heimat großer Töchter und Söhne." Im deutschen Text solle "Vaterland" zu "Heimatland" werden und statt "brüderlich mit Herz und Hand" würde "couragiert mit Herz und Hand" gesungen.

In Deutschland ist die Diskussion weiter kontrovers. Befürworter sagen, dass der Weg zur Gleichstellung von Mann und Frau über die Sprache führt. Manche Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass solche Diskussionen die eigentlichen Probleme der Geschlechterungleichheit überlagern. Denn auch im Jahr 2018 verdienen zum Beispiel Frauen in Spitzenjobs einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zur Folge 23,5 Prozent weniger.

Was bedeutet Ihnen die Nationalhymne? Sind Sie dafür, ihren Text geschlechtsneutral zu ändern oder ist das Lied der Deutschen für Sie unantastbar? Wie wichtig ist ihrer Meinung nach die geschlechtsneutrale Sprache überhaupt?


Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Prof. Dr. Andrea Geier, Genderforscherin an der Universität Trier

Redaktion: Regina Tanne

Geschlechtsneutrale Hynme: Was halten Sie davon?

WDR 5 Tagesgespräch | 08.03.2018 | 45:42 Min.

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Kommentare zum Thema

159 Kommentare

  • MarcoM 08.03.2018, 13:59 Uhr

    Die Seminarleiterin war schließlich so frei, die Selbstkritik als nicht ausreichend zu beurteilen.“(6) Die Autorin erinnert in diesem Zusammenhang daran, wie die einst emanzipatorisch gemeinte Forderung nach Selbstkritik in der Geschichte der sozialistischen Staaten eine repressive Note erhielt." (Neue Wörter, neue Gesellschaft?, Michael Zander, Hintergrund 17.06.2016)

  • Dirk 08.03.2018, 13:59 Uhr

    Zum Anruf des evangelischen Pfarrers: Seine leider Gottes in eher positiver Weise erwähnte, sogenannte „Bibel in gerechter Sprache“ entspricht durch die Umformung der Bezeichnungen Gottes in die weibliche Form nicht der Wahrheit und stellt somit eine Fälschung des Wortes Gottes dar; weil Gott tatsächlich der himmlische Vater ist – keine Mutter! Das zeigt die mittlerweile geschehene Entfernung auch der sog. evangelischen Kirche, die sich inzwischen zu viel in die Politik einmischt, vom biblischen Evangelium!

  • MarcoM 08.03.2018, 13:59 Uhr

    "So liberal und antinormativ sprachzentrierte Ansätze erscheinen mögen, bieten sie doch Gelegenheit zu Rigidität und obrigkeitlichem Sektierertum. Ay?e K. Arslano?lu kritisiert als Studentin der Gender Studies, wie in ihrem Fach über Forschungsthemen verhandelt werde: „Wer warum zu welchem Thema arbeitet, wird nicht über Interesse oder politisches Anliegen bestimmt, sondern über soziale respektive identitäre Positionierungen legitimiert oder delegitimiert. (…) Bei ‚fehlenden Voraussetzungen‘ (…) sollen (…) Auflagen erfüllt werden, wie ein (…) Vorfall im Kontext der Berliner Gender Studies zeigt. Unter Ausschluss aus den bisherigen Arbeitskontexten wurde eine als ‚Biomann‘ adressierte Person aufgefordert, mehrere Wochen über Privilegien zu reflektieren (…). Am Ende der Reflexionszeit sollte ein ‚selbstkritischer‘ Text stehen, der die Grundlage abgeben sollte, die geplante wissenschaftliche Arbeit überhaupt verfassen zu dürfen. ...

  • gnom 08.03.2018, 13:58 Uhr

    Man kucke sich Autos an! Total männlich, würde ich sagen! Und dann warum "das" Auto und nicht "der Auto"? Die Leiter, auch son Schnarch, kaum eine "Die" will da hinauf! Dann "der" Weltfrauentag, ja gehts noch? Ne, Leute, lasst das, es ist für einen gesunden Mitteleuropäer viel zu grässlich, auch noch die Artikel zu vergewaltigen! Dann doch lieber "die" Nationalhymne", warum nicht auch da "der"?

  • Karina 08.03.2018, 13:56 Uhr

    @anonym 13:21 ich hatte mir ebenfalls nach der Wiedervereinigung eine neue Hymne gewünscht, z.B. die Kinderhymne von Bert Brecht, Musik von Hans Eisler. Leider wurde auch in diesem Fall den Brüdern und Schwestern im östlichen Teil Deutschland das westliche System übergestülpt. Aber waum nicht wenigstens eine kleine Änderung des uralten Textes unsrer Hymne möglich sein soll, ist unverständlich. Die heutige Diskussion anläßlich des Frauen-Tages ist ok, morgen würde ich gern über das neue Kabinett diskutieren, dem meine Lieblingspolitiker Hendricks und Gabriel auf Betreiben der ersten weiblichen Fraktionsvorsitzenden Andrea Nahles nicht mehr angehören dürfen. Manchmal machen halt auch Frauen Mist, wie wir schon durch das Wirken unsrer Kanzlerin lernen mussten!

  • P und S 08.03.2018, 13:54 Uhr

    In einigen Jahren ,wird das Wort Deuschland plus seiner Volkssprache , Vergangenheit sein ,dann brauchen wir aiuch keine Hymne mehr ! Schon das heraushängen ,der deutschen Flagge ,bei WM,s war schon für viele ein Zeichen ,welches als faschistisch verschrien wurde , Nationalstolz gleich Nazithum !

  • Stryx Nebulosa 08.03.2018, 13:54 Uhr

    Habe leider nicht die ganze Sendung mitbekommen, da mein Wecker erst um 12:20 anging. Bin wie die eine Anruferin Jg. 56, habe mich aber, anders als diese, noch nie mit dem Text identifizieren können und fand ihn schon immer völlig unzeitgemäß. Ein Text, von dem sowieso nur die dritte Strophe gesungen werden darf, und dessen Titel unseren Staat geradezu heroisiert, sollte sich eigentlich in Gänze verbieten, und ein Autor, der Drogen verherrlicht (deutscher Wein"!) erst recht! Außerdem ist es m.E. unzulässig (wenn vielleicht auch nicht juristisch, so auf jeden Fall moralisch), einen Text - in welchem Ausmaß auch immer - zu verändern und ihn dann weiterhin dem Autor zuzuschreiben. Wer kann sagen, wie Hoffmann von Fallersleben zu den Veränderungen stehen würde? Und ihn unabhängig vom Autor ohne Nennung des Namens benutzen, geht ja wohl auch nicht. Also: moralisch, juristisch und politisch vertretbar wäre nur eine völlig neue Hymne. Leider wird sowas ja im internaionalen Rahmen gebrauc ...

  • anonym 08.03.2018, 13:45 Uhr

    Was mich an der ganzen Emanzipationsdebatte stört ist, dass viele Vorkämpferinnen für Frauenrechte Frauen nach wie vor grundsätzlich als Opfer der furchtbaren Männer sehen. Das stimmt aber nicht. Denn es gibt auch die raffinierten oder sogar bösen Frauen, die Opfer spielen um ihre Ziele zu erreichen. Beispiele: Sehr junge, arme Frau heiratet sehr alten, reichen Mann. Oder sie bekommt gezielt und ledig ein Kind, damit sie geheiratet wird. Oder sie verharrt in einer Horror-Ehe, nur damit sie ihren gesellschaftlichen Status behält. Oder sie kleidet sich sehr sparsam, damit sie beim Bewerbungsgespräch beeindruckt. Oder sie behauptet fälschlich missbraucht worden zu sein. Und, und, und. Es gibt für mich nur gute und böse Menschen. Beiderlei Geschlechts!!!

  • JoLa 08.03.2018, 13:44 Uhr

    Ihre Gästin als professorale Genderforscher gut saturiert ist die richtige Person, um dieses Thema " neutral" zu beurteilen. Diese Fachfrauen haben mit dazu beigetragen, dass mittlerweile der Genderwahn bereits in der Kita praktiziert wird. Sexualunterricht in allen auch bisher pervers genannten Varianten werden fröhlich kommuniziert. Die Päderasten dieser Republik sind hocherfreut über diese gesellschaftliche Entwicklung ,die natürlich in den ÖR und anderen Medien positiv besetzt werden. Respekt vor vielen Frauen, heute am Welt- Frauentag, die ihre Kinder unter z.T. widrigen Umständen aufwachsen ließen. Gleichberechtigung sollte selbstverständlich sein, man kann aber " Ungleichheiten" nicht nur mit statistischen Zahlen wie Quoten und Gehaltsunterschieden darstellen. Am dümmsten ist m.E. das Beispiel der von einigen geforderten Änderung unserer Nationalhymne in eine geschlechterneutrale Variante. Diese Verrückten würden noch alle Märchen und alle Geschichtsbücher umschreiben. So nicht!

  • 1 Geisterfahrer? Etliche ... 08.03.2018, 13:44 Uhr

    DIE Einigkeit, DAS Recht, DIE Freiheit … Hallo ?! Wo bleibt denn da das männliche Hauptwort? So geht’s aber nicht, meine Damen. Da müssen wir aber doch auf dem Vater im Land bestehen!

  • Bruder J. 08.03.2018, 13:41 Uhr

    wieviele Erbsen müssen noch gezählt werden - - und das nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu einer geschlechtsneutralen Eintragung im Geburtsregister!

  • nichtzufassen 08.03.2018, 13:39 Uhr

    Es wird Zeit, die klassischen Gedichte genderneutral umzudichten: Die Zauberlehrlingin Hat die alte Hexenmeisterin sich doch einmal fortbegeben und nun sollen ihre Geisterinnen auch nach meiner Willenin leben Ihre Wortin und Werkinnen merkt ich und die bräuchin… Dazu fällt mir nur noch ein, so eine Blödfrau

  • Auferstanden aus Ruinen 08.03.2018, 13:36 Uhr

    In den 50 er Jahren hießen Wahlkämpfe noch : Deutschland , 3 - geteilt , niemals . Mit 3 - geteilt war die BRD , die DDR und die ehem. Ostgebiete gemeint . Die DDR wurde trotzig damals auch noch " Mitteldeutschland " genannt , obwohl jeder wusste , das es bei dieser beispiellosen Annexion dauerhaft bleiben wird . Jeden Abend zeigt uns nun die Wetterkarte die Konturen des " maßgeschneiderten " Deutschlands , oder was davon übrig blieb . Wenn es unserer Hymne jetzt auch noch an den Kragen geht , dann braucht evtl. auch unsere Fußballmannschaft endgültig nicht mehr mit zu singen , so , wie die Spanier , die haben nämlich keinen Text . Gute Nacht Deutschland .

  • Leonore H. 08.03.2018, 13:31 Uhr

    Ich frage mich, ob solche Themen als Beschäftigungstherapie dienen und uns von wirklich wichtigen Fragen abhalten sollen. Ich habe mich als ältere Person immerschon weibl. Geschlechtes, positiver ausgedrückt als lebenserfahrene Frau, bei Bezeichnungen wie Bürger, Gäste, Fußgänger usw. immer angesprochen gefühlt. Diese ständige Suche nach Diskriminierungsgründen nimmt schon groteske Züge an. Etwas mehr Selbstbewusstsein täte den sich betroffen Fühlenden gut

  • P und S 08.03.2018, 13:30 Uhr

    Eine Anekdote zu Hoffmann von Fallersleben .Er ist nicht abstammend vom Adel ,das VON war nur ein Versehen ! Als er sich damals in einer anderen Stadt vorstellte und ihn der Amtmann nach seinem Name fragte ,sagte er Hoffmann von Fallersleben ,damit meinte er seine Geburtsstadt ! Fallersleben ,wurde später ,umgewandelt in Wolfsburg .

  • Überlegender 08.03.2018, 13:29 Uhr

    Wenn ich mir das so überlege, so kann ich der Diskussion über dieses "wichtige" Thema doch etwas gutes abgewinnen: In Diktaturen wird sehr oft ein Krieg vom Zaun gebrochen, wenn von internen Problemen abgelenkt werden soll. Insofern ist die Diskussion doch nicht ganz hirnrissig.

  • Maria E. 08.03.2018, 13:25 Uhr

    Ich halte nichts von einer Änderung des Textes unserer Nationalhymne, rein gar nichts! - WER macht mal endlich Schluss mit dieser ausufernden 'Politischen Korrektheit' und mit dem 'Genderwahn' ???

  • anonym 08.03.2018, 13:21 Uhr

    Ich hätte es gut gefunden, wenn für das wiedervereinigte Deutschland eine ganz neue Nationalhymne komponiert worden wäre. Vielleicht wäre dann West und Ost mental schon viel mehr zusammengewachsen. Eben weil wir Brüder und Schwestern sind, trotz nach dem Zweiten Weltkrieg historisch so anderem Verlauf. "Toll", wenn man das so sagen darf, fand ich immer die Hymne der ehemaligen DDR. Weil sie das geistig neue Deutschland nach dem Dritten Reich und das Auferstehen unseres Landes nach dem Krieg wie Phoenix aus der Asche genial beschreibt.

  • P und S 08.03.2018, 13:18 Uhr

    Haben wir nicht schon genug Gleichstellung ? Alles wurde in kurzer Zeit geändert ,Mann heiratet Mann ,Frau heiratet Frau usw ! Zigeunersauce ,wurde zur Pusztasauce ,Negerkuß ,zum Schaumkuß usw . Ich sage nur Leute die sich so etwas ausgedacht ,haben Langeweile und werden davon noch ,von Steuergeldern gut bezahlt .

  • Claus Plantiko 08.03.2018, 13:18 Uhr

    Es ist eine lächerliche Marotte, wenn Frauen über die Sprache das hergebrachte geistige Gut nach irren modernen Vorstellungen umgestalten wollen. Dr. Möbius hätte heute seine Streitschrift zum „Physiologischen Schwachsinn“ wohl zu Recht gegen die Genderemanzen gerichtet, welche die sprachlich männliche Form, die in grauer Vorzeit einem Begriff zugeschrieben wurde, der beide biologische Geschlechter umfaßt, für ihren Befreiungskampf mißbrauchen. Männer müssen vernünftiger sein, denn man hat noch nie von ihrer Bewegung gehört, sich aus dem Joch sprachlich weiblicher Allgemeinbegriffe zu lösen und z.B. die politisch korrekte Bezeichnung männlicher Gefangenschaftsbürgen als Geiseler zu fordern ebensowenig den Personer oder Leicher (für toten Mann).

  • MarcoM 08.03.2018, 13:17 Uhr

    "Ist sprachliche Geschlechtsneutralität der Weg zu mehr Gleichberechtigung?" ~~~ Nein, aber das ständige Kreisen um solche "Probleme" ist ein Schritt zu mehr Idiotie.

  • gisela dreyer 08.03.2018, 13:16 Uhr

    wie toll, dass Sprache und Implikation der Begrifflichkeiten zum Thema gemacht wird. wichtiger erscheint mir jedoch, die Beachtung des Konjunktivs. Er scheint weiter zu verschwinden..... bei allen (!) Journalisten - auch im WDR 5!. Sprache schafft Wirklichkeit ! ..... wenn Wahrscheinlichkeiten zu Fakten mutieren, dürfen wir uns über Fake News nicht wundern !. Dafür haben Medien die Verantwortung. mfg Gisela Dreyer, Bonn

  • MarcoM 08.03.2018, 13:15 Uhr

    Na, dass der Text der Nationalhymne nicht geschlechtsneutral ist, das ist ja mal wieder ein "Problem" von absoluter und weltbewegender Dringlich- und Wichtigkeit. Tja, ein Land, was keine anderen Probleme hat, ist wohl ein sehr glückliches Land. Man, man, man ... äh ... Entschuldigung ... ich meinte: frau, frau, frau ... äh... ne, auch nicht. Vielleicht: gender-x, gender-x, gender-x. Aber was eine absolute (gar widerliche) Unsitte ist erstens, dass gewisse Leute ständig meinen ihre Mitmenschen in die gewünschte Richtung erziehen zu müssen, und zweitens dieses ständige herumpfuschen an Originaltexten. Lasst Eure ach so moralisch hochstehenden Finger bitte von dem altehrwürdigen Text von Hoffmann von Fallersleben. Wenn euch das Original nicht gefällt, dann dichtet bitte einen komplett neuen Text - oder lasst es bleiben.

  • Hubert Sonntag 08.03.2018, 13:12 Uhr

    Hat auch jemand mal an die Gehörlosen gedacht, die Musik und Texte gar nicht oder nur sehr schlecht wahrnehmen können. Man sollte die Nationalhymne tanzen statt zu singen. Das wäre modern und zeitgemäß. Die Maori in Neuseeland machen das seit genationen. Ohne Worte geht alles viel besser.

  • Quoten-Ergänzung des Leithammel-Mottos: Jeder das Ihre 08.03.2018, 13:12 Uhr

    Zitat: >...das Traditionen, Normen und Kulturgüter zugunsten vermeindlicher politischer Korrektheit verleugnet werden.< Richtigstellung: Diese Traditionen, Normen und Kulturgüter, die heute gern als Leitkultur zu einer absolutistischen Zwangsvorstellung hochgejubelt werden, sind natürlich ähnlich wie der religiöse oder ideologische Fundamentalismus als vermeintlichen Reinwaschung der Hand eines Rechtgläubigen durch die Hand eines anderen die bisher wirksamste Methode, jede Form von Rechtsstaatlichkeit nachhaltig zu zersetzen. Berühmt-berüchtigtes Beispiel: >Was damals rechtens war, kann heute kein Unrecht sein!<

  • Anonym 08.03.2018, 13:11 Uhr

    wieviele Erbsen müssen noch gezählt werden - - und das nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu einer geschlechtsneutralen Eintragung im Geburtsregister!

  • Kuckuckseier 08.03.2018, 13:08 Uhr

    Obwohl Multikulti gescheitert ist , sind immer neue Kräfte am Werke , die Identitäten europäischer Völker durch absurde Ideen zu zerstören oder erheblich zu beschädigen . Interessant ist zu beobachten , dass derartige Veränderungsvorschläge aus mittlerweile hier bei uns politisch etablierten Zuwanderungskreisen roter und grüner Couleur kommen - Menschen die eben aus diesem Verhalten heraus erkennen lassen , dass sie in keiner Weise die Historie und Mentalität ihres Gastlandes Deutschland je ausgelotet haben . Wir haben also Kuckuckseier jahrzehntelang ausgebrütet ! Ich hoffe , dass unsere Demokratie derartige Kräfte jetzt in Schach halten kann . Entscheidend hierbei ist ein " unverbogenes "nationales Bewusstsein jedes Bürgers .

  • karl sühl 08.03.2018, 13:08 Uhr

    endlich mal wieder ein thema an dem die gemüter sich erhitzen können. unser grüßaugust hat sich nun auch damit beschäftigt. diskreminierender ist die tatsache, daß in der brd ca. 12mio menschen von ihrer arbeit nicht leben können, und über eine million menschen bar jeglicher staatlicher fürsorge von suppenküchen ehrenamtlich unterstützt werden müssen um zu überleben, was eigentlich die aufgabe des staates und der politik wäre. da dient doch das thema nationalhymne wunderbar dazu von den tatsächlichen problemen abzulenken. es interessiert die meisten menschen einen feuchten kehrricht wie der text dieser hymne lautet. diskreminiert fühlen sich nur wenige und die können doch einen anderen text singen. merken tut das sowieso keiner.

  • 1 Geisterfahrer? Etliche ... 08.03.2018, 13:07 Uhr

    Just heute morgen auf dem Weg zur Arbeit zog ein Mülllaster ein lange Schlange hinter sich her. Und als ich endlich so weit vorgerückt war, dass ich bald zum Vorbeifahren ansetzen konnte, sehe ich (nicht ausgedacht!): der eine, der da die Tonnen hin und her wuchtet war wie üblich ein Mann, “der“ andere, siehe da, eine kaum über 1,60 große Frau! Und sah auch noch -Achtung, Sexismus!- gar nicht übel aus. Also liebe Frau Gleichstellungsbeauftragte und liebe Frau Studiogästin: angewandte Gleichstellung heißt nicht reden! Machen!

  • DirkN 08.03.2018, 13:07 Uhr

    Es scheint wirklich so, als wolle die SPD alles tun, um endlich unter der 5%-Hürde zu landen, denn der Vorschlag kam ja wohl mal wieder von Seiten der "Sozial"demokraten. Armes, armes Deutschland, wo steuerst du nur hin?

  • Gerhart D. 08.03.2018, 13:04 Uhr

    was die ganze Aufregung bezüglich Nationalhymne? In wenigen Jahren ist Deutschland dank Frau Merkel abgeschafft, wer braucht da noch eine Hymne? Es gibt unendlich viele Baustellen in DE, aber diese Dame im Studio lebt in einem anderen Universum. Nennen sie mir eine Instutition die sich an Menscherechte hält? Menschen sind Frauen, Kinder und Männer. Solange wir in diesem System leben müssen, wird sich für Menschen überhaubt nicht ändern.

  • Danke! Kommentar von "Melanie Padberg", heute, 12:58 Uhr: 08.03.2018, 13:04 Uhr

    Sie haben mein Frauenbild gerettet. Dachte schon das wären alles verkopfte Feministinnen hier. Dafür schenke ich ihnen virtuell ein Stiefmütterchen ;-)

  • Uel 08.03.2018, 13:04 Uhr

    „Neuester Kommentar von "Andreas Schäfer", heute, 12:35 Uhr: Ich schäme mich für die meisten meiner Geschlechtsgenossen und deren Mimimi. Die Hymne ist kein rein historischer literarischer Text, die man ihmo belassen sollte. Bei der Hymne handelt es sich um einen Text der politisch in Gebrauch ist, hier sollte man tatsächlich eine Genderneutrale fassung nehmen und gut ist! Wir haben 2018 und nicht 1841!“ --- Fremdschämen ist immer eine sehr verdächtige Sache, meist läuft es auf Diskussionsverweigerung und ideologische Denunziation raus. Wieso soll die Hymne kein historischer Text sein. Wenn er nicht aktuell ist, dann doch wohl eher durch die Geografie: -Maas und Belt-. Was machen wir, wenn die nachfolgende Generation dieses Gendertheater nicht mehr ertragen kann? Werden dann wieder alle historischen Texte umgeschrieben? Das riecht doch sehr nach Orwell´schem Wahrheitsministerium: dort saßen auch hunderte von Angestellten, die alle Dokumente der Tagesmeinung entsprechend umschrieb ...

  • Regine Rehl 08.03.2018, 13:00 Uhr

    Ich schäme mich, in Deutschland eine Frau zu sein. Wie viel Dummheit kann man ertragen?

  • anonym 08.03.2018, 13:00 Uhr

    In unserer heutigen Gesellschaft, in der eine Frau um jeden Preis "sexy" sein muss, kann es keine Emanzipation geben. Denn bei einer gleichberechtigten Frau würde der Mann auch ihre inneren Werte und ihre Klugheit zu schätzen wissen. Und sie nicht mit 30 Jahren plus als zu alt (und unattraktiv) ablehnen oder abservieren, wie es heute leider oft geschieht. Es ist also an der Zeit, wieder über Frauen und Männer zu sprechen und nicht über Hymnen, die sowieso überflüssig sind.

  • Versteh das nicht 08.03.2018, 13:00 Uhr

    es ist eine Hymne für Deutschland und nicht für Männlein oder Weiblein. Angesprochen fühle ich mich als Mann nicht von der Hymne aber als Bürger in diesem Land. Es gibt zu viele unproduktive Laberbacken in dem Land welches von der Hymne beschrieben wird.

  • Melanie Padberg 08.03.2018, 12:58 Uhr

    Ich persönlich fühle mich durch Aussagen wie "Frauen wollen..." sehr stark Bevormundet. Mir ist es egal in welcher Geschlechtsform eine Ansprache gehalten ist, solange die deutsche Sprache korrekt angewandt wird. Da ich mich nicht über mein Geschlecht sondern als Mensch definiere kann ich mich in jeder Form angesprochen fühlen! (Hätte ich jetzt Menschin sagen müssen?) Vielleicht sollte man erst alle Frauen fragen bevor solche Aktionen gestartet werden. Ansonsten kann ich nur sagen lasst bitte die Finger von bestehenden Texten, Literatur in jeder Form sollte doch frei sein.

  • Rainer Loick 08.03.2018, 12:58 Uhr

    Wenn ich die Anrufer im Radio so höre, muss es uns Deutschen sehr sehr gut gehen. Wenn wir darüber diskutieren muss, ob männlich oder weiblich oder beides genannt werden muss. Hat WDR 5 wirklich kein ernsthaftes Tagesgespräch auf der Agenda als diese lächerliche Diskussion.

  • Hans-Jürgen Martin 08.03.2018, 12:57 Uhr

    Auch Ihr Gast (Andrea Geier) beruft sich wieder auf "empirische Untersuchungen" zum "generischen Maskulinum", um die Doppelnennungen etwa bei Berufen zu begründen. Die Begründung ist jedoch - und im Falle einer Linguistin sogar vorsätzlich - doppelt falsch: Zum einen entsteht das Bild eines männlichen Bauleiters nicht durch die grammatisch "männliche" Sprachform (die mit 'männlich' im eigentlichen, biologischen Sinne nichts zu tun hat), sondern außersprachlich durch unsere Geschichte, also schlicht Gewohnheit: Man kannte seit Jahrhunderten schlicht nur männliche Bauleiter - übrigens auch im englischsprachigen Raum, wo es fast keine männlichen und weiblichen Formen gibt. Zum anderen diskriminieren sog. "weibliche" Formen bzw. Endungen bewußt (um nicht zu sagen: böswillig) jene Menschen, die sich als intersexuell definieren und durch einen kürzlichen Beschluß des Bundesverfassungsgerichts zum Personenstandsrecht einen Sieg errungen haben.

  • Beate Z. 08.03.2018, 12:54 Uhr

    Diese Diskussion ist so überflüssig wie ein Kropf. Solange wir alle (Mann und Frau) Personalausweisträger sind und damit Staatenlos, Rechtlos und letztendlich alle nur eine Sache sind, brauchen wir weder eine Genderforschung noch eine Änderung der Hymne..

  • Daniel 08.03.2018, 12:53 Uhr

    Die Nationalhymne wird aber immer noch in der Muttersprache gesungen. Haben wir eigentlich keine anderen Probleme ?

  • udo ohneiser 08.03.2018, 12:53 Uhr

    Es gibt in Deutschlanistan bereits ca. 200 Genderforscherinnen, nicht einen Mann, ich fühle mich ausgegrenzt. Wenn Frauen sich vom Ampelmännchen das gerade Rot anzeigt sich ausgegrenzt fühlen, dann sollen sie eben bei Rot laufen, irgendwann hat sich die Zwangsgenderisierung dann erledigt. Und dann wollen wir auch gleich die Vaterschaftsklage in(Herstellerhaftungsklage) das Vaterunser in (Menschunser?????) das Stiefmütterchen in (Stiefblume) umbenennen. Wir sind nur noch bekloppt.

  • Harald Schuster 08.03.2018, 12:53 Uhr

    Die Zusatzstrophe zur Deutschen Wiedervereinigung Ihres Hörers hätte ich gerne hier nochmal schriftlich, denn er war Klasse!

  • Lothar 08.03.2018, 12:52 Uhr

    OK- Die erste und dritte Strophe sind durch. Aber wir haben ja noch die zweite. UND DA WERDEN DIE FRAUEN BESUNGEN und der deutsche Wein. Vorrschlag zur Güte: Nehmen wir die zweite Strophe . Mir als Mann ist es scheißegal.

  • Martin Weidner 08.03.2018, 12:51 Uhr

    Fallersleben sprach vom deutschsprachigen Raum (Etsch bis Belt), wenn man das als Nationalhymne nimmt, darf diese Strophe nicht genommen werden, das wäre nicht im Geist des Autors. Damit zu argumentieren ist nicht redlich.

  • Stefan S. 08.03.2018, 12:50 Uhr

    M.E. wird die Hymne viel zu oft eingesetzt, um wohlige Gemeinschaftsgefühle zu suggerieren. Von niemandem sollte erwartet werden, dass er dazu die Lippen bewegt. Die Nationalhymne verbindet mit Deutschland? Muss ich auf diese Weise damit verbunden sein? Ich zahle Steuern - und das auch gerne - und erwarte im Gegenzug einige Leistungen vom Staat für die Allgemeinheit und für mich. Symbole sind Verzierung, die man mögen oder nicht mögen kann und die meist ein bisschen aus der Zeit gefallen wirken und sowieso nie alle ansprechen. Dazu sind die Geschmäcker und Gefühlslagen zu verschieden. Hymnen sollten abgeschafft werden; das wäre mal ein Fortschritt. Mir ist wichtiger, dass sich die Mitmenschen rücksichtsvoll benehmen, statt bei 'wichtigen' Anlässen die traditionelle oder neu gegenderte Hymne zu gröhlen.

  • Sabien Apel 08.03.2018, 12:49 Uhr

    Guten Tag, Frauen gehören sowieso nicht zu den Menschen. Denn es heißt ja "DER" Mensch und nicht "Die" Mensch. Die Menschheit ändert da gar nichts daran. Was brüllen die Femen Frauen noch mal? Me too Me too Me too? Und Nationalhymnen sind mir fremd.

  • Silke Freudenstein 08.03.2018, 12:49 Uhr

    Ich finde zwei Argumente wichtig, mit denen ich FÜR die Änderung der Nationalhymne stimmen würde: 1) Die Nationalhyme ist ein essentieller und öffentlicher Text, und 2) die Worte „Vaterland“ und „brüderlich“ umfassen nicht beide Geschlechter, wie beispielsweise die Berufsbezeichnung „Lehrer“. Ich kann mich als Frau nicht richtig mit der Hymne identifizieren, auch wenn ich das eigentlich möchte, denn ich bin als Frau kein „Bruder“. Erklärungsbedürftig und merkwürdig fand ich diesen Umstand, als ich die Hymne meinen Töchter gesungen und besprochen habe. Sie waren da etwa 8 und 14 Jahre alt. Schön wäre es, wenn die Mädchen sich uneingeschränkt heute und zukünftig ganz selbstverständlich mit der Nationalhymne identifizieren könnten. Ohne sich als nicht ganz Richtige oder nicht ganz Gemeinte zu fühlen. Sonst gefällt mir die Nationalhymne und ich würde sie keinesfalls durch eine Neue ersetzen; ihre Vergangenheit und ihren Werdegang finde ich wichtig und erhaltenswert.

  • Meiner einer 08.03.2018, 12:47 Uhr

    Wenn sich jeder einzelne nur halb so wichtig nehmen würde wie er wirklich ist, wären wir schon ein ganzes Stück weiter.

  • P und S 08.03.2018, 12:47 Uhr

    Bald brauchen wir keine deutsche Nationalhymne mehr , weil sich jeder Migrant diskriminiert fühlt ! Diskiminierung ,ist das Schlagwort NR 1 um sein eigenes Recht egal welches durch zu setzen !

  • Weinert Annette 08.03.2018, 12:44 Uhr

    Ich finde die Diskussion betrüblich und das Thema irrelevant. Die nachträgliche Änderung historischer Texte unterfordert unsere Intelligenz. Jeder Leser sollte sich mit dem Gelesenen auseinandersetzen. Auch Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit sollte nicht verändert werden. Übrigens, die französische Hymne ist vom Text her dann ja aus anderen Gründen problematisch und sollte dennoch beibehalten werden. "Frauen wollen nicht mitgemeint, sondern angesprochen werden", sagt die Expertin im Studio. Ich schaffe, das Mitgemeinte einzuordnen und benötige diese Hilfe nicht. Also bitte, keine Pauschalisierungen. Wir haben außerdem im Deutschen die drei Geschlechter. Die Führungskraft ist zum Beispiel weiblich. Wenn Männer sich jetzt dadurch diskriminiert fühlen, muss der Begriff dann auch geändert werden, sonst strebt ja kein Junge mehr eine Führungspostion an.

  • Christoph 08.03.2018, 12:43 Uhr

    ...singen deshalb manche aufgeklärte Fussballspieler die Hymne nicht mit? Die Spanier haben solche Probleme nicht...

  • Sascha Groen 08.03.2018, 12:42 Uhr

    Unglaubliche Ressourcenverschwendung! Wenn jetzt eine Frau den Beruf des Zimmermanns erlernt, wird sie dann zur Zimmerfrau? England wird immer als Mutterland des Fußballs genannt...das muss unbedingt in Elternland geändert werden... Kann Spuren von Ironie enthalten

  • Fühle mich als Mann diskriminiert! 08.03.2018, 12:41 Uhr

    Weil ich auf der MUTTER Erde lebe .... Mich hat eine Hebamme zur Welt gebracht.... Da war auch eine Krankenschwester abe rkein Krankenbruder... und so weiter Alles Nonsense und Rassismus, schafft doch gelich alle Männer ab das ist doch was ihr wirklich wollt.

  • kleinesRädchen 08.03.2018, 12:41 Uhr

    Die NATIONALhymne zeigt das innere Verständnis u. Bild nach außen, das eine Nation von sich selber hat und der Welt mitteilen will. z.B.Köln: heute vor 75 Jahren...wohl wirklich auferstanden aus Ruinen, aber ideologistisch verursachte Ruinen! Einigkeit: Wiedervereint sind wir und könnten ruhig Dankbarkeit hierfür entäußern in unserer Hymne. Ohne die Alliierten wäre Deutschland verschwunden...Kriegsabsage für alle Zukunft, WO BLEIBT UNSERE NEUE SOUVERÄNE VERFASSUNG gem. Artikel 164? Die Kriegstreiberei. auch "Handelskriege" sind meist von Männern iniziiert! Statt nachzudenken, was die USA, deren Boys massenhaft gegen Hitler für uns! draufgegangen sind, HEUTE noch zum Ausgleich des Exportdefizites an uns liefern könnten, damit sich keiner ungerecht behandelt fühlt im Weltmarkt! Wachsamkeit in Richtung unserer Verfassung unser Grundrechte und der internationalen Menschenrechte. Die Hinwendung zum Friedenswillen und den Menschenrechten gehört in den Text.includiert Gleichberechtigung!

  • lar 08.03.2018, 12:41 Uhr

    L’art pour l’art statt aktiver kampf für alleinerziehende, gleiche bezahlung oder gegen männerjustiz.

  • Rudo 08.03.2018, 12:41 Uhr

    Alle Nationalhymnen abschaffen, stattdessen eine WELTHYMNE. Nationalhymnen verbreiten den gleichen faden Beigeschmack wie diese elenden Empfänge mit militärischen Ehren.

  • Günther Giani 08.03.2018, 12:41 Uhr

    Wer drauf steht, besingt halt sein Vaterland in seiner Muttersprache. Das finde ich fair verteilt und nach meinem Verständnis wird da niemand diskriminiert. Und wenn man in diesem Zusammenhang den Vergleich zur österreichischen Hymne zieht, sollte man unbedingt dazu sagen, dass in dieser Hymne bis zur Änderung nur die 'großen Söhne' besungen und die 'größen Töchter' geflissentlich ignoriert wurden. Diesem Umstand kann man durchaus für diskriminierend halten und entsprechend ändern. Grundsätzlich denke ich aber, sollte man (zumindest in diesem Punkt) den Bogen nicht überspannen, die Kirche im Dorf und das Vaterland in der Hymne lassen. Mit dem Begriff 'Vaterland' wird ja niemand konkret angesprochen oder ausgeschlossen, sondern alle Bürger, Frauen wie Männer, als gemeinsame Bewohner eines gemeinsamen Landes. Diskutieren kann man das natürlich, denn Mutternatur hat uns glücklicherweise eigene Ansichten und Denkweisen verpasst.

  • Martina Müllers 08.03.2018, 12:40 Uhr

    Da ich mich schon lange über die männliche Abfassung der Nationalhymne ärgere, bin ich von diesem Vorschlag sehr angetan. Natürlich wäre dies nur ein Schritt auf dem langen Weg der tatsächlichen Gleichstellung von Frau und Mann. Die Gleichstellung fängt in den Köpfen an. Dies in das Element Nationalhymne einfliessen zu lassen wäre ein gutes Zeichen dafür, daß das Ziel der tatsächlichen Gleichstellung von Frau und Mann von staatlicher Seite nicht nur Gerede ist.

  • Kitty97 08.03.2018, 12:39 Uhr

    Mit der These ihres Studiogastes, dass jede Begrifflichkeit, die temporär negativ durch irgendwelche Einzelgruppierungen besetzt wird, im Sprachgebrauch nur vorsichtig bis gar nicht zu verwenden ist, zeigt doch mehr als deutlich, das Traditionen, Normen und Kulturgüter zugunsten vermeindlicher politischer Korrektheit verleugnet werden.

  • Die Elite-Partner-Prinzessin auf der Ouoten-Erbse 08.03.2018, 12:38 Uhr

    Den privilegierten Quotenfrauen aus den sozial besonders hochwertigen Kreisen ist offenbar jedes Mittel recht, um von der sklavenartigen Diskriminierung des Prekariats, und zwar sowohl der Prekariats-Frauen als auch der Prekariats-Männer und selbstverständlich auch der Prekariats-Kinder abzulenken. Jetzt versuchen sie sogar, ihre Quote bzw. ihren Anteil an der Beute dadurch zu erhöhen, dass sie wie einst die Elite-Partner des Dritten Reichs und der DDR ihre Mitwirkung bei dieser Unterdrückung und Ausbeutung der ihnen unebenbürtigen Menschen verdrängen, indem sie sich mit Quoten-Wein, Quoten-Weib und Quoten-Gesang betäuben, um jetzt endlich eine Neo-Nationalhymne zur "neutralen" Aufwertung der Frau abzuliefern und um davon abzulenken, dass sie in ihrer Rolle als Mutter durch ihre unermüdliche Konditionierungsvorarbeit letztendlich die Hauptverantwortung dafür tragen, dass sich ihre Söhne so sklavisch bereitwillig dem Männlichkeitswahn oder der Wiederentdeckung dieses Wahns unterwerfen.