Apokalypse Australien?

Buschbrände in Australien

Apokalypse Australien?

Unkontrollierbare Brände, eine Fläche so groß wie Bayern bereits abgebrannt. Hunderttausende Tiere in den Flammen verendet. Was empfinden Sie bei den Nachrichten aus "Down under"? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Ein ganzer Kontinent brennt. Kängurus, die verkohlt in Zäunen hängen, Koalas, die schwerverletzt zu fliehen versuchen, Vögel, die keinen Platz mehr zum Landen finden. Die Nachrichten und Bilder, die uns seit Wochen aus Australien erreichen, werden immer schrecklicher. Von Apokalypse ist die Rede, von dem "Tschernobyl des Klimawandels", gepaart auch immer mit der Frage: Was kann man da überhaupt noch tun? Bleibt uns nur noch hilflos zuzusehen, wie ganze Landstriche verwüstet werden?

"Die Feuer werden noch über Monate brennen", erklärte der australische Premierminister Morrison und kündigte gleichzeitig Milliardeninvestitionen an, die Farmern, Familien und Kleinunternehmer, die Opfer der Brandkatastrophe wurden, helfen sollen.

Doch was hilft dem Ökosystem? Lassen sich die Brände überhaupt noch stoppen und wie können sich Fauna und Flora wieder erholen? Welche Rolle spielt der Klimawandel bei dieser Katastrophe? Müssen wir unsere Anstrengungen bei der CO2-Reduzierung jetzt intensivieren?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Dr. Philipp Wagner, Biologe und Kurator für Forschung und Artenschutz am Allwetterzoo Münster

Redaktion: Ulrich Horstmann und Moritz Folk

Apokalypse Australien?

WDR 5 Tagesgespräch 08.01.2020 45:31 Min. Verfügbar bis 07.01.2021 WDR 5

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Kommentare zum Thema

119 Kommentare

  • 119 Protzelster-Bischof 08.01.2020, 13:59 Uhr

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  • 118 Jürgen Kruse 08.01.2020, 13:58 Uhr

    Die Menschheit schafft sich ab! Verhindern können wir das nur durch einen tiefgreifenden sozial-ökologischen Wandel!

  • 117 Ewig locken die Wälder 08.01.2020, 13:57 Uhr

    Der Aberglaube der Klimaleugnung ist nicht nur eine Folge der Geldgier, sondern auch eine Motivation für Brandstifter und ihrer populistischen Selbstbeweihräucherung als globale Bürgerwehr zur Säuberung der Erde von lästigem Gestrüpp und lebensunwertem Leben. Diese Verengung des Blickfeldes bildet die natürliche Grundlage für jede Form von Populismus, der ausschließlich die Vorrechte einer selbst ernannten Elite bedient. Wenn man die Schöpfung oder das Leben aber insgesamt ohne wertende Vorurteile betrachtet, kann es ohne diesem sog. lebensunwerten Leben auch kein lebenswertes Leben geben, sondern bestenfalls eine monokulturelle Verödung. Denn die Erde war schon früher wüst und leer, als noch Finsternis auf der Tiefe lag und der Geist der Geldgier über dem Wasser schwebte. Heute schwimmen im Wasser nur noch Plastikmüll und Boatpeople, in der Tiefe locken Manganknollen und die letzten Wälder müssen der Monokultur weichen, sodass das Holzfällersteak bald im Dauerangebot sein wird.

  • 116 Knallfrosch Kermit 08.01.2020, 13:56 Uhr

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  • 115 Simone 08.01.2020, 13:56 Uhr

    Apokalypse Kap. 8, Vers 7: "...Der dritte Teil der Erde verbrannte..." Zu welchem Schöpfer der Erde will Australien um Regen beten? - Der glaubenstreue Bischof George Pell von Melbourne und Sydey sitzt, von der Poizei grundlos angeklagt, seit Monaten unschuldig im Gefängnis. Sowas rächt sich!

  • 114 Feuersalamander 08.01.2020, 13:55 Uhr

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  • 113 Knallfrosch Kermit 08.01.2020, 13:53 Uhr

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  • 112 Wewelsburg 08.01.2020, 13:51 Uhr

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  • 111 Birgitt Kruse 08.01.2020, 13:51 Uhr

    Die Treibhausgase müssen dringend in allen Lebensbereichen drastisch reduziert werden. Tempolimit, Umstieg auf Öffentlichen Nahverkehr, vorübergehend E-Autos und vor allem endlich eine ungiftige und ökologisch vertretbare Nahrung: vegetarische und vegane Lebensweise, 100% Bio-Lebensmittel, Verbot der Massentierhaltung, Förderung der kleinbäuerlichen Öko-Betriebe , tausende von km mit neuen Biotopverbundlinien (Hecken/Wallhecken vor allem), Begrünung der Innenstädte, Versiegelungsstopp usw.! Das wird zu unterstützen sein mit einer Bodenrechtsreform (kein Großgrundbesitz, keine Bodenspekulation und Kontrolle über die Böden durch das Gemeinwesen...).

    Antworten (1)
    • Beasty 08.01.2020, 13:55 Uhr

      Liebe Frau Kruse. Das hört sich ja fast so an, als ob Sie auch einen Ökobetrieb besitzen wüden.Außerdem kaufen die alten Omis ihr Kotlett doch beim Discounter.

  • 110 Harpe Kerkeling 08.01.2020, 13:50 Uhr

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  • 109 Tim 08.01.2020, 13:50 Uhr

    Ich denke an die Tiere, die den Naturgewalten schon immer ausgeliefert waren. Der moderne Mensch, der ohne Not - also aus purem Leichtsinn und Übermut - die Fähigkeit zur Vernunft gerne seinen überflüssigen Gefühlen opfert, gehört wohl dazu. Zu den Naturgewalten meine ich, mit denen die Tierwelt fertig werden muss. 54 Personen sollen wegen des Verdachts auf Brandstiftung für 69 Buschfeuer verhaftet worden sein. Davon hört oder liest man nur Genaueres, wenn man australische Medien konsumiert. Weil Premier Scott Morrison den menschengemachten Klimawandel leugnet, schlagen die Wellen wieder hoch. Die geliebten hysterischen Gefühle erst mal auf ein unschädliches Maß herunterzufahren, um verantwortungsbewusst über realistische Maßnahmen hinsichtlich eines natürlichen Klimawandels nachdenken zu können, davon sind wir weit entfernt. Der Mensch ist dem Menschen für Unverstandenes immer schon gerne der Sündenbock gewesen. Das dunkle Mittelalter lässt hier besonders freundlich grüßen.

    Antworten (1)
    • Jürgen Kruse 08.01.2020, 13:53 Uhr

      Seltsame Argumentaion für die Leugner des Klimawandels??? Nur ja vom eigenen miesen ökologischen Fussabdruck ablenken, scheint das Ziel!?