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Sternenkrieger*innen: Lässt sich entspannt gendern?

Gendern polarisiert. Diskussionen darüber sind oft emotional aufgeladen. Auch in der Generation der unter 35-Jährigen sind viele genervt oder fühlen sich provoziert. Jüngere Frauen halten die Debatte überwiegend für sinnvoll. Wie halten Sie es mit dem Gendern? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

In dieser Woche hat das "rheingold institut" für psychologische Wirkungsforschung eine Studie zum Gendern veröffentlicht. Gefragt wurde nach der Einstellung der 14- bis 35-Jährigen. Eine Erkenntnis: Die Sprachpause beim Gendern regt viele auf. Doch die Erkenntnisse gehen noch tiefer.

Klassische Rollenbilder sind nach wie vor vorhanden und bilden sich in der Sprache ab. Die Gleichberechtigung ist längst nicht erreicht. Die Sehnsucht nach einem besseren Miteinander kann durch das Gendern ebenso bedient wie konterkariert werden. Die Jüngeren sehen das Gendern als ein Zeichen für Toleranz und Modernität.

Gerade in offiziellen Kontexten gilt es als eine Form des Respekts und gehört zum guten Ton. Dabei ist nicht die Form wichtig, also ob das Sternchen verwendet wird oder der Schrägstrich. Fehlendes Gendern dagegen wirkt altmodisch. Aber ändert die Sprache das Bewusstsein? Oder ist es nur ein Feigenblatt für einen nicht vollzogenen grundlegenden Wandel?

Wie stehen Sie zum Gendern? Wie gehen Sie damit um? Wenden Sie das an? Oder lehnen Sie das ab? Wird das überschätzt oder unterschätzt? Kann es die Gesellschaft gerechter machen?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555).

Gast: Christine Olderdissen, Jounalistin und Autorin

Redaktion: Willi Schlichting uns Julia Lührs

Sternenkrieger*innen: Lässt sich entspannt gendern?

WDR 5 Tagesgespräch 18.02.2022 44:44 Min. Verfügbar bis 18.02.2023 WDR 5


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