Streit um die Windkraft

Blick auf Ort mit Windrädern

Streit um die Windkraft

In immer mehr Dörfern in NRW fühlen sich Bewohner von Windrädern regelrecht umzingelt. Sie kritisieren, dass Windräder die Landschaft und Lebensqualität zerstören und gleichzeitig ihre Häuser an Wert verlieren. Wie berechtigt ist die Kritik?

Im Kreis Paderborn, der Windrad-Hochburg in OWL, protestieren zahlreiche Menschen gegen den "Windkraft-Wahnsinn" und organisieren sich in Bürgerinitiativen. "Aber die immer lauteren und kritischen Stimmen von uns Bürgern finden kein Gehör. Es wird tüchtig weiter genehmigt und gebaut", erklären die Betroffenen. Das ist im Raum Paderborn genauso wie im Sieger- oder Münsterland und am Niederrhein.

Demgegenüber steht die boomende Windenergie-Branche mit ihrer hohen Wirtschaftskraft, in NRW leben 18.000 Beschäftigte direkt oder indirekt davon. Rund 3.500 Windkraftanlagen stehen aktuell im Land. Windkraft ist ein wichtiger Baustein, um die Energiewende zu schaffen.

Wie berechtigt ist die Kritik an der Windenergie? Was ist von Versprechungen der neuen Landesregierung zu halten, den Ausbau der Windenergie künftig stärker an den Interessen der Anwohner zu orientieren? Welche gesundheitlichen Gefahren gehen von Windkraftanlagen aus, vor allem von den leistungsstarken Anlagen der neuen Generation?

Gäste:

  • Prof. Andreas Pinkwart (FDP), NRW Wirtschaftsminister
  • Reiner Allerdissen (SPD), Bürgermeister Borchen
  • Johannes Lackmann, Windpionier/ WestfalenWind
  • Gudrun Ponta, Anti-Windkraft-Bürgerinitiative

Moderation: Judith Schulte-Loh und Stefan Leiwen
Redaktion: Elke Vieth

Stadtgespräch aus Borchen: Proteste gegen Windenergie

WDR 5 Stadtgespräch | 07.12.2017 | 55:57 Min.

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Stadtgespräch: Streit um die Windkraft
Energiewende trotz Bürgerprotest?
Datum: Donnerstag, 07.12.2017
Ort: Gemeindehalle Kirchborchen
Bohnenkamp 11
Borchen 33178
Beginn: 20.05 Uhr
Ende: 21.00 Uhr
Karten:

Eintritt frei

Stand: 29.11.2017, 15:41