Live hören
Jetzt läuft: Sangria Sunset von Bonus Points

Rheinisches Revier: Blühende Landschaften?

Rheinisches Revier: Blühende Landschaften?

Ehrgeizige Visionen, wie der Strukturwandel im Rheinischen Revier nach dem angekündigten Kohle-Aus aussehen könnte, gibt es viele: Wissenschaftsparks, Seenplatte oder Wohngebiete. Welche Projektideen haben tatsächlich Aussicht auf Erfolg?

Das Rheinische Revier, das größte Braunkohle-Abbaugebiet in Europa, steht nach dem angekündigten Kohle-Aus vor unsicheren Zeiten und großen Herausforderungen. Die Bundesregierung hat zwar zugesagt, in den nächsten 20 Jahren 15 Milliarden Euro Strukturhilfe zu leisten. Fraglich ist aber, wohin die Fördermillionen fließen und ob sie ausreichen, den nötigen Strukturwandel intelligent umzusetzen.

Ehrgeizige Visionen, wie der Strukturwandel aussehen könnte, gibt es viele: Da ist von Alu Valley 4.0 die Rede, von Wärmespeicher-Kraftwerken, Wissenschaftsparks und Batteriezellproduktionen oder auch von der Seenplatte mit Segelhäfen, Hotels und schicken Wohngebieten. 

Die Aachener Region hat bereits mit dem Ende der Steinkohleförderung 1997 einen Strukturwandel hinter sich. Was kann sie daraus lernen? Wie können die wegfallenden Arbeitsplätze zukunftssicher kompensiert werden? Ist die Energieversorgung nachhaltig gesichert – für die Bevölkerung, aber auch für die vielen ansässigen energieintensiven Betriebe? Und welche Projektideen haben tatsächlich Aussicht auf Erfolg?

Gäste:

  • Prof. Martina Fromhold-Eisebith, Wirtschaftsgeographin RWTH Aachen
  • Boris Linden, Zukunftsagentur Rheinisches Revier
  • Andreas Pinkwart, NRW-Minister für Wirtschaft, Energie und Innovation
  • Ralf Woelk, DGB Aachen

Moderation: Judith Schulte-Loh und Thomas Wenkert
Redaktion: Klaus Scheffer und Meryem Okan

Stadtgespräch aus Inden : Strukturwandel im Rheinischen Revier

WDR 5 Stadtgespräch 04.04.2019 55:44 Min. WDR 5

Download

Stand: 28.02.2019, 10:17