Demonstration gegen Queerfreindlichkeit nach dem gewaltsamen Tod des Transmenschen Malte in Münster (06.09.2022)

Wie sicher können sich Homosexuelle und Trans*-Menschen fühlen?

Der gewaltsame Tod eines jungen Transmannes vor wenigen Wochen in Münster hat gezeigt, wozu Diskriminierung von nicht heterosexuellen Menschen führen kann. Wie tolerant sind wir wirklich?

"Spätestens nach Maltes Tod habe ich mich gefragt, ob ich überhaupt noch vor die Tür gehen kann", sagt eine Betroffene.

Trotz langjähriger Aufklärungs- und Antidiskriminierungskampagnen gibt es in der Gesellschaft noch immer viel Intoleranz, Ablehnung und Gewalt. Täglich erleben queere Menschen Hasskriminalität. Doch diese Fälle tauchen in den Kriminalstatistiken kaum auf. Opfer fühlen sich nicht ernst genommen. Vielen fehlt das Vertrauen in die Arbeit der Ermittlungsbehörden.

Was muss sich ändern, damit queere Menschen offen und angstfrei ihre geschlechtliche Identität leben können?

Darüber wollen wir mit Ihnen und folgenden Gästen diskutieren:

  • Stefanie Lünsmann-Schmidt, Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD)
  • Josefine Paul, NRW-Ministerin für Kinder, Jugend, Familie und Gleichstellung, Flucht und Integration
  • Moritz Prasse, Track, LSBTI-Jugendzentrum und Beratungsstelle Münster

WDR 5 Stadtgespräch: Wie sicher können sich Homosexuelle und Trans*-Menschen fühlen?, Münster, 20.10.2022

Datum: Donnerstag, 20.10.2022
Ort: Cineplex Münster
Albersloher Weg 14
48155 Münster
Beginn: 17.30 Uhr
Ende: 18.30 Uhr
Einlass: 17.00 Uhr
Karten:

Kostenfrei

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Stadtgespräch aus Münster: Häme, Hetze, Hass

WDR 5 Stadtgespräch 20.10.2022 54:31 Min. Verfügbar bis 20.10.2023 WDR 5


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Redaktion: Petra Brönstrup und Eva Bendix
Moderation:
Nicola Reyk und Eva-Maria Schmelter