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Leben an den Grenzen – Macht Corona Europa kaputt?

Bundespolizisten kontrollieren im Stadtteil Horbach die Insassen eines Fahrzeuges, das aus den Niederlanden kommt.

Leben an den Grenzen – Macht Corona Europa kaputt?

Leben im Dreiländereck, das hieß bis Anfang 2020: Wohnen in Belgien, Arbeiten in Deutschland, Einkaufen in den Niederlanden. Grenzen gab es nicht mehr! Doch Corona hat die Schlagbäume wieder eingeführt.

Im März machte Belgien die Grenze dicht. Nur wer zur Arbeit musste oder zum Arzt, durfte nach Deutschland. Einkaufen war aber zunächst verboten. Im zweiten Lockdown ließen die Niederländer den Shopping- und Tanktourismus außen vor. Aber die Niederländer selbst kamen weiterhin nach Kleve oder Aachen zum Einkaufen. Schürte das alte Ressentiments?

Seit neuestem hat Deutschland die Niederlande zum Hochrisikogebiet erklärt. Wer aus den Niederlanden nach NRW einreisen will, braucht grundsätzlich einen negativen Corona-Test. Ist dies das Ende des kleinen Grenzverkehrs und vielleicht sogar des europäischen Gedankens? Oder sollen einfach nur unterschiedliche Inzidenzen in den jeweiligen Ländern bleiben?

Darüber wollen wir mit Ihnen und folgenden Gästen diskutieren:

  • Oliver Paasch, Ministerpräsident Deutschsprachige Gemeinschaft Belgien
  • Sabine Verheyen, Europa-Abgeordnete aus Aachen
  • Ludger Kazmierczak, WDR-Niederlande-Korrespondent in Kleve und Den Haag  

Sie möchten mitdiskutieren?

Rufen Sie uns während der Sendung an unter der Nummer: 0800 5678555

Redaktion: Susanne Bode
Moderation:  Ralph Erdenberger

Stadtgespräch aus Aachen: Macht Corona Europa kaputt?

WDR 5 Stadtgespräch 15.04.2021 55:37 Min. Verfügbar bis 15.04.2022 WDR 5


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