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Kitas in der Pandemie: Die vernachlässigte Gruppe?

Eine Erzieherin spielt in einer Kindertagesstätte hinter einer Rollbahn mit Kindern (29.06.2020)

Kitas in der Pandemie: Die vernachlässigte Gruppe?

Seit dem 22. Februar bieten Kitas in NRW einen eingeschränkten Regelbetrieb an. Volle Gruppen sind die Folge, was aber nichts Neues ist. In der ersten Märzhälfte soll mit der Impfung der Erzieher*innen begonnen werden. Ist das die Lösung?

Schon während des Lockdowns kamen teilweise bis zu 90 Prozent der Kinder in die Kitas. Erzieher*innen haben Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. "In meinem Vertrag ist definitiv keine Klausel drin, dass ich in meinem Job mein Leben aufs Spiel setzen muss", sagt etwa eine Erzieherin aus Paderborn.

Virus-Mutanten verschärfen die ohnehin schon schwierige Lage. In einigen Kitas in NRW wurden sie bereits nachgewiesen und danach Gruppen geschlossen. Laut Familienministerium sind Kitas keine Infektionsherde. Der Verband Bildung und Erziehung dagegen erklärt, dass Kinder beim Verbreiten des Virus doch eine Rolle spielen. Der Infektionsschutz müsse im Mittelpunkt stehen. Denn je höher die Auslastung, desto gefährdeter seien die Mitarbeiter*innen. Deshalb führen Städte wie Solingen jetzt Corona-Schnelltests in den Kitas ein.

Darüber haben wir mit Ihnen und unseren Gästen diskutiert:

  • Tim Kurzbach, Oberbürgermeister der Stadt Solingen
  • Ulrike Venn, Leiterin der Kindertageseinrichtung Fürberg in Remscheid
  • Daniela Heimann, Landeselternbeirat NRW

Stadtgespräch aus Wuppertal: Kitas in der Pandemie

WDR 5 Stadtgespräch 25.02.2021 55:51 Min. Verfügbar bis 25.02.2022 WDR 5


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Moderation: Matthias Bongard
Redaktion: Hakan Ekemen