Zwei Männer liegen sich verzweifelt in den Armen im Hintergrund die Zerstörung der Flutkatastrophe, Archivbild: Ahrtal 19.07.2021

Ein Jahr nach der Flut: Wie geht es den Betroffenen?

Katastrophale Hochwasser haben vor einem Jahr in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz teilweise ganze Städte und Dörfer zerstört. Wie geht es den Menschen in den Flutgebieten heute? Was hat sich bisher getan und wie blicken sie in die Zukunft?

Der Schlamm ist weg und der Wiederaufbau läuft. Ein Jahr nach der Flut arbeiten sich die Menschen in den Flutgebieten Stück für Stück zurück ins Leben. Doch die Katastrophe hat bei Tausenden auch unsichtbare Wunden hinterlassen. Viele haben in den Fluten ums Überleben gekämpft, haben ihr gesamtes Hab und Gut oder sogar ihre Liebsten verloren. Auch Helfende haben im Einsatz schreckliche Dinge erlebt. Dutzende Seelsorger:innen und Therapeut:innen sind vor Ort im Einsatz. Auch heute noch benötigen viele Flutopfer psychologische Betreuung.

Müssen wir mit häufiger auftretenden Extremwetterereignisse aufgrund des Klimawandels rechnen? Was bedeutet das für unsere psychische Gesundheit?

Darüber möchten wir mit Ihnen und folgenden Gästen diskutieren:

  • Sabine Elsemann, Trauma-Therapeutin aus NRW
  • Julia Hilfert, Psychotherapeutin im Ahrtal
  • Marius Reichert, wohnt im Ahrtal und ist WDR-Reporter im Flutgebiet
  • Jürgen Vogt, WDR-Meteorologe

Sie möchten mitdiskutieren?
Dann rufen Sie uns während der Sendung an unter der Nummer: 0800 5678 555

Redaktion: Till Krause und Ralf Becker
Moderation:
Thomas Koch

Stadtgespräch aus Dortmund: Ein Jahr nach der Flut

WDR 5 Stadtgespräch 23.06.2022 55:53 Min. Verfügbar bis 23.06.2023 WDR 5


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