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Arm durch Pflege? – Wie das Leben im Heim bezahlbar bleibt

Zwei Hände berühren sich

Arm durch Pflege? – Wie das Leben im Heim bezahlbar bleibt

Wer im Alter in ein Pflegeheim zieht, kann das möglicherweise von seiner Rente nicht finanzieren. Auch die Betreuung in den Heimen muss besser werden - dafür wird mehr und besser bezahltes Personal gebraucht. Wie kann das finanziert werden?

Der Anteil an den Pflegekosten ist in den vergangenen Jahren ständig gestiegen. In NRW ist der Eigenanteil sogar deutschlandweit am höchsten: rund 2400 Euro pro Monat. Die Pflegekasse zahlt je nach Pflegestufe nur einen Zuschuss. Pflegebedürftige sind deshalb häufig auf Sozialhilfe angewiesen. Viele müssen fast ihr ganzes Vermögen aufbrauchen, auch Ehepartner und gut verdienende Kinder müssen sich beteiligen. Auf der anderen Seite ist nicht erst seit Corona klar: Die Betreuung in den Heimen muss besser werden. Dafür wird mehr und besser bezahltes Personal gebraucht.

Wie kann das finanziert werden? Welche Konzepte gibt es, damit die Kosten für die Bewohner bezahlbar bleiben? Und was muss passieren, damit Pflegekräfte alte Menschen im Heim ohne Stress und Zeitdruck betreuen können?

Darüber wollen wir mit Ihnen und folgenden Gästen diskutieren:

  • Bea Hartmann, Leiterin des Caritas-Zentrums Finnentrop
  • Prof. Heinz Rothgang, Uni Bremen, Experte für Pflege und Alterssicherung
  • Maria Tschaut, Gewerkschaft Verdi NRW
  • Andreas Westerfellhaus, Bevollmächtigter der Bundesregierung für Pflege

Moderation: Matthias Bongard und Christina Jahnich
Redaktion: Brigitte Krämer und Arndt Brunnert

Stadtgespräch aus Lennestadt : Arm durch Pflege ?

WDR 5 Stadtgespräch 08.10.2020 55:52 Min. Verfügbar bis 08.10.2021 WDR 5

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Stand: 29.09.2020, 09:16