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Inhalt: Was passiert im Hörspiel?

Illustration: Elizabeth I

Inhalt: Was passiert im Hörspiel?

England Ende des 16. Jahrhunderts: Protestanten kämpfen gegen Katholiken, Helden gegen Betrüger, Königin Elisabeth I. gegen ihre Widersacherin Maria Stuart. Ein inhaltlicher Überblick zu dem, was in den einzelnen Hörspiel-Folgen "Das Fundament der Ewigkeit" passiert.

Teil 1: Januar bis April 1558

1. Januar 1558: Der 18-jährige Ned Willard, Spross einer erfolgreichen Kaufmannsfamilie, kommt nach einem Jahr in Calais nach Kingsbridge zurück. Doch seine Rückkehr verläuft nicht wie erhofft. Bei seiner Jugendliebe Margery Fitzgerald scheint sich viel verändert zu haben. Am 8. Januar erobern die Franzosen Calais von den Engländern zurück. Der Verlust des Stapelrechts führt nicht nur die Familie Willard in Schwierigkeiten. Zudem nimmt die Unterdrückung der Protestanten unter Königin Maria I., genannt "Bloody Mary", immer stärkere Ausmaße an.

In Frankreich wird der Sieg stürmisch gefeiert, was den betrügerischen Studenten Pierre Aumande zuerst in Schwierigkeiten und dann in Kontakt mit der mächtigen Familie des Calais-Eroberers François de Guise bringt. Und da die französische Sache im Krieg mit den Engländern trotzdem nicht entschieden ist, bekommt auch die in Paris lebende Königin von Schottland, die 15-jährige Maria Stuart, eine wichtige Rolle.

Teil 2: April 1558 bis Dezember 1559

In Kingsbridge verliert Familie Willard einen wichtigen Prozess und steht kurz vor dem Ruin. Als dann auch noch zum ersten Mal ein Bürger aus religiösen Gründen stirbt, verlässt Ned Willard seine Heimatstadt, um in die Dienste Elizabeth Tudors zu treten. Diese wird am 17. November 1558 nach dem Tod ihrer Schwester Maria I. Königin von England. Wird sie ihre Vision eines friedlichen religiösen Miteinanders verwirklichen können?

In Frankreich heiraten Maria Stuart und der Thronerbe François II. am 24. April 1558. Pierre Aumande erfüllt seinen Auftrag, Informationen für die erzkatholische Familie de Guise zu sammeln, mit allen Mitteln und schreckt auch vor einer Heirat nicht zurück. Als François II. am 9. Juli 1559 im Alter von 15 Jahren französischer König wird, scheint der Macht der de Guise als engste Berater des Königs und damit auch Pierres Aufstieg nichts mehr im Weg zu stehen.

Teil 3: Mai 1560 bis Oktober 1563

Pierre Aumandes Bemühungen, Mitglied der Familie de Guise zu werden, erleiden trotz seines Verrats an den Protestanten einen Dämpfer. Zudem stirbt am 5. Dezember 1560 François II. Die Königsmutter Caterina de' Medici drängt den Einfluss der de Guise zurück und bemüht sich um eine Politik des religiösen Ausgleichs.

Ned Willard wird nach Frankreich geschickt, um Maria Stuart davon zu überzeugen, nach François' Tod nicht nach Schottland zurückzukehren, da England ein Aufflammen von Thronstreitigkeiten befürchtet. Im August 1561 reist sie jedoch zurück in ihre Heimat. Auch Ned kehrt zurück nach England, wo sein Privat- und Berufsleben sich zunehmend vermischen.

In Frankreich werden die Konflikte zwischen Katholiken und Protestanten immer stärker. Nachdem die Truppen von François de Guise am 1. März 1562 ein Blutbad an Hugenotten in Wassy verursachen, fällt dieser am 24. Februar 1563 einem Mordanschlag zum Opfer. Ist es wirklich die Rache eines Hugenotten?

Teil 4: Mai 1568 bis August 1572

Maria Stuarts Rückkehr nach Schottland verläuft unglücklich. Am 13. Mai 1568 verliert sie die Schlacht bei Langsley und muss abdanken. Sie erhofft sich Unterstützung von Elisabeth I. und begibt sich nach England, wo sie jedoch unter Arrest gestellt wird.

In England droht der fragile religiöse Frieden zu brechen, als Papst Pius V. Elisabeth am 25. Februar 1570 mit der Päpstlichen Bulle "Regnans in Excelsis" exkommuniziert. Fanatische Katholiken wie Rollo Fitzgerald, der Bruder von Ned Willards heimlicher Liebe Margery, sehen sich in ihrem Bemühen bestätigt, Elisabeth zu stürzen. Ned Willard wird nach Paris geschickt, um die Lage in Frankreich zu beobachten und der Unterstützung der radikalen englischen Katholiken Einhalt zu gebieten.

In Paris lernt er eine mutige Händlerin protestantischer Schriften kennen. Als am 21. August 1572 ein Anschlag auf den hugenottischen General de Coligny verübt wird und die Situation eskaliert, kann sie Ned wichtige Informationen liefern.

Teil 5: August 1572 bis Februar 1587

Pierre Aumande facht die Ereignisse noch an, die im Blutbad der Bartholomäusnacht in der Nacht zum 24. August 1572, dem Bartholomäustag, eskalieren. Die Bartholomäusnacht, auch "Pariser Bluthochzeit" genannt, ist ein Pogrom an französischen Protestanten, den Hugenotten. Ned Willard verlässt nach den schrecklichen Ereignissen Frankreich.

In den folgenden Jahren gibt es, unterstützt von Pierre Aumande, immer wieder Umsturzpläne gegen Elisabeth I. Eine der treibenden Kräfte ist ein englischer Mönch namens Jean Langlais.

Der engagiert im Jahre 1586 den jungen Anthony Babington, der einen geheimen umstürzlerischen Briefwechsel mit Maria Stuart beginnt. Als dieser auffliegt, werden sie und Babington zum Tode verurteilt. Elisabeth jedoch zögert, sehr zur Verärgerung von Ned Willard, das Urteil gegen Maria vollstrecken zu lassen.

Teil 6: März 1587 bis Dezember 1605

Nach der Hinrichtung Maria Stuarts am 18. Februar 1587 wächst in England die Furcht vor einer katholischen Invasion unter der Führung Spaniens. Neds Bruder Barney schließt sich der englischen Flotte an, um sich der Armada entgegenzustellen.

Margery Fitzgerald muss feststellen, dass ihr Bruder Rollo nicht nur katholische Priester auf ihrem Anwesen versteckt. Auch ihr Gatte vertritt die katholische Sache entschiedener, als ihr lieb ist.

Am 31. Juli 1588 beginnt die Schlacht gegen die spanische Armada, die die Engländer überraschend gewinnen. Elisabeths Herrschaft ist gesichert.

Für Pierre Aumande und seinen Auftraggeber Henri de Guise endet das Jahr 1588 fatal.

Nach Königin Elisabeths Tod am 24. März 1603 endet eine lange Phase der Stabilität. Ned Willard muss feststellen, dass ihn die Schatten der Vergangenheit einholen. Im Jahr 1605 eskalieren die Geschehnisse.

Stand: 19.12.2018, 09:13