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Vesterålen: Zwischen Fisch und Tourismus

Das verschneite Dorf Risøyhamn liegt direkt am Wasser.

Vesterålen: Zwischen Fisch und Tourismus

Ein Archipel nördlich der Lofoten, Inseln und Schären, durch Brücken oder Tunnel miteinander verbunden, das sind die Vesterålen. Dünn besiedeltes Land, 300 Kilometer über dem Polarkreis. Altes Gestein, moos- und flechtenbewachsen, dazwischen bunte Holzhäuser.

Kleine Boote legen direkt am restaurierten Fischerort Nyksund an.

Der restaurierte Fischerort Nyksund

Die Vesterålen waren schon zu Wikingerzeiten besiedelt, denn es gibt reichlich Fisch vor der Küste. Der Skrei, der Winterkabeljau, kommt alljährlich aus der Barentssee, um sich im wärmeren Wasser des Golfstroms zu paaren. Der Kontinentalschelf fällt nah an der Küste bis auf über 1000 Meter ab und zieht eine Vielzahl von Meeresbewohnern an.

Nordlichter über einer Stadt in Nordnorwegen.

Nordlichter über Nordnorwegen

Trawlerfischerei und Fangquoten haben den kleinen Küstenfischern so zugesetzt, dass sie ihre Arbeit und oft auch ihre Wohnstätten am Meer aufgaben. Jetzt kehrt neues Leben ein. Leerstehende Häuser wurden in Gästehäuser verwandelt, Gourmetrestaurants eröffnen in ehemaligen Fischhallen, Wanderwege, Walsafaris und Polarlicht sollen mehr Besucher anlocken. Ist Tourismus die bessere Idee?

Autorin: Mechthild Müser
Redaktion: Valentina Dobrosavljevic

Vesterålen: Zwischen Fisch und Tourismus

WDR 5 Mit Neugier unterwegs - Das Reisemagazin 11.01.2020 23:22 Min. Verfügbar bis 10.01.2021 WDR 5 Von Mechthild Müser

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