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NRW-Tipp: Rheinbach

Eine Glasvase in der Vitrine

NRW-Tipp: Rheinbach

Heute geht es in eine Stadt, die quasi zwischen Regionen steht. Nicht mehr ganz Rheinland, aber auch noch nicht Eifel: Rheinbach ist das Ziel. Schon die alten Römer waren hier, so schlecht kann's hier also nicht sein.

Schon von weitem sieht man die Tomburg, eine Ruine auf einem Hügel vor der Stadt. Hier hat man Spuren von Siedlern aus dem 4. Jahrhundert gefunden. Man kann sehr gut mit dem Auto oder der Bahn kommen. Und mit dem Fahrrad. Für Fahrradfahrer gibt es die Wasserburgen-Route, seit neuestem führt auch die Apfel-Route hier entlang.

Glaskunst aus Böhmen

Eine Glasbüste in der Vitrine

Frei geformte massive Büste aus Glas von Udo Edelmann, 1986

Der Name "Rheinbach" kommt nicht vom breiten Rhein, sondern vom kleinen Regenbach. Etwa 27.000 Einwohner leben heute hier. Die Stadt ist in Fachkreisen vor allem für ihre Glaskunst bekannt. Es gibt eine Glasfachschule und das Glasmuseum, gerade wird umgebaut, sehenswert ist es trotzdem. Dort kann man die Geschichte des böhmischen Glases anhand von Spitzenobjekten vom Barock bis in den Jugendstil sehen und zeitgenössische Exponate.

Kutschen mit Geschichte

Alte Pferdekutschen stehen in einer Reihe im Kutschenmuseum

Ein Blick auf die historischen Kutschen im Kutschenmuseum

Im Zentrum von Rheinbach stehen noch gut erhaltene Fachwerkhäuser. Hinter einer Hofeinfahrt steht ein privates Kutschenmuseum mit 20 historischen Pferdekutschen, von den er viele selbst restauriert hat. Das Schöne: die Kutschen rollen immer noch in Rheinbach über die Straßen!

Autor: Sebastian Tittelbach
Redaktion: Marion Grob

NRW-Tipp: Rheinbach

WDR 5 Mit Neugier unterwegs - Das Reisemagazin 06.07.2019 04:59 Min. Verfügbar bis 04.07.2020 WDR 5 Von Sebastian Tittelbach

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Stand: 06.07.2019, 10:04