NRW-Tipp: Mechernich

Mechernich

NRW-Tipp: Mechernich

Mechernich befindet sich im Süden von Nordrhein-Westfalen in der Nordeifel und ist ein Tor zum Nationalpark Eifel – schon diese geografische Beschreibung klingt nach Urlaub und Freizeit. Römergeschichte gibt's auch dazu.

Typische Eifelorte, idyllische Wanderrouten, Naturdenkmäler, Bauwerke und mehrere Schlösser – viele Gründe, mal einen Ausflug nach Mechernich zu machen. Es liegt knapp 50 Minuten von Köln entfernt. Hier kann man Natur pur genießen und Geschichte erleben. In Mechernich findet man u.a. Spuren der Neandertaler und auch der Römer.

Römerkanal-Wanderweg

Der 111 Kilometer lange Römerkanal-Wanderweg beginnt in Nettersheim. Er folgt dem Trassenverlauf der römischen Eifelwasserleitung. Durch den Bau wurden damals schon täglich 20 Millionen Liter Trinkwasser in die damalige Provinzhauptstadt Köln geleitet. Der Römerkanal-Wanderweg führt größtenteils durch Mechernicher Gebiet und hat mehrere Stationen hier- die Römische Brunnenstube in Mechernich-Kallmuth, das römische Sammelbecken Eiserfey und die Äquaduktbrücken in Vollem und Vussem.

Wandern und Entdecken

Vom Römerkanal-Wanderweg aus kann man die Kakushöhle erreichen, in der schon die Neandertaler gewohnt haben sollen. Sie gilt als eine der bedeutendsten prähistorischen Fundstätten in Europa. Wanderer können durch die Höhle laufen und/oder ein Stück selbstgebackenen Kuchen im Café am Eingang der Höhle essen. Auch die Burg Satzvey liegt nahe der Wanderstrecke. Sie ist unter anderem für ihre Ritterspiele bekannt.

Bruder-Klaus Kapelle

Besinnung und Belebung

Zu Fuß erreichbar ist auch die Bruder-Klaus-Kapelle in Wachendorf. Ein Landwirtsehepaar hat sie 2007 aus Dankbarkeit für sein gesundes, glückliches Leben auf einem seiner Felder nach den Entwürfen des Schweizer Architekten Peter Zumthor bauen lassen. Etwa zehn Kilometer von hier entfernt liegt der historische Ortskern Kommern mit vielen Fachwerkhäusern. Der Tipp: Das Eifel Kräuterhaus. Insgesamt werden über 400 Kräuter und Gewürze angeboten. Von Anis bis Zinkkraut. Schon alleine die Düfte hier sind wie Urlaub.

Autorin: Silke Oettershagen
Redaktion: Marion Grob