Die wichtigsten Meilensteine der vergangenen drei Jahren

Olper Bäcker verkauft Mehl

Die wichtigsten Meilensteine der vergangenen drei Jahren

Von Katja Scherer

Hoffnungsvoller Start, heftige Rückschläge, große Erfolge.

  • Mai 2017: Das Start-up Foodtracks entwickelt eine neuartige Software für Bäckereien. Diese soll Ein- und Verkaufsdaten von Bäckereien mithilfe von Künstlicher Intelligenz auswerten und Bäckern dann empfehlen, wie viel Ware sie pro Tag einkaufen müssen. Dadurch soll am Ende von Verkaufstagen weniger Ware im Müll landen. Das Team hat eine erste Variante dieser Prognose-Software fertig und zwei Testkunden gefunden.
  • Juli 2017: Foodtracks bekommt Wachstumskapital von der Oetker Gruppe. Dafür geben die Gründer 12,5 Prozent der Anteile am Unternehmen ab.
  • März 2018: Die Prognose-Software wird erstmals bei einer Bäckerei mit allen Funktionen getestet.
  • Juli 2018: Das Start-up hat viel Arbeit damit, die komplexe Software zu entwickeln und bei Kunden einzuführen. Daher kann Foodtracks kaum noch neue Kunden dazu nehmen. Schließlich merken die Gründer, dass ihre Prognose-Software zu komplex gedacht ist. Sie beschließen, zunächst grundlegende Prozesse wie den Einkaufen in Bäckereien zu digitalisieren – und die Prognose-Software erst in späteren Schritten einzuführen.
  • April 2019: Der neue Ansatz kommt gut an; die Zahl der Kunden von Foodtracks wächst. Außerdem gewinnt Foodtracks den Förderpreis „Zu gut für die Tonne“ vom Bundeslandwirtschaftsministerium.
  • Juni 2019: Foodtracks schließt eine Vertriebspartnerschaft mit der Martin Braun-Gruppe, einem Tochterunternehmen der Oetker-Gruppe. Die Martin-Braun-Gruppe stellt Backmittel her und ist in der Branche gut vernetzt. Davon kann Foodtracks profitieren.
  • Oktober 2019: Mitgründer Eyüp Aramaz entschließt sich aus persönlichen Gründen, das Team zu verlassen. Michael Prinzhorn kommt stattdessen als neuer Gesellschafter und Vertriebsexperte dazu.
  • Dezember 2019: Die Software von Foodtracks ist nun bundesweit bei rund 700 Filialen im Einsatz.
  • Mai 2019: Die Corona-Krise macht den Vertrieb schwieriger; viele Bäckereien sind mit neuen Investitionen zögerlich. Das Start-up stellt Bäckern daher ein Modul seiner Software nun für acht Wochen gratis zur Verfügung – zum Kennenlernen.

Stand: 02.06.2020, 17:13