Ein Gespräch über Simone de Beauvoir

Simone de Beauvoir

Ein Gespräch über Simone de Beauvoir

Sie gilt als Ikone des Feminismus. Simone de Beauvoir hat mit ihrem Buch über "das andere Geschlecht" die Emanzipationsbewegung geprägt. Der Philosoph Wolfram Eilenberger nähert sich der Denkerin aber aus existentialistischer Perspektive.

In den Dreißiger und Vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts war die Philosophin Simone des Beauvoir eine herausragende Frau, fest verbunden mit dem Philosophen Jean-Paul Sartre. Sie feierten sich als verwandte Seelen, als geschlossene Zweisamkeit und lange Zeit galt Simone des Beauvoir nur als literarisch begabte Frau an der Seite des bedeutenden Existentialisten. Wolfram Eilenberger zeichnet ihre philosophische Entwicklung nach, ihren Erkenntniswillen, ihre radikalen Fragestellungen.

Radikal? - Simone de Beauvoir

WDR 5 Das philosophische Radio 05.07.2021 54:48 Min. Verfügbar bis 05.07.2022 WDR 5


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Wolfram Eilenberger

Wolfram Eilenberger, Philosoph

Mit großem Mut und Beharrlichkeit kämpfte die faszinierende Persönlichkeit darum, die zu werden, die sie sein wollte und suchte sich ihren Weg allen Widerständen zum Trotz. Sie erkannte, wie sehr die Freiheit des Einzelnen bedingt wird von den Machtverhältnissen, in denen er lebt und wie grundlegend wichtig, unabdingbar es ist, die Verantwortung für sein Leben und sein Scheitern selbst zu übernehmen. Und wie besonders die Persönlichkeit der Simone de Beauvoir gewesen ist, spürt man auch an der Gesprächsatmosphäre, wenn Philosoph Wolfram Eilenberger und Moderator Jürgen Wiebicke auf sie mit einem Aprikosenlikörchen anstoßen.

Redaktion: Gundi Große

Literaturhinweis: Wolfram Eilenberger: Feuer der Freiheit. Die Rettung der Philosophie in finsteren Zeiten. 1933-1943. Verlag Klett-Cotta, 2020

Stand: 05.07.2021, 20:04