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Über das gute Leben

Mann und Frau gehen Hand in Hand in der natur spazieren

Über das gute Leben

In der pluralistischen Gesellschaft gibt es unendlich viele Varianten, wie man sein Leben gestalten kann. Wie lässt sich angesichts dessen ein gutes Leben führen?

Eine Frage, die heute immer dringlicher scheint – und zugleich doch (beinahe) so alt ist wie die Menschheit. Und die die Philosophen von Anfang an beschäftigte. Zum Beispiel Aristoteles, der im vierten Jahrhundert vor Christus in seiner Ethik über die Glückseligkeit nachdachte: Glückseligkeit zu erreichen, macht für Aristoteles den Sinn des Lebens aus; es handelt sich dabei aber nicht um einen Zustand, sondern um einen Prozess, an der Glückseligkeit muss immer und überall weiter arbeiten. Heute scheint die Frage des guten Lebens letztlich eine sehr private Angelegenheit.

Wir gestalten "drinnen", in unseren privaten Bereichen; "draußen" erleben wir Beschränkungen und Begrenzungen. Das zeigt sich in unserem Verhältnis zur Natur: Sie wird eingeengt und kontrolliert. Gleiches gilt für Anteile der menschlichen Natur. Kann unter diesen Bedingungen ein gutes Leben überhaupt möglich sein – oder braucht es für ein gutes Leben auch ein anderes, ein besseres Verhältnis zur Natur? Was ein schlechtes Leben ist, dazu haben wir viele Fantasien. Was aber macht ein gutes Leben aus? Können wir selbst das Drehbuch dazu schreiben?

Die Philosophin Barbara Reiter und Moderator Jürgen Wiebicke luden ein zu einem Austausch über Kriterien für ein gutes Leben.

Wiederholung vom 28.07.2017!

Redaktion Gundi Große

Stand: 31.12.2019, 18:04