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Gelingendes Leben – was wollten die Stoiker?

Gelingendes Leben – was wollten die Stoiker?

Der in Karlsruhe lehrende Philosoph Michael Schefczyk stellt die so genannten Stoiker vor, ihre Gedanken, Erkenntnisse und Lehren. Ihre Kernthese: Wenn man sein Schicksal annimmt, findet man auch Gelassenheit und wir zufriedener.

Zeichung des Kopfes des römischen Philosophen Seneca.

Seneca erkannte die "Altersschwäche des Bodens"

Wie kommt man optimal zurecht in einer Welt, die immer komplexer und hektischer anmutet? Möglicherweise am besten mit einer Haltung stoischer Entspanntheit. Die Stoiker setzen seit der griechischen und römischen Antike auf eine ganzheitliche Erfassung der Welt, die von natürlichen Zusammenhängen bestimmt ist. In dieser Welt geht es darum, sein Schicksal anzunehmen, seinen Platz in der Ordnung zu finden - und diesen mit Gelassenheit auszufüllen.

Gelingt dies, davon gehen die Stoiker aus, ist es möglich, ein sinnvolles und zufrieden stimmendes Leben zu führen – auch mit der Hilfe von Gedanken-Übungen. Bekannteste Vertreter der zeitlosen Schule der Stoa sind Epiktet, Seneca und Marc Aurel.

Der in Karlsruhe lehrende Philosoph Michael Schefczyk stellt ihre Gedanken, Erkenntnisse und Lehren vor.

Moderation: Michael Rüsenberg. 
Bearbeitung: Ulrich Noller.

Stand: 13.08.2019, 11:49