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Framing – Wie Sprache unser Denken bestimmt

Elisabeth Wehling

Framing – Wie Sprache unser Denken bestimmt

"Framing" ist spätestens seit dem Streit um ein geleaktes ARD-Papier in Verruf geraten. Aber nicht nur Medien, auch Politik und Verbände versuchen, durch Sprach-Tricks ihr Außenbild positiv zu beeinflussen. Expertin Elisabeth Wehling erklärt die Wirkungsweise.

Es kommt nicht nur darauf an, was man sagt – sondern auch darauf, wie man es sagt. Diese Einsicht der Neurolinguistik gilt für den Alltag genauso wie für Wissenschaft, Politik oder Wirtschaft. Das Fatale ist aber, dass die Verpackung – also das Framing einer Mitteilung – nicht nur das Denken beeinflusst, sondern auch das Handeln selbst. Die Frames ziehen im Gehirn die Strippen und entscheiden, ob Informationen als wichtig erkannt oder kognitiv unter den Teppich gekehrt werden. Elisabeth Wehling hat in Berkeley die politischen Dimensionen des Framings erforscht. Bei der phil.COLOGNE hat sie Gert Scobel erklärt, wie Framing funktioniert und wie man es dechiffriert.

Ausschnitte einer Veranstaltung der phil.COLOGNE 2019.

Moderation: Gert Scobel
Redaktion: Gundi Große