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"Tasso im Irrenhaus. Drei Erzählungen" von Ingo Schulze

Buchcover: "Tasso im Irrenhaus. Drei Erzählungen" von Ingo Schulze

LitCologne 2021

"Tasso im Irrenhaus. Drei Erzählungen" von Ingo Schulze

Im Juni fand in Köln nach einem Jahr Corona-Pause wieder das Lesefest "litcologne" statt, diesmal zwar ausschließlich digital und ohne Publikum, aber wie immer mit bekannten Autoren, etwa mit dem aus Dresden stammenden Ingo Schulze.

Der Erzähler stellte sein neues Buch "Tasso im Irrenhaus" vor; in den Geschichten des Buches steht jeweils ein real existierendes Kunstwerk beziehungsweise ein Künstler im Mittelpunkt: In der ersten Erzählung erklärt ein Schriftstellerkollege dem Ich-Erzähler die Installation "Das Deutschlandgerät" von Reinhard Mucha, eine raumgreifende, technische Apparaturen zitierende Arbeit.

Bei "Tasso im Irrenhaus" steht der Erzähler vor dem gleichnamigen Gemälde von Eugène Delacroix und wird von einem anderen Besucher in ein absurdes Gespräch verwickelt, und in der letzten Geschichte trifft er den Maler Johannes Grützke im Hospiz. Bei der Betrachtung von Kunst vermischen sich Illusion und Wirklichkeit, werden die Abgründe und Fallstricke des Lebens sichtbar.

Ausschnitte aus einer Veranstaltung der lit.cologne 2021.

Moderation: Anja Backhaus
Bearbeitung: Cornelia Müller
Redaktion: Stefanie Laaser

Literaturangabe:
Ingo Schulze: Tasso im Irrenhaus. Drei Erzählungen
dtv, 158 Seiten, 20 Euro

Stand: 29.07.2021, 18:39