Der Wassermarsch - von Kigali nach Kampala

Der Wassermarsch - von Kigali nach Kampala

Die Hamburger Organisation Viva con Agua fördert weltweit Trinkwasserprojekte - mit Hilfe von rund 10.000 ehrenamtlichen Unterstützern. Für ein Fundraising waren 30 deutsche und ugandische Wanderer 550 Kilometer durch Ostafrika unterwegs.

Mehrere Wanderer überqueren auf Holzbohlen einen Fluss

Rund 30 Deutsche und Ugander wandern 550 Kilometer - von der ruandischen Hauptstadt Kigali nach Kampala, der Hauptstadt das Nachbarlandes Uganda. Dreieinhalb Wochen lang legen die Wanderer im Schnitt 25 Kilometer jeden Tag zurück.

Rund 30 Deutsche und Ugander wandern 550 Kilometer - von der ruandischen Hauptstadt Kigali nach Kampala, der Hauptstadt das Nachbarlandes Uganda. Dreieinhalb Wochen lang legen die Wanderer im Schnitt 25 Kilometer jeden Tag zurück.

Mit der Aktion will die Hamburger Organisation Viva con Agua auf den Mangel an Trinkwasser in den beiden Ländern aufmerksam machen. Auch die Wanderer müssen jeden Tag das Wasser, das sie benötigen, aus Flüssen pumpen und anschließend filtern.

In Ruanda wie auch in Uganda gibt es nicht genügend Trinkwasserquellen. Auch diese Frauen holen Wasser und müssen dafür kilometerweit gehen.

Die Wanderer übernachten in Zelten. Diese werden jeden Abend aufgestellt und am nächsten Morgen wieder abgebaut.

An drei Ruhetagen können die Wanderer Kraft tanken. Doch in Uganda macht der aufkommende Wind dem Chill Out einen Strich durch die Rechnung.

Stimmungen wie diese entschädigen für manch unbequeme Nacht auf der Isomatte.

Dreieinhalb Wochen lang findet das Leben in der freien Natur statt – mit allem, was dazu gehört.

Safari-Atmosphäre – die Wanderer werden von einer zehnköpfigen Crew mit Fahrzeugen begleitet. Sie transportiert Gepäck, Verpflegung und die Zelte.

Die Kinder in den Dörfern kommen aus Neugierde oft zu den Wanderern ins Camp. Dann wird Fußball gespielt, gesungen oder einfach nur Quatsch gemacht.

Gegen die starke Konkurrenz können die Deutschen nur selten etwas ausrichten – die meisten Tore schießen stets die Afrikaner.

Seifenblasen! Das kennen die Kinder bisher nicht.

Nach dreieinhalb Wochen ist es endlich geschafft. Edwin und Paul auf den letzten Metern in Kampala. Erleichtert und glücklich.
Reporterin/Autorin des Features: Silke Ballweg, Fotos: Moritz Piehler, Timon Koch

Stand: 12.01.2018, 14:51 Uhr