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Reporter zum Mitnehmen

Ralph Erdenberg sitzt vor einem Wegweiser, der nach Böckel und nach Wüste weist, und bespritzt sein Gesicht mit Wasser aus einer kleinen Spritzflasche

Reporter zum Mitnehmen

Der "Neugier genügt"- Moderator Ralph Erdenberger geht auch dieses Jahr wieder auf Tramptour. Er ist in den unterschiedlichsten Regionen Nordrhein-Westfalens unterwegs und was er erlebt, wird flugs ins laufende Programm gefunkt.

Daumen raus und schon können neugierige WDR 5-Hörerinnen und Hörer den Moderator direkt vom Straßenrand ins Auto einladen. Ein Stückchen Weg mit ihm teilen, ihm erzählen warum sie wohin fahren und was sie gerade so bewegt. Wie er durch Nordrhein-Westfalen reist und was er unterwegs erlebt, können Sie live im Radio miterleben, denn das Mikrofon reist selbstverständlich mit.

Vom 22. bis 26. Juli 2019 wird Ralph Erdenberger unterwegs sein. Spannend wird die Reise auf jeden Fall: Zu wem unser Reporter ins Auto steigt und wohin die Reise geht – können Sie mitverfolgen jeden Vormittag auf WDR 5 zwischen 10.05 und 12.00 Uhr.

Reporter zum Mitnehmen

WDR-Reporter Ralph Erdenberger trampt eine Woche lang quer durch NRW und entdeckt spannende und außergewöhnliche Orte. In der Sendezeit von "Neugier genügt" muss er per Anhalter sein Ziel erreichen.

Mitarbeiterin Irmgard (2. v. l.) und Bewohner*innen des Altenzentrums Wiepeldoorn

Tag 5: Heimweg
Der letzte Weg ist der Weg nach Hause. In Schloss Holte liegt der "Heimweg". Dahinter das Altenzentrum Wiepeldoorn. Gerade serviert Irmgard gegen die große Hitze einen "Sanften Engel".  Die Gymnastik "Fit für 100" fällt heute aus. Sport macht der Reporter: Wenn ihn keiner hier abholt, muss er nach Bielefeld laufen.

Tag 5: Heimweg
Der letzte Weg ist der Weg nach Hause. In Schloss Holte liegt der "Heimweg". Dahinter das Altenzentrum Wiepeldoorn. Gerade serviert Irmgard gegen die große Hitze einen "Sanften Engel".  Die Gymnastik "Fit für 100" fällt heute aus. Sport macht der Reporter: Wenn ihn keiner hier abholt, muss er nach Bielefeld laufen.

Treffen auf dem Marktplatz: Peter hat das Trampen aufgegeben und seinen Führerschein gemacht, als er von Schwaben nach Ostwestfalen gezogen ist. Jetzt ist er überrascht, dass gleich zwei Hörer den Radiotramp weiterfahren wollen: Alex kümmert sich als Vertreter um Atemgeräte, Frank arbeitet in der Gewaltprävention. Ein Thema, das wiederum den Sozialpädagogen Peter interessiert. Während die Herren Kontakte austauschen, setzt Alex die Tour nach Bielefeld fort.

Stippvisite bei den Notfallhelfern: Die Hitze führt zu Notsituationen. Simon Knoche hilft als Rettungssanitäter. "Besonders ältere Menschen vergessen, genügend zu trinken!" Symptome der Dehydrierung reichen von Kopfschmerzen über Schwindel bis zur Bewusstlosigkeit. Nebenan ist die freiwillige Feuerwehr. Mitarbeiter berichten von einem doppelten Kampf: gegen Feldbrände und die eigene heiße Schutzausrüstung. Respekt und Dank allen Einsatzkräften.

Der doppelte Heimweg – Zusatzaufgabe gelöst: kurz nach zwölf bringt ein Hörer den Reporter zum Mitnehmen mit einer List ans Ziel. Denn auch in Bielefeld gibt es einen Heimweg. Der eigentliche Gewinn der WDR-5-Tramptour sind aber die überraschenden Menschen und die unverhofften Situation. Herzlichen Dank an alle.

Tag 4: Durch die Wüste
Am heißesten Tag des Jahres schicken wir unseren Radio-Tramp Ralph Erdenberger in die Wüste. Aber er scheint vorbereitet. Diese Hofschaft liegt nördlich von Hückeswagen im Oberbergischen Kreis und wurde 1407 erstmals in einer Urkunde erwähnt: Op der Woesten und besteht – wenn es keine Fata Morgana ist – bis heute aus einer Handvoll verstreuter Häuser.

Die Wüste lebt: "Ich habe mir mit dem Pferdehof einen Lebenstraum erfüllt", sagt Sabine Matthei. Früher leitete die 51-Jährige das Fitnessstudio in Hückeswagen. Nun hilft die Reittherapeutin vor allem Kindern mit körperlichen, seelischen oder sozialen Einschränkungen. Die heiße Trockenheit setzt den Tieren und den Weiden allerdings zu. Zum Glück hat die Pferdewirtin Futter zugekauft bevor die Preise durch die Decke gegangen sind. Gegen die Bremsen- und Fliegeninvasion der letzten Tage helfen nur Netze und Fallen. Zu heiss ist es auch, den Reporter zu Pferde nach Siegen zu bringen.

Eine Dusche täte jetzt gut. Aber leider ist es nur ein Grafitti an einem Regenüberlaufbecken. Die Einrichtung des Wupperverbands ist heute staubtrocken und arbeitslos. Sie steht – wie unser Reporter – am bergischen Kreisel in Hückeswagen.

Ex-Tramperin Mira liest den Radio-Tramp auf und nimmt ihn mit zum Straßenverkehrsamt in Gummersbach, wo bei dem Sommerwetter fast nichts los ist. Die 33-jährige Biologie-Lehrerin ist mit ihrer jungen Familie aufs Land gezogen und genießt Natur und Tierwelt. Wenn Sie nicht gerade im unklimatisierten Volvo schwitzt ...    

Endspurt im Cabrio: Fahrtwind verschafft Kühlung. "Der liegt wie ein Gokart auf der Straße", schwärmt Christoph Pilar, der Besitzer des historischen Mazda (1995). Doch trotz der berauschenden Geschwindigkeit liegt das Ziel Siegen in unerreichbarer Ferne. Die Niederlage hält aber noch eine Überraschung bereit ...

Kaputte Kaiserkutsche: Ein altes historisches Schätzchen schlummert im Schuppen von Christoph Pilar. Es ist eine alte Cabrio-Kutsche von Kaiser Wilhelm II. Sie ist im Rhein-Sieg-Kreis gestrandet wie unser Reporter und bräuchte dringend einen fachkundigen Restaurator. Die goldenen Löwenköpfe am Kutschbock setzen Patina an, der Holzwurm frisst sich durchs Gebälk. Wer hilft?

Tag 3: Einmal Mond und zurück
Passend zum heutigen Halbmond hat die Redaktion Ralph Erdenberger in Emmerich unweit der Rheinbrücke ausgesetzt: Am halben Mond.

Heißt die Straße nur wegen ihrer Form so? Wozu gehört der Schlot? Wer wird den Reporter zum Mitnehmen vom Niederrhein in die Landeshauptstadt Düsseldorf fahren?

Die Logopädin Christina de Vries ist auf dem Weg in die Kita, um mit den Kindern spielerisch an Aussprache und Grammatik zu arbeiten. Woher der Name der Straße "Am halben Mond" kommt, weiß die sprachaffine Frau aus Emmerich nicht. Vielleicht vom halbrunden Verlauf ...

Vom Datenhighway zur Autobahn A3: Der Chef einer Marketingfirma in Emmerich freut sich über den brandneuen Glasfaser-Anschluss zuhause. Damit verzehnfacht sich die Geschwindigkeit auch am Niederrhein auf über 500 MBit. Auf der Datenautobahn läuft es, dann ist Zeit unseren schwitzenden Reporter in Richtung analoge Autobahn zu fahren. Kurz davor liegt das Wasserwerk. Die Möglichkeit auf ein wenig Kühlung ...

Arbeiten ohne Klimaanlage: Allein das geförderte Wasser kühlt die Räume des neuen Wasserwerks bis ins letzte Büro. Besonders stolz ist der stellvertretende Leiter auf die Möglichkeiten zur Entkalkung des harten Wassers am Niederrhein: "Das freut auch Besitzer von Wasch- und Kaffeemaschinen." Durch die Hitze verzeichnet das Werk einen spürbar ansteigenden Wasserverbrauch, aber eine Knappheit sei nicht zu befürchten.

Invasion der Niederländer: An der Tankstelle an der Auffahrt zur A3 halten nur Autos mit gelbem Kennzeichen. "Kein Wunder", erklärt ein Niederländer, "hier ist der Sprit 20 Cent pro Liter günstiger als im Nachbarland". Unseren Radio-Tramp nützt das nichts: Alle aufgetankten Kunden fahren nach Norden, er muss nach Süden.

Verloren an der A3: Kein Lüftchen regt sich im Mais, stattdessen beginnt der Asphalt zu schmilzen. Mit ihm der Reporter, der vom Wetter arg mitgenommen scheint. Nur zehn Kilometer weit hat er es geschafft.  Am Ende rettet ihn ein Pharmavertreter, der sich normalerweise um die Lagerung von Medikamenten kümmert. Ziel diesmal nicht erreicht, aber gesund im Schatten einer Raststätte abgeliefert.  

Tag 2: Freiheit
"Freiheit" hat einen Platz in NRW: am Schloss Raesfeld. Wie schön wäre es dort länger zu verweilen! Doch unser Reporter zum Mitnehmen muss heute zur Mondstraße in Münster. Wer hilft ihm auf dieser Mond-Mission?

Keine Zeit für Freiheit: "Freiheit" nennt man die Häuser, die um Schloss Raesfeld stehen. "Im Mittelalter mussten die Bewohner keine Frondienste leisten", erklärt Gerd Ronau. Er selbst arbeitet für die Akademie des Handwerks im Schloss. Dort  im Standesamt kann man auch vor  romantischer Kulisse heiraten und auf diese Weise die Freiheit verlieren. Unser Reporter zum Mitnehmen hat keine Zeit für Freiheit oder "Honeymoon". Er muss nach  Münster in die Mondstraße. 

An Bord bei Zwillingsschwestern: Gerda und Lisa-Marie haben Brötchen für Ihre 90-jährige Mutter geholt. Heute gibt's nach längerer Zeit wieder ein Familienfrühstück. Im Alltag ist das selten möglich, ist doch eine Hälfte der Zwillinge nach Aachen gezogen. Vorher bringen  die beiden Schwestern unseren Radio-Tramp auf den Marktplatz nach Borken.

Gestrandet in Borken: Der Marktplatz in Borken hat sich in einen Strand verwandelt mit Bars, Spielplatz und Bühnen. Der Reporter, der von der "Freiheit" kommt gönnt sich ein kleines Sonnenbad. Fast Urlaub ... 

Borken statt Borkum: Auch Familienvater Hendrik verbringt seinen ersten Ferientag an der "Borken-Beach". Ein Paradies für seine baggerfahrenden Söhne Jos und Claas. Gleich gibt's noch etwas Kaltes. Schließlich ist heute Welttag des Vanille-Eis ...

Ziel erreicht! Die "Mondmission" glückt: Punktlandung in der Mondstraße in Münster um kurz vor zwölf. Ruhig wie Astronaut Neil Armstrong lenkt Jürgen Hilleke den Radiotramp ins Zielgebiet. Unterwegs erklärt der Coach und Supervisor, wie er anderen beibringt, ihre Ziele trotz aller Belastungen zu erreichen.

"Houston, wir haben kein Problem!" Was aussieht wie das Kontrollzentrum von Apollo 13, ist die Senderegie der Lokalzeit Münsterland. Moderatorin Steffi Heinrich zeigt mir zum Abschluss ihre Arbeitswelt in der Mondstrasse.

Tag 1: Im Aufbruch
Unser Radio-Tramp Ralph Erdenberger ist "Im Aufbruch" – und zwar in Bochum-Hiltrop. Mit finanzieller Starthilfe aus dem US-Marshallplan wurde die beschauliche Siedlung in den 1950er Jahren gebaut, um Wohnraum für Vertriebene, Bergmänner und Gastarbeiter zu schaffen. Wer gibt dem Reporter Starthilfe? In zwei Stunden muss der Aufbrechende ankommen: in Wuppertal im WDR-Landesstudio. Im Gepäck: vielleicht auch eine Begegnung mit Ihnen.

Ferien-Spagat am Vormittag: Eine Tochter will vom Arzt abgeholt werden, die andere langweilt sich zuhause. Doch Vater Marcus Brandt fährt den Reporter zur Autobahn. Dabei muss der Chef einer Glasfirma eigentlich vor allem Fachkräfte auftreiben. Der Bauboom hält in Bochum an ...

Ein Herz für Italien und alte Schwimmbäder: Karin Jacke will eigentlich schwimmen gehen. Ihr Lieblingsbad wird leider wegen Bergschäden saniert. Spontan fährt Sie den Reporter bis nach Wuppertal in die Schwimmoper. Unterwegs erzählt die pensionierte Lehrerin von Ihrer Leidenschaft für die italienische Küche und sizilianischen Abenden unter dem Aetna.

Ohne Badehose und Geld ins Schwimmbad? Ausnahmsweise lässt Bademeisterin Annika Sander den Tramp gratis in die Wuppertaler Schwimmoper. Mit Leihbadehose und Handtuch geht's in eine imposante Halle, in der man manche Arie schmettern könnte. Zusatzaufgabe erfüllt, jetzt nur noch schnell zum Ziel ...

Lokalzeit backstage: Nach einem Spurt über die Wupper erreicht Ralph Erdenberger in letzter Minute das WDR-Landesstudio Wuppertal. Moderatorin Gina Niemeier führt ihn hinter die Kulissen der Lokalzeit. Geschafft – für heute. Morgen geht die WDR-5-Tramptour im Münsterland weiter.

Montag, 22.07.
Start: "Im Aufbruch" in Bochum
Ziel: WDR-Studio Wuppertal

Dienstag, 23.07.
Start: Straße "Freiheit" in Raesfeld bei Borken im Münsterland
Ziel: WDR-Studio Münster

Mittwoch, 24.07.
Start: An der Straße "Am halben Mond" in Emmerich schießen wir unseren Reporter "zum Mond".
Ziel: WDR-Studio Düsseldorf

Donnerstag, 25.07.
Start: Wie schicken unseren Reporter in die Hofschaft "Wüste" bei Hückeswagen im Oberbergischen Land.
Ziel: WDR-Studio Siegen

Freitag, 26.07.
Start: Auf den "Heimweg" macht sich unser Reporter in Schloss Holte-Stukenbrock in Ostwestfalen.
Ziel: WDR-Studio Bielefeld

Redaktion: Julia Lührs