Wie der Buddhismus in den Westen kam

Lama Ole Nydahl

Wie der Buddhismus in den Westen kam

Ende der 60er Jahre zieht es das dänische Paar Hannah und Ole Nydahl nach Nepal. Wie viele junge Hippies juckeln die beiden mit dem VW-Bus in das Land ihrer Sehnsucht. Eine Reise, die ihr Leben verändert hat.

In Kathmandu treffen die beiden, obwohl sie keinerlei spirituelles Bedürfnis treibt, auf den Karmapa Lama. Vor ihnen sitzt die 16. Inkarnation dieses hohen religiösen Würdenträgers, der ein Pendant zum heute berühmteren Dalai Lama und zum Panchen Lama darstellt. Er wird zu einem der Lehrer der Nydahls, die nach der Begegnung mit dem hohen Würdenträger so für den Buddhismus entflammt sind, dass sie kurzentschlossen drei Jahre lang in Kathmandu bleiden und hier von tibetischen Mönchen in den Grundlagen der Religion unterrichtet werden, die sie von nun an praktizieren wollen.

Das Ehepaar Nydahl in den 60er Jahren

Und dann haben Ole Nydahl und seine Frau Hannah den Buddhismus in der westlichen Hemisphäre populär gemacht, wie kein anderes Paar. Schon seit den 1970er Jahren brachten sie viele tibetischen Würdenträger zu Vorträgen in den Westen und gründeten über 600 buddhistische Diamant-Zentren weltweit.

Hannah Nydahl starb im Alter von 60 Jahren an Krebs. Der Film HANNAH, für dessen Premiere Nydahl in Deutschland ist, erzählt vor allem ihre Geschichte und die der spirituellen Erweckung eines spannenden Paares.

Redaktion: Gundi Große

Wie der Buddhismus in den Westen kam - Lama Ole Nydahl

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit | 08.01.2018 | 29:26 Min.

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Stand: 05.01.2018, 14:38