Live hören
Jetzt läuft: Le plus beau du quartier von Carla Bruni

Suche nach dem Endlager

Ein großer, scheunenartiger Transportbehälter, in dem ein Castor transportiert wird. Auf dem weißlackierten Behälter steht in blauer Schrift www.Kernenergie.de

Suche nach dem Endlager

Der Atomausstieg ist beschlossene Sache. Doch wohin mit dem hochradioaktiven Müll? Wie es um die Endlagersuche steht, erläutert Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit in der Redezeit.

Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE)

Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE)

Deutschland steigt aus der Kernenergie aus. Das hat der Bundestag 2011 mit großer Mehrheit beschlossen: Bis 2022 sollen alle deutschen Kernkraftwerke vom Netz gehen. Was bis heute allerdings noch niemand weiß: Wohin mit dem hochradioaktiven Müll? Es gab bereits die verschiedensten Ideen, den Atommüll loszuwerden: Ihn ins All zu schießen, ihn im Inneren der Erde oder im ewigen Eis einzuschließen, ihn umzuwandeln oder einfach in andere Länder zu exportieren – keine davon hat überzeugt. Noch immer gibt es kein mögliches Endlager. Bis zum Jahr 2031 soll nun ein geeigneter Standort in Deutschland gefunden worden sein und bis 2050 in Betrieb gehen. Die Suche danach zu koordinieren, ist die Aufgabe von Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit. Er arbeitete zuvor über 18 Jahre als Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz. Das  war neben Fragen des Strahlenschutzes verantwortlicher Betreiber des Erkundungsbergwerkes Gorleben sowie der Endlager- und Stilllegungsprojekte Konrad, Asse und Morsleben. Zumindest das ist schon sicher: Die Endlagersuche wird nicht einfach.

Redaktion: Regina Tanne

Suche nach dem Endlager - Wolfram König

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 18.09.2019 24:37 Min. Verfügbar bis 17.09.2020 WDR 5

Download