Gefühle am Arbeitsplatz

Mitarbeiter unterhalten sich im Büro

Gefühle am Arbeitsplatz

Oft sind sie unerwünscht, weil sie als irrational und unpraktisch gelten und die Zusammenarbeit erschweren würden. Doch Emotionen sind wichtig für eine konstruktive und produktive Zusammenarbeit, erklärt Vivian Dittmar in der Redezeit.

Überall wo Menschen zusammenzuarbeiten, kommen früher oder später Gefühle ins Spiel. Menschen werden wütend, wenn etwas schiefläuft, sie haben Angst vor Veränderung, sie sind traurig, wenn sie Verluste erleiden, und sie schämen sich, wenn sie Fehler machen. Und natürlich freuen sie sich auch, wenn etwas gut läuft.

Vivian Dittmar

Trotzdem gelten Gefühle am Arbeitsplatz immer noch als Tabu. Da wir uns in der Gefühlswelt schlichtweg zu schlecht auskennen, vermeiden wir oft Gefühle, erklärt die Unternehmensberaterin Vivian Dittmar. Die Unfähigkeit angemessen mit Gefühlen umzugehen, kann verheerende Auswirkungen haben. Wenn Mitarbeiter und Führungskräfte jedoch über emotionale Kompetenz verfügen, steigere dies nicht nur wesentlich ihre Kooperationsfähigkeit sondern auch ihren Erfolg. In ihrem Buch "Gefühle@work" erteilt Vivian Dittmar Tipps und Strategien, die dabei helfen sollen, die Menschlichkeit wieder in Wirtschaft und Gesellschaft zu etablieren, und beschreibt die Gefühle, die speziell im Arbeitsumfeld von Bedeutung sind.

Literaturtipp:
Vivian Dittmar: Gefühle@work. edition est, 160 Seiten, ISBN: 978-3-940773-55-5, 14,50 €.

Redaktion: Julia Lührs

Gefühle am Arbeitsplatz - Vivian Dittmar

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit | 24.10.2018 | 26:02 Min.

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