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Ein Treibstoff namens Zuversicht

Frühjahrs-Krokus

Ein Treibstoff namens Zuversicht

Wie bewahrt man seinen Lebensmut, wenn sich die Welt radikal wandelt. "Die Angst kommt von alleine, um das zuversichtlich werden müssen wir uns bemühen", erzählt der Wissenschaftsjournalist Ulrich Schnabel. Er ist dem Phänomen Zuversicht nachgegangen.

Ulrich Schnabel

Ulrich Schnabel unterscheidet zwischen Zuversicht und plattem Optimismus: "Gerade in der heutigen Zeit, wo eine ängstliche, besorgte Stimmung in der Bevölkerung herrscht, ist es wichtig, sich auf die Suche nach den Quellen zu machen, die uns Zuversicht vermitteln." In seinem neuen Buch beschäftigt er sich der studieret Physiker umfassend mit dem Treibstoff Zuversicht. Mit seinem Plädoyer für mehr Zuversicht will er ein Gegengewicht zu politischen Angst-Strömung schaffen, weil er weiß, wie wichtig ein positiver Blick in die Zukunft ist.

In jungen Jahren spüre man überschäumend viel Zuversicht - im Alter eher die Schwierigkeiten. Wichtig sei, sich auf seine inneren Zuversichtsquellen zu besinnen. Diese können  die Familie, Natur, Kunst oder soziales Engagement sein.

Redaktion: Gundi Große

Literaturtipp:
Ulrich Schnabel: Zuversicht. Die Kraft der inneren Freiheit und warum sie heute wichtiger ist denn je. Blessing Verlag, 2018.

Ein Treibstoff namens Zuversicht - Ulrich Schnabel

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 05.02.2019 26:38 Min. Verfügbar bis 05.02.2020 WDR 5

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