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70 Jahre Verfassungsgericht – Udo Di Fabio

Porträtbild des Verfassungsrechtlers Udo Di Fabio

70 Jahre Verfassungsgericht – Udo Di Fabio

Der Bonner Jurist Udo Di Fabio, ehemaliger Richter am höchsten Gericht, beleuchtet Funktion und Bedeutung des Bundesverfassungsgerichts – auch mit Blick auf die Folgen der Coronakrise und die Bundestagswahl.

Das Bundesverfassungsgericht ist eine zentrale Institution der bundesdeutschen Demokratie und wurde vor 70 Jahren im September 1951 gegründet. Udo Di Fabio (geb. 1954) wurde 1999 als damals jüngster Richter auf Vorschlag der CDU vom Bundesrat ins Verfassungsgericht gewählt. Er war von Dezember 1999 bis Dezember 2011 Richter am Zweiten Senat und dort unter anderem für Völkerrecht und Europarecht zuständig. Di Fabio ist Nachkomme italienischer Einwanderer, sein Großvater kam als Stahlarbeiter aus Italien ins Ruhrgebiet.

Seine Professur führte Udo Di Fabio in seiner Zeit am Verfassungsgericht fort, seit 2003 lehrt er Öffentliches Recht an der Universität Bonn. Zusätzlich profilierte sich der Jurist mit Büchern, Beiträgen und Interviews als Publizist mit Breitenwirkung: "Er steht für das, was man einen freien Geist nennt: kritisch, klug und unbestechlich", schreibt die "Die Welt".

Redaktion: Jessica Eisermann

Buchtipp:
Udo Di Fabio (2021): Corona Bilanz. Lehrstunde der Demokratie. München: C.H. Beck. 218 Seiten. ISBN 978-3-406-77761-5

70 Jahre Verfassungsgericht – Udo Di Fabio

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 27.09.2021 24:47 Min. Verfügbar bis 27.09.2022 WDR 5


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