Hip-Hop an der Uni

Zwei Breakdancer

Hip-Hop an der Uni

Respekt, raffinierte Lyrik und Zivilcourage verbindet nicht jeder mit Rap. Dass in der Szene längst nicht alles 'Gangsta' ist, erklärt Sina Nitzsche, Gründerin des European HipHop Studies Netzwerks, in der Redezeit.

Porträt von Sina Nitzsche

Die 40-Jährige ist eine der wenigen Wissenschaftlerinnen in Deutschland, die zu Hip-Hop forschen. Sie lehrt an der Technischen Universität Dortmund und wurde schon als Teenager Fan von Rap und der gesamten Hip-Hop-Kultur. Der Ursprung des Sprechgesangs liegt in der antirassistischen Bewegung der New Yorker Bronx in den 1970er Jahren. Aber auch heute noch spielt die Beschäftigung mit Diskriminierung und Ausgrenzung in den meisten Formen des Raps eine wichtige Rolle. Spielarten des Hip-Hops gibt es viele, oft sind die Unterschiede regional. Während in Deutschland kürzlich die Kontroverse darüber ausbrach, ob die Gangster-Rapper Kollegah und Farid Bang einen Echo bekommen sollen, hat der Rapper Kendrick Lamar in den USA, für seine komplexen poetischen Texte den Pulitzer-Preis bekommen.

Redaktion: Julia Lührs

Hip-Hop an der Uni - Sina Nitzsche

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit | 17.08.2018 | 27:52 Min.

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