Finanzsystem in der Krise – Sibylle Barden

Sibylle Barden

Finanzsystem in der Krise – Sibylle Barden

"Die Welt braucht einen Marshallplan", sagt die Wirtschaftspublizistin und Journalistin Sibylle Barden und wirbt für einen neuen Gesellschaftsvertrag. Jetzt müssten die Weichen gestellt werden für eine nachhaltige globale Wirtschafts- und Finanzpolitik.

Seit der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 beobachtet Sibylle Barden besonders aufmerksam die Entwicklungen von Wirtschaft und Gesellschaft. Die Anfänge und den Verlauf der Finanzkrise hat die Journalistin damals als Sprecherin der Deutschen Botschaft in London miterlebt.

Sibylle Barden analysiert das weltweite Finanzsystem sowohl aus globaler Sicht als auch bezogen auf die EU und Deutschland. Dabei richtet sie ihr Augenmerk auf grundlegende Veränderungen von Politik und Institutionen. Welche Schwachstellen offenbart die Coronakrise? Wer wird im Finanzmarkt als Gewinner hervorgehen?

Über 70 Jahre nach Inkrafttreten des European Recovery Program, wie der Marshallplan 1947 offiziell hieß, fordert Sibylle Barden: Wir sollten endlich überholte Wirtschaftsmodelle und veraltete Denkmuster über Bord werfen und agieren. Dafür, so die Wirtschaftsjournalistin, benötigen wir ein globales Konjunkturprogramm, ein neues Denken, Formen für neues Arbeiten und ein verändertes Miteinander.

Redaktion: Jessica Eisermann

Buchtipp

Sibylle Barden (2019): Der Honiganzeiger. Roman. Barden Publishing. 432 Seiten. ISBN 9783749424573.

Finanzsystem in der Krise – Sibylle Barden

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 07.05.2020 20:29 Min. Verfügbar bis 07.05.2021 WDR 5

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