Ein Bürgermeister und das Ende der Kohle

Braunkohle-Tagebau Garzweiler mit Windrädern im Hintergrund

Ein Bürgermeister und das Ende der Kohle

Bedburg im rheinischen Braunkohlerevier ist umgeben und abhängig vom Tagebau. Welche Ängste, Hoffnungen und Pläne hat Bürgermeister und Redezeit-Gast Sascha Solbach (SPD) angesichts des Kohle-Ausstiegs? Was weiß er von den Erwartungen der Bürger?

Sascha Solbach (SPD), Bürgermeister Bedburg

Sascha Solbach (SPD), Bürgermeister Bedburg

Die Menschen in Bedburg und Umgebung sind mit der Kohle aufgewachsen. Etwa 22.000 Einwohner leben in der Flächengemeinde, die zwischen dem Tagebauen Hambach und Garzweiler liegt. Arbeitsplätze und Wirtschaft sind eng mit der Braunkohle und der Energiebranche verbunden, jahrzehntelang haben die Menschen mit und gut von dem Rohstoff gelebt. Steuereinnahmen von RWE haben den kommunalen Haushalt gestärkt, jeder zehnte Beschäftigte ist abhängig von dem Energiekonzern. Mit dem Kohlekompromiss ist klar: Es soll Schluss sein mit der Braunkohle-Förderung. Wie geht es weiter in der Region? Sascha Solbach, Jahrgang 1980, ist seit vier Jahren SPD-Bürgermeister von Bedburg. Er will für seine Stadt den Kohle-Ausstieg stemmen. Jetzt sollen Alternativen gefunden werden. Wie können die Menschen in Zukunft leben und arbeiten? Wie kann der Strukturwandel gelingen? Windkraftanlagen, ein neuer Stadtteil, die modernste Schule Europas, das Wissen der Menschen nutzen - Sascha Solbach hat einige Ideen.

Redaktion: Lioba Werrelmann

Ein Bürgermeister und das Ende der Kohle - Sascha Solbach

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 03.04.2019 23:59 Min. WDR 5

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