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Die Protestkultur von Fridays for Future

Fridays for future in Aachen

Die Protestkultur von Fridays for Future

Die Bewegung Fridays for Future hat sich im Laufe eines Jahres weltweit ausgebreitet. Was motiviert so viele Menschen, dabei mit zu machen? In der Redezeit schaut die Soziologin Sabrina Zajak auf die Kultur des Protests hinter der Bewegung.

Porträt von Sabrina Zajak

Prof. Dr. Sabrina Zajak, Politische Soziologin

Vom Streik einer einzelnen Schülerin zu einer weltweiten Protestbewegung für Klimaschutz mit Millionen Streikenden: Fridays for Future hat zumindest zahlenmäßig bereits viel erreicht. Beim globalen Klimastreik am 20. September gingen allein in Deutschland 1,4 Millionen Menschen auf die Straßen; international waren es mehr als vier Millionen. Dafür haben sich die Protestierenden mit Gewerkschaften und Umweltschützer*innen vernetzt. Ihr Ziel: die gesamte Gesellschaft soll aktiviert werden, um den Druck auf die Politik für einen schnellen Klimawandel massiv zu erhöhen. Aber welches Gewicht können die Klima-Proteste auf Dauer haben? Wie lassen sich überhaupt so viele Menschen in nationalen und internationalen Zusammenhängen mobilisieren?

Prof. Dr. Sabrina Zajak ist Leiterin der Abteilung "Konsens und Konflikt" am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) in Berlin. Sie ist außerdem Professorin für "Globalisierungskonflikte, Arbeit und soziale Bewegungen" am Institut für Soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum. Seit Beginn der Proteste verfolgt sie Fridays for Future aufmerksam.

Redaktion: Lioba Werrelmann

Die Protestkultur von Fridays for Future – Sabrina Zajak

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 30.09.2019 26:25 Min. Verfügbar bis 29.09.2020 WDR 5

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