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Wie die Angst der Macht nutzt

Stacheldrahtzaun

Wie die Angst der Macht nutzt

Macht und Angst gehören zusammen, so eine der Thesen des Wahrnehmungsforschers Rainer Mausfeld. Wie Furcht die Demokratie gefährden kann und was dagegen helfen kann, erläutert der Wissenschaftler in der Redezeit.

Professor Rainer Mausfeld, Wahrnehmungs- und Kognitionsforscher

Wahrnehmungs- und Kognitionsforscher Prof. Rainer Mausfeld

Wer sich fürchtet, ist leichter manipulierbar – so eine der Thesen des Wahrnehmungs- und Kognitionsforschers Rainer Mausfeld. Offenbar hat er mit seiner Einschätzung der aktuellen politischen Lage einen Nerv getroffen. Die repräsentative Demokratie der westlichen Welt hat sich zu einer neoliberalen Elitendemokratie entwickelt – und diese Eliten verstünden es, die Angst der Menschen zu nutzen, um politische Entscheidungen zu rechtfertigen, so Mausfeld. Angst könne als Herrschaftstechnik funktionieren: Wer sich vor Terrorismus fürchtet, ist eher bereit, politische harte Entscheidungen mitzutragen. Der verordnete Kampf gegen den Terror ist für ihn das beste Beispiel: Wie schnell sind Menschen bereit, dafür ihre Menschlichkeit aufzugeben?

Redaktion: Julia Lührs

Wie die Angst der Macht nutzt – Rainer Mausfeld

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 22.07.2019 26:30 Min. Verfügbar bis 21.07.2020 WDR 5

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