Wüstenläufer – extreme Bedingungen mit sich selbst

Sportler laufen in der Sahara-Wüste in Marokko.

Wüstenläufer – extreme Bedingungen mit sich selbst

Diesen Sommer rannte Rafael Fuchsgruber 250 Kilometer weit durch die Wüste Gobi. Nicht immer war er so fit: der Extremsport krempelte sein Leben um. In der Redezeit spricht er von Begegnungen mit Natur, Kultur und sich selbst.

Extreme Temperaturen, extreme Strecken, extreme Anstrengung: Wer hunderte Kilometer in wenigen Tagen durch die extremsten Gebiete dieser Welt zurücklegt, der weiß zuvor nicht wirklich, worauf er sich einlässt – Rafael Fuchsgruber aus Hennef fasste nach einem Verdacht auf Herzinfarkt trotzdem den Entschluss, es auszuprobieren. Und wurde zu einem der besten Wüstenläufer überhaupt. Kein anderer in Deutschland läuft so lange, so schnell, so extrem durch die Mongolei, durch die Sahara, oder auch durch den Dschungel Costa Ricas. Vor allem nicht mit einer Vorgeschichte als "Partykönig".

Zwischen Nashörnern, Skorpionen und Sandstürmen trifft Rafael Fuchsgruber nicht nur auf neue Kulturen, auf unglaubliche Menschen, die in und mit der Natur leben und nähert sich verborgenen Orten. Er trifft auch auf ein neues Ich:

Rafael Fuchsgruber

Rafael Fuchsgruber, Extremsportler

"Natürlich ist die körperliche Anstrengung eine Herausforderung. Du kannst nicht mehr und machst trotzdem weiter. Auch im Training gibt es Tage, an denen es mal besser, mal schleppender vorangeht. Am Ende ist die wahre Herausforderung aber die Begegnung mit sich selbst. 250 Kilometer lang mit den eigenen Gedanken klar zu kommen ist nicht leicht."

Seine Erfolge spornen ihn an, weiterzumachen, hauptsächlich aber diese besonderen Begegnungen. Mit sich und mit anderen. In der Redezeit spricht er mit Moderator Achim Schmitz-Forte über seinen Lebenswandel, seine Motivation und über die Weite der Wüsten dieser Welt.

Redaktion: Andrea Peters und Beate Wolff

Wüstenläufer - Rafael Fuchsgruber

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit | 14.09.2018 | 25:17 Min.

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