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Die allerletzten Mohikaner?

Kinder mit Tieren im Südsusan

Die allerletzten Mohikaner?

Der Fotograf Markus Mauthe, Gast in der Redezeit, portraitiert indigene Völker, deren Existenz bedroht ist, weil ihnen Industrialisierungsprojekte und erste Folgen des Klimawandels die Lebensgrundlagen rauben.

Fotograf Markus Mauthe im Schnee mit Kamera

Fotograf Markus Mauthe

Drei Jahre lang hat Markus Mauthe für sein Buch-, Dokumentarfilm- und Vortragsprojekt "An den Rändern der Welt" alle Erdteile besucht; er war zum Beispiel im Südsudan, in Myanmar, in Westpapua, in Indonesien und Malaysia. Überall dort, wo noch menschliche Lebensformen existieren, die sich an uralten Regeln, Ritualen und Praktiken orientieren, die seit hunderten, zum Teil tausenden von Jahren von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Mauthe ist zu Bevölkerungsgruppen wie den Suri, den Intha, den Bodi oder den Tschutschuken gereist. Deren Möglichkeiten, nach traditioneller Überlieferung zu leben, werden als Folge des globalen Strebens nach Konsum und ökonomischem Wachstum immer mehr beschränkt, beobachtete der Fotograf.

Ausgelöst durch die Lektüre eines Artikels im Greenpeace-Magazin über das Verschwinden der Urwälder, begreift Mauthe sich als fotografierenden Aktivisten und arbeitet eng mit der Umweltschutzorganisation zusammen.

Redaktion: Claudia Dammann

Literaturtipp:
Markus Mauthe: Lost. Menschen an den Rändern der Welt. Knesebeck Verlag, 2018. 320 Seiten. ISBN 9783957281388. 50 Euro

Die allerletzten Mohikaner? - Markus Mauthe

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 12.11.2018 25:43 Min. WDR 5

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