Mehr Frauen in die Außenpolitik

Staats- und Regierungschefs und EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini

Mehr Frauen in die Außenpolitik

Autoritäre Herrscher, die sich mit aggressiven Muskelspielen miteinander messen – davon ist die Außenpolitik derzeit geprägt. Warum die Außenpolitik diverser werden muss, erläutert Aktivistin Kristina Lunz in der Redezeit.

Aktivistin Kristina Lunz

Aktivistin Kristina Lunz

Außenpolitik betrifft viele Bereiche des Lebens aller Menschen. Doch sie wird noch immer von einer kleinen Elite und hauptsächlich Männern gestaltet, die eher darauf bedacht sind, den Status Quo zu erhalten und Privilegien zu schützen – soweit die Sicht von Aktivistin Kristina Lunz. Das soll sich ändern. Sie sieht einen direkten Zusammenhang zwischen dem Stand, den Frauen in einem Staat haben und wie aggressiv der Staat nach außen auftritt. Außenpolitik soll weiblicher werden, so ihre Forderung. Dazu hat die 29-Jährige das Centre For Feminist Foreign Policy (CFFP) in Berlin/London mitgegründet. Die Forderung: Alle, die bislang kaum Berücksichtigung in der Außenpolitik finden, sollten repräsentiert, unterstützt und an den Verhandlungstisch gesetzt werden. Die Aktivistin ist die erste Akademikerin in ihrer Familie, hat für die Vereinten Nationen gearbeitet und berät das Auswärtige Amt. Warum die Außenpolitik intersektionaler und vielfältiger werden soll und wie sie das erreichen will, berichtet sie in der Redezeit.

Redaktion: Valentina Dobrosavljevic

Mehr Frauen in die Außenpolitik – Kristina Lunz

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 03.07.2019 25:05 Min. Verfügbar bis 02.07.2020 WDR 5

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