Die Nase, das unterschätzte Organ

Ein Mädchen riecht an den Blüten eines Baumes.

Die Nase, das unterschätzte Organ

Die ersten Blumen blühen, Bäume und Sträucher treiben aus: Der Duft des Frühlings weckt bei vielen positive Gefühle. In der Redezeit erzählt der Sinnesforscher Klemens Störtkuhl, was Gerüche mit unserer Stimmung machen.

Im Frühling erwacht auch unsere Nase aus dem Winterschlaf: Bei vielen Menschen entstehen durch den Duft blühender Blumen, Bäume und Sträucher Glücksgefühle oder zumindest kommen ihnen besondere Erinnerungen. Klar, die meisten Allergiker freuen sich eher weniger darüber - sorgen Blüten- und Gräserpollen doch für rote Augen oder laufende Nase.

Prof. Dr. Klemens Störtkuhl, Ruhr-Universität Bochum

Sinnesphysiologe Klemens Störtkuhl

Wie auch immer: Düfte haben eine große Macht über uns: Sie können unsere Stimmung beeinflussen, Erinnerungen wecken und in unser Unterbewusstsein eingreifen. Dabei wurde unsere Nase lange Zeit von der Wissenschaft vernachlässigt. Erst seit wenigen Jahren wird das Organ intensiv erforscht. Und bereits jetzt steht fest: Das Riechen wird in Zukunft eine immer größere Rolle spielen.

Klemens Störtkuhl ist Sinnesphysiologe an der Universität Bochum und erforscht seit rund 30 Jahren den Geruchssinn.

Redaktion: Heiko Hillebrand

Die Nase, das unterschätzte Organ - Klemens Störtkuhl

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 17.04.2019 25:43 Min. WDR 5

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