Schauspielerin Katharina Maria Schubert

Porträt der Schauspielerin Katharina Marie Schubert

Schauspielerin Katharina Maria Schubert

Katharina Marie Schubert liebt es widersprüchliche Figuren zu spielen. So wie die Mutter, die im ZDF-Film "Totgeschwiegen" das Verbrechen des Sohns vertuscht. Was sie an diesen gebrochenen Charakteren reizt, erzählt sie in der Redezeit.

Katharina Marie Schubert kommt aus der Theaterwelt. "Da ist mehr Kunst möglich als im von Realismus geprägten Film", sagt sie. Trotz ihrer Liebe zum Theater, spielt sie häufig auch Rollen in Fernsehfilmen. Etwa die verzweifelt mordende Altenpflegerin im Tatort "Anne und der Tod" oder die tragisch-komische Biggi in "Der falsche Hase". Ihre Wandlungsfähigkeit ist ihre Stärke und sie liebt das Spiel mit zerrissenen und facettenreichen Figuren. "Weil Menschen nicht eindeutig sind", sagt sie.

1977 wurde Katharina Marie Schubert in Gifhorn geboren, studierte nach dem Abitur Schauspiel in Wien und wurde anschließend gleich vom Burgtheater engagiert. Danach gehörte sie fast zehn Jahre den Münchner Kammerspielen und fünf Jahre dem Deutschen Theater Berlin an. Seit dem Jahr 2000 übernimmt sie auch TV- und Kinorollen und steht kurz vor ihrem Debüt als Kino-Regisseurin mit dem Film" Das Mädchen mit den goldenen Händen". Eine Geschichte über normale Bürger in Ostdeutschland 1999, die mit dem Mauerfall ein Stück Heimat verloren haben.

Am Montag (21.09.2020) zeigt das ZDF "Totgeschwiegen". In dem TV-Drama spielt Katharina Marie Schubert eine Mutter, die mit krimineller Energie ein Verbrechen vertuscht, um das eigene Kind zu schützen.

Redaktion: Beate Wolff

Schauspielerin Katharina Maria Schubert

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 21.09.2020 22:59 Min. Verfügbar bis 21.09.2021 WDR 5

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