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Die Vertrauensfrage – Jutta Allmendinger

Junges Pärchen auf einem Kletterbalken

Die Vertrauensfrage – Jutta Allmendinger

Wie steht es um den sozialen Zusammenhalt in Deutschland? In ihrer neuesten Veröffentlichung fragt die Soziologin Jutta Allmendinger, wo die Menschen anderen Vertrauen schenken – auch dann, wenn sie diese gar nicht kennen.

Jutta Allmendinger, Soziologin und Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung

Für Soziologin Jutta Allmendinger ist Vertrauen die Basis für eine funktionierende Gesellschaft.

"Die Vertrauensfrage" – das ist der Titel des Essays, den Jutta Allmendinger gemeinsam mit ihrem Kollegen Jan Wetzel verfasst hat. Vertrauen ist für sie die Grundlage, die gemeinsames Handeln erst ermöglicht. Doch wo ist dieses Wir-Gefühl vorhanden? Laut einer von Jutta Allmendinger geleiteten Studie bleibt dies meist auf Freund*innen und Familie beschränkt. Dabei wäre eine breitere Vertrauensbasis dringend nötig, um die großen politischen Herausforderungen wie Klimawandel oder Digitalisierung meistern zu können.

Schon oft hat Jutta Allmendinger mit streitbaren politischen Interventionen für Aufsehen gesorgt. Nun formuliert sie einen ganzen Katalog von Maßnahmen, die eine Politik des Vertrauens möglich machen sollen – von Maßnahmen gegen Gentrifizierung bis hin zur Neubewertung von Erwerbsarbeit.

Redaktion: Jessica Eisermann

Buchtipp      
Jutta Allmendinger, Jan Wetzel: Die Vertrauensfrage. Für eine neue Politik des Zusammenhalts. Dudenverlag, 128 Seiten, 16,00 Euro.

Die Vertrauensfrage – Jutta Allmendinger

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 25.03.2020 25:57 Min. Verfügbar bis 25.03.2021 WDR 5

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