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Joachim Sartorius über Eidechsen

Ein Gecko zwischen Steinen

Joachim Sartorius über Eidechsen

Sie sind scheu, schnell und seit Jahrtausenden vom Menschen unabhängig. Gerade das macht Eidechsen für Joachim Sartorius so faszinierend. Der Berliner Schriftsteller hat den Reptilien jetzt ein ganzes Buch gewidmet.

Pressekonferenz zum Theatertreffen 2011 im Haus der Berliner Festspiele in Berlin, im Bild: Prof. Dr. Joachim Sartorius

Buchautor Joachim Sartorius ist seit seiner Kindheit von Eidechsen fasziniert.

Eidechsen zählen für Joachim Sartorius zu den Tieren seiner Kindheit – als Sohn eines Diplomaten ist er in Tunis aufgewachsen. Als er später selbst als Diplomat mehrere Jahre auf Zypern lebte, erregten die Geckos an den Wänden immer noch seine Aufmerksamkeit.

Bis heute sind Echsen für ihn die "Chiffren des Südens" und eine Spezies, deren Biologie für ihn ebenso bemerkenswert ist wie deren Geschichte: Die ältesten Reptilien lebten vor 300 Millionen Jahre, als es noch keinen einzigen Menschen gab.
Echsen haben viele außergewöhnliche Eigenschaften: Ihr Blut ist kalt und sie sind deshalb auf Sonne und Wärme angewiesen, manche paaren sich mittels "Kloakenkuss" und werfen bei Gefahr ihren Schwanz ab.

Außerdem beweist ihre lange Geschichte einen zähe Überlebensfähigkeit. Die sei heute mehr denn je gefordert, sagt Joachim Sartorius. Denn auch für die Reptilien wird die Zerstörung der Natur durch den Menschen immer mehr zur Bedrohung.

Redaktion: Julia Lührs

Über Eidechsen – Joachim Sartorius

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 23.08.2019 21:09 Min. Verfügbar bis 22.08.2020 WDR 5

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