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Die Grünen: Vom Protest zur Volkspartei

Hans-Christian Ströbele sitzt an einem Schreibtisch.

Die Grünen: Vom Protest zur Volkspartei

Die Grünen feiern ihren 40. Geburtstag. Von den Ursprüngen der Partei in den sozialen Bewegungen der 1970er Jahre bis zum aktuellen Erfolg: In der Redezeit blickt Hans-Christian Ströbele, Mitgründer der Partei, zurück – und nach vorn.

Am 13. Januar 1980 wurden die Grünen gegründet. Ihre Geschichte beginnt schon in den 1970er Jahren, in der Umwelt-, Friedens- und Anti-AKW-Bewegung. Umweltschutz war schon in den Anfangsjahren der Partei ein zentrales Thema. Gefunden aber hat sie sich damals aus ganz verschiedenen politischen Lagern – von ganz weit links bis ganz weit rechts. Hans-Christian Ströbele war von Beginn an dabei.

Lange wurden die Grünen von den anderen Parteien nicht ernst genommen – auch nicht, als sie es bereits bei der Bundestagswahl 1983 in den Bundestag geschafft hatten. Nach der Wende schlossen sich die Grünen mit dem ostdeutschen Bündnis 90 zusammen, das aus Teilen der DDR-Bürgerrechtsbewegungen hervorgegangen ist. 1998 kam es dann zur ersten Regierungsbeteiligung und der Koalition mit der SPD. Heute schwimmt die Partei auf einer Welle des Erfolgs.

Der Jurist Hans-Christian Ströbele saß jahrzehntelang für die Grünen im Deutschen Bundestag. Seine Geschichte und die der Grünen sind eng miteinander verbunden. Und er hat in dieser Zeit auch so manche Kontroverse miterlebt. Was wollten die Grünen anders machen? Ist ihnen das gelungen? Und wie geht es weiter?

Redaktion: Lioba Werrelmann

Die Grünen: Vom Protest zur Volkspartei – Hans-Christian Ströbele

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 10.01.2020 27:12 Min. Verfügbar bis 09.01.2021 WDR 5


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