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Egoismus und Gemeinsinn – Erik Flügge

Autor und Politik-Berater Erik Flügge auf einer Portraitaufnahme.

Egoismus und Gemeinsinn – Erik Flügge

Erik Flügge träumt von einem Deutschland "ohne Grenzen im Denken und ohne grenzenlosen Hass". Er arbeitet aktiv an der Umsetzung dieser Vorstellung, ist Politik- und Wahlkampfberater u. a. für die SPD. In der Redezeit spricht er über Solidarität und Egoismus.

Der Kommunikationsexperte Erik Flügge stammt aus Schwaben und hat ein Gespür für gesellschaftliche Entwicklungen und Umbrüche. Die Themen, die er aufgreift, liegen eigentlich "auf der Straße", meint er. Es packt sie aber sonst keiner an. Gleich sein erstes Sachbuch landet 2016 auf der Spiegel-Bestseller-Liste: "Der Jargon der Betroffenheit – Wie die Kirche an ihrer Sprache verreckt". Der Politikberater sagt von sich: "Ich habe die persönliche Eigenschaft, mich nicht so sehr um Hierarchien zu scheren".

Zwei Jahre später schreibt er in "Deutschland, Du bist mir fremd geworden": "Ich fühle mich nicht sicher in einem Land, in dem die Wut, Hass und Zorn die Menschen in Massen auf die Straßen treibt". Diese Massen halten – selbst in Zeiten von Corona – nicht zusammen. Das ist Thema seines neuen Buches "Egoismus – Wie wir dem Zwang entkommen, anderen zu schaden". Nicht weniger als ein Systemwechsel schwebt ihm vor. Das System muss so gebaut sein, dass die Gemeinschaft mehr erreicht als Einzelne, dann verändert sich auch etwas.

Redaktion: Beate Wolff

Buchtipp:
Erik Flügge (2020): Egoismus: Wie wir dem Zwang entkommen, anderen zu schaden. Berlin: Verlag J.H.W. Dietz. 112 Seiten. ISBN 978-3-8012-0577-5

Egoismus und Gemeinsinn – Erik Flügge

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 21.10.2020 24:02 Min. Verfügbar bis 21.10.2021 WDR 5


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