Forever Young - Der Mythos John F. Kennedy

John F. Kennedy sitzt im Vordergrund und wird von mehreren Fotografen aufgenommen.

Forever Young - Der Mythos John F. Kennedy

Vor 54 Jahren, im November 1963, wurde John F. Kennedy ermordet. Der Kölner Historiker Olaf Stieglitz hat sich damit beschäftigt, ob sich der Mythos Kennedy eigentlich mit der historischen Realität deckt.

Nicht zuletzt der Mord an US-Präsident Kennedy hat diesen Mythos beflügelt. Bis heute aber wird über mögliche Hintergründe dieser Tat gerätselt. Neue Erkenntnisse könnten die Geheimakten liefern, die Ende Oktober freigegeben wurden. Vor allem jedoch, so vermutet der Olaf Stieglitz, werden sie den zahlreichen Verschwörungstheoretikern neues Futter liefern.

Historiker Dr. Olaf Stieglitz

Als John F. Kennedy und seine Frau Jackie ins Weiße Haus einzogen, brachten sie Glamour, intellektuelle Brillanz, eine neue Kultur westlicher Demokratie, Kunst und Jugendlichkeit in das politische Leben der USA. In den Medien und der Öffentlichkeit wurden sie gefeiert wie Hollywoodstars. Aber das Glück war nur von kurzer Dauer. Denn der bis dahin jüngste amerikanische Präsident war gerade mal 1.036 Tage im Amt, als er erschossen wurde. Diese Ermordung hat für Olaf Stieglitz das Popstar-Image Kennedys zum Mythos des gefallenen Helden ausgeweitet. Spannend ist für ihn, dass dieser Mythos bis heute fortwirkt - trotz einer historischen Realität, die dem funkelnden Image der Ikone JFK an vielen Stellen nicht gerecht werden kann.

Redaktion: Ursula Daalmann

Forever Young - Der Mythos John F. Kennedy - Dr. Olaf Stieglitz

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit | 17.11.2017 | 27:09 Min.

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