Symbolbild Straße in Schlesien: Christiane Hoffmann ist den Fluchtweg ihres Vaters aus Schlesien nachgewandert

Auf dem Fluchtweg des Vaters – Christiane Hoffmann

Die Tochter deutscher Flüchtlinge ist auf den Spuren ihrer schlesischen Vorfahren gewandert. Christiane Hoffmann erzählt in ihrem Reisebericht ihre Familiengeschichte, von Resten des Sozialismus, Sowjet-Tristesse und Erinnerungen im Leergefühl.

Christiane Hoffmann ist Journalistin und stellvertretende Regierungssprecherin

Christiane Hoffmann über Flucht und Heimat

In ihrem Buch "Alles, was wir nicht erinnern: Zu Fuß auf dem Fluchtweg meines Vaters" reflektiert Christiane Hoffmann ihre BRD-Kindheit mit Ängsten aus den familiär verdrängten Verlusten. Imaginäre Dialoge mit dem Vater und Erzählungen von der Flucht ergänzt sie mit den Berichten über die Menschen, die sie auf ihrem Weg kennenlernt. Angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine bekommt Hoffmanns Zeitreise an das Ende des Zweiten Weltkriegs eine unverhofft aktuelle Note.

Christiane Hoffmann, Jahrgang 1967, hat sich auf vielen Umwegen der traumatischen Geschichte ihrer Familie genähert. Sie studierte Slawistik, osteuropäische Geschichte und Journalistik in Freiburg, Leningrad und Hamburg. 20 Jahre hat sie für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" aus Moskau und Teheran berichtet. Anfang 2013 wurde sie stellvertretende Leiterin im Hauptstadtbüro des "Spiegel". Seit Januar 2022 ist Christiane Hoffmann stellvertretende Regierungssprecherin in Berlin.

Buchtipp:
Christian Hoffmann: Alles, was wir nicht erinnern: Zu Fuß auf dem Fluchtweg meines Vaters. (3. Mai 2022)  C.H.Beck. 279 Seiten. 22 Euro. ISBN-3406784933.

Redaktion: Jonas Klüter

Auf dem Fluchtweg des Vaters – Christiane Hoffmann

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 23.05.2022 22:18 Min. Verfügbar bis 20.05.2023 WDR 5


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