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Die Reise nach der Reise - Anselm Pahnke

Anselm Pahnke, Abenteurer und Filmemacher ist mit dem Fahrrad durch drei Kontinente gereist

Die Reise nach der Reise - Anselm Pahnke

Drei Kontinente in drei Jahren: Anselm Pahnke hat sich mit dem Rad auf Weltreise begeben. Was er erlebt hat und warum das Abenteuer nicht zum reinen Backpacker-Traumtrip wurde, erzählt der 29-Jährige in der Redezeit.

Radfahrer Anselm Pahnke

Anselm Pahnke auf der Grenzstraße zum Kongo

Mit Mitte 20 macht sich ein Radreisender auf den langen Weg durch Afrika. Er startet am Kap der guten Hoffnung. Anselm Pahnke merkt auf seinem Weg, dass er zwar allein unterwegs, aber trotzdem nicht einsam ist. Anfangs dokumentiert er seine Reise mit Kamera und Fotoapparat. Doch nach 15.000 Kilometern in 414 Tagen durch 15 Länder stellt er das Filmen und Fotografieren ein. Ohne Aufzeichnungen zu machen, fährt er weiter durch Asien. Hier erlebt er eine Verlangsamung seiner Reise, die Kilometer im Sattel werden weniger – waren es in Afrika noch im Schnitt 75 pro Tag, so fährt es nun maximal 50 Kilometer, wenn er sich überhaupt einen Tag auf sein Rad setzt. Schließlich in Australien angekommen spürt er nicht die Euphorie eines glücklichen Weltreisenden, sondern ihm kommt die Erfahrung austauschbar vor. Eine körperliche Müdigkeit und eine - so nennt er es - psychosymptomatische Krankheit machen sich breit. Er kann seine Augenlider kaum noch bewegen, er spürt seinen Körper nur noch verzerrt. Schließlich bucht er den Flug zurück nach Deutschland.

Insgesamt hat Anselm Pahnke in drei Jahren seiner Reise durch Afrika, Asien und Australien 40.000 Kilometer durch 40 Länder zurückgelegt. Was ist in China, Tibet, auf den Philippinen und Indonesien passiert? Warum das Ende in Australien? Wie erlebt der heute 29-Jährige die Rückkehr? Und hat er einen für sich neuen Lebensrhythmus in Deutschland gefunden?

Redaktion: Heiko Hillebrand

Die Reise nach der Reise - Anselm Pahnke

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 28.03.2019 27:44 Min. WDR 5

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