Wölfe leben lassen? – Andreas Hoppe

Wölfe stehen unter strengem Naturschutz und vermehren sich in Deutschland

Wölfe leben lassen? – Andreas Hoppe

Im Tatort ermittelte Andreas Hoppe 22 Jahre an der Seite von Ulrike Folkerts. Privat setzt sich der Schauspieler für einen fairen Umgang mit der Natur ein. In der Redezeit erzählt der NABU-Wolfsbotschafter, warum der Wolf nicht auf die Abschussliste gehört.

Andreas Hoppe

Ex-Tatort-Kommissar Andreas Hoppe setzt sich für den Schutz von Wölfen ein.

Der Wolf ist für Andreas Hoppe eines der archaischsten Tiere hierzulande: stark, schlau, teilweise unsichtbar und doch nicht zu übersehen. Wölfe gehören für ihn genauso wie Füchse oder Rehe in die heimische Landschaft.

Seine erste Begegnung mit einem Rudel Wölfe hatte er vor vielen Jahren in Kanada. Andreas Hoppe nutzt seine Bekanntheit, um "Gedanken an Natur und Umwelt sexy zu machen" - und den Wolf mittendrin. Seit knapp neun Jahren ist der Schauspieler ehrenamtlicher NABU-Wolfbotschafter und weiß längst, dass bei diesem "schwierigen Thema viele Vorurteile unterwegs sind".

Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) plant Änderungen am Naturschutzgesetz, um den Abschuss von Wölfen zu erleichtern. Andreas Hoppe appelliert dagegen an die Politik, den Schutz von Schafherden entsprechend finanziell besser auszustatten. Zum Konflikt zwischen Menschen und Wölfen komme es vor allem, wenn Weidetiere nicht ausreichend geschützt würden. Wölfe abschießen ist für ihn keine Lösung.

Literaturtipp
"Die Hoffnung und der Wolf" / Andreas Hoppe / Frederking & Thaler / 2019 / 192 Seiten / 24,99 Euro

Redaktion: Gundi Große

Andreas Hoppe: "Wölfe leben lassen"

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 11.12.2019 22:46 Min. Verfügbar bis 10.12.2020 WDR 5

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