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Alltag im Iran – Natalie Amiri

Natalie Amiri bei einer Reportage im Iran

Alltag im Iran – Natalie Amiri

Mullahs, verschleierte Frauen, Atombedrohung: Viele düstere Bilder sind mit dem Iran verbunden. Die deutsch-iranische Journalistin Natalie Amiri will den Menschen im Iran eine Stimme geben und erzählt vom Alltag und von ihrem Kampf um Freiheit.

Am liebsten hätte Natalie Amiri eine eingebaute Kamera in ihren Augen und könnte alles abspeichern, die iranische Bevölkerung zeigen, vor allem die mutigen Frauen, die der Unterdrückung trotzen. Zwischen Oktoberfest und Freitagsgebet beschreibt die ARD-Korrespondentin ihre Arbeit zwischen Teheran und München.

Natalie Amiri

Es habe Momente gegeben, in denen sie tagsüber aus Teheran von einer Anti-USA-Demo berichtete, auf der die US-amerikanische Flagge brannte, nachts zum Flughafen fuhr und am nächsten Abend in München auf dem Oktoberfest verabredet war. Dazu die permanente Angst bei den Passkontrollen. In "Zwischen den Welten: Von Macht und Ohnmacht im Iran" offenbart sie, wie sie stets bei der Ausreise aus dem Iran die SMS-Nachricht "Sie haben mich!" parat hatte. Den Finger über der Senden-Taste schwebend.

Buchtipp

Natalie Amiri (2021): Zwischen den Welten. Von Macht Und Ohnmacht im Iran, Berlin: Aufbauverlag, 256 Seiten, 22 Euro, ISBN 978-3351038809

Redaktion: Gundi Große

Alltag im Iran – Natalie Amiri

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 05.05.2021 23:32 Min. Verfügbar bis 05.05.2022 WDR 5


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